Hört aufs Bauchgefühl!

Green Cola beinhaltet keinen Zucker, kein Aspartam, kein Natriumcyclamat, keine Phosphorsäure, natürliche Aromen und natürliches Koffein aus grünen Kaffeebohnen

Stellen Sie sich und das Startup Green Cola kurz unseren Lesern vor!
Wir haben Green Cola 2015 in Deutschland gegründet. Unsere Philosophie ist, dass wir unsere eigenen Produkte unter dem Motto ´´the green side of soft-drinks´´ produzieren. Wir sind zwei Gründer sowie 5 weitere Gesellschafter und haben ein junges dynamisches Team auf die Beine gestellt. Alle Angestellten sind absolute Fans ihrer/unserer ´´eigenen´´ Produkte. Green Cola kann man dabei zu keiner vorhandenen Cola-Kategorie unterordnen, wir haben eine neue Erfrischungsgetränke-Kategorie und damit auch eine neue Ära eingeleitet und sehen uns darin auch als Pioniere.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?
Wir sind selbst Cola und Limonaden Trinker und wollen Cola und Limonaden mit anderen Geschmacksrichtungen ohne erhöhten Zuckergehalt genießen. Die Herausforderung spornt uns an, es macht uns Spaß im Team zu arbeiten und wir möchten unseren Konsumenten eine wirkliche Lösung anbieten. Für mich persönlich war der Grund auch meinen „Pathos´´ auszuleben.

Viele andere kämpfen dagegen an, denn ´´Pathos´´ kann von ´´Logik´´ überwunden werden.

Welche Vision steckt hinter Green Cola?
Green Cola ist nicht nur ein Produkt, sondern eine Lebenseinstellung. Eine Revolution in ihrem Segment. Mit der Green Cola bieten wir eine natürliche und gesunde Alternative ohne Zucker und Aspartam an, ohne dass der Konsument Kompromisse im Geschmack eingehen muss.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Wenn man eine neue Firma gründet steht man jeden Tag vor neuen Herausforderungen. Die finanziellen Möglichkeiten waren/sind sehr eingeschränkt, aber wir haben gelernt aus dem wenigen ein Maximum herauszuholen.
Eine Herausforderung ist auch, dass die Green Cola überhaupt die Aufmerksamkeit erhält, damit wir es dem Konsumenten erklären können und er es kauft. Denn der Konsument wird ständig und überall mit Werbung in jeglicher Form attackiert, es ist ein absoluter Dschungel da draußen.

Und natürlich werden wir als neues Unternehmen und mit einem neuartigen Produkt auch von der Werbeindustrie ständig attackiert. Man könnte mehrere Millionen investieren (wenn man Sie hätte ). Das heißt ja aber nicht direkt, dass ein erhöhter Werbedruck auch funktionieren muss. Unser Glück war, dass unsere finanziellen Mittel sehr begrenzt waren und wir daher eine eigene Werbestrategie entwickelten. Wir mussten auch lernen den tatsächlichen NUTZEN jeglicher Werbeaktion auszurechnen.

green colaBei allen Aktionen stellen wir unser Produkt in den Mittelpunkt und bringen es dem Verbraucher nahe, nach dem Motto ´´Warum Green Cola?´´

Bisher wurde alles aus der eigenen Tasche finanziert und im Laufe der letzten Jahre haben wir fünf Investoren für uns gewinnen können.

Wer ist die Zielgruppe von Green Cola?
Alle Menschen, die genießen möchten und das ohne Reue. Vor allem Menschen die keine Kompromisse im Geschmack eingehen möchten. Green Cola kann durch den Verzicht auf Zucker und Aspartam (wird mit Stevia gesüßt) von der ganzen Familie – also auch von Kindern – getrunken werden.

Was ist das Besondere an Green Cola? Wo liegen die Vorteile?
Eigentlich alles ist besonders! Es ist eine Cola mit hervorragendem Geschmack, die auf umstrittene Inhaltsstoffe verzichtet.

Green Cola beinhaltet keinen Zucker, kein Aspartam, kein Natriumcyclamat, keine Phosphorsäure, natürliche Aromen und natürliches Koffein aus grünen Kaffeebohnen.

Wie ist das Feedback?
Genial! Jeder der unsere Green Cola versteht und dem sie geschmacklich zusagt, greift zu keinem anderen Cola Produkt mehr. Jeden Tag erreichen uns Nachrichten, die uns Kraft geben weiterzuarbeiten und unser Produkt mit den wenig finanziellen Mitteln bekannter zu machen.

Green Cola, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Green Cola ist ein Projekt ohne Deckel, wir werden in den kommenden Jahren messbare Marktanteile für uns entscheiden können. Der Weg wird sehr steil sein, aber ich vertraue meinem Team. Das schwierigste steht uns noch bevor.

Denn aus einer Philosophie ist ein richtiges Unternehmen geworden!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Hört aufs Bauchgefühl, überdenkt aber alle Punkte und diskutiert diese im Team aus! Mehrere Meinungen können irreführend sein, aber dadurch ergeben sich immer verschiedene Perspektiven diese kann man aber nur sehen, wenn man Menschen mit anderer Denkweise einbezieht.
Kombiniere deine Aktivitäten immer mit ´´Pathos´´ und halte diesen mit deiner ´´Logik´´ im Gleichgewicht, daraus resultiert dein Erfolg. Teile dann deinen ´´Pathos´´ mit anderen Menschen, überzeuge Sie von deiner Idee. Wenn du dies nicht schaffst, dann bist du selbst nicht davon überzeugt und dein Scheitern vorhersehbar.
Gehe nicht 100% nach einem Benutzerhandbuch, sondern schreibe dein eigenes, du musst das Rad zwar nicht immer neu erfinden, aber eine gut durchdachte, intelligente unkonventionelle Vorgehensweise ist immer ein Marktvorteil!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Leonidas Stoikos für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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