Wir haben gelernt nichts zu überstürzen, um unsere Qualitätsstandards halten zu können

grazy Boxenstopp der besonderen Art mit Startup Produkten

Stellen Sie sich und das Startup grazy doch kurz unseren Lesern vor!
Im Laufe unseres Lebens verbringen wir 83.000 Stunden auf der Arbeit. Dabei ist nicht nur das stundenlange Sitzen komplett gegen die menschliche Natur, sondern auch die oft sehr schlechte Verpflegung durch Großküchen. Wir möchten mit unserem Start-Up Abhilfe schaffen und beliefern Unternehmen mit einer Gesundheitsbox für deren Mitarbeiter. Statt Kaffee und Energydrinks gibt es bei uns Matcha oder einen leckeren Kakao mit Guarana, statt Nussnougat-Creme einen basischen Frühstücksbrei, statt Sodbrennen das Superfood Gerstengras usw.

Jedes unserer Produkte haben wir persönlich getestet. Unsere Lieferanten kommen aus der Start-Up Szene und setzen bei der Produktion auf Nachhaltigkeit und natürliche Zutaten. Wir nutzen die maximale Kraft der Natur, um Menschen mit mehr Vitalität und einem komplett neuen Geschmackserlebnis zu begeistern.

Wie ist die Idee zu grazy entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Als ehemalige Unternehmensberater wissen wir nur zu gut, wie herausfordernd es ist auch bei hoher Belastung, leistungsfähig und gesund zu bleiben. Lange Tage beim Kunden, Reisezeiten und Kantinenpampe – da kommt regelmäßiges und insbesondere gesundes Essen oft viel zu kurz. Da wir keine Lust mehr auf Junkfood und Energy Drinks hatten, machten wir uns auf die Suche nach Start-Ups, deren Produkte perfekt auf unseren Büroalltag abgestimmt waren und uns so einen Boxenstopp der besonderen Art zu ermöglichen:
Die Geburtsstunde von grazy; denn wir lieben #gesunde Produkte, die trotzdem das gewisse Extra haben #crazy.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Bisher finanzieren wir uns komplett alleine. Wir haben uns viel Zeit für das Scouten der richtigen Partner und Lieferanten genommen. Die Produkte in der Box sollen nicht nur gut schmecken, sondern gehen auf konkrete Bedürfnisse von Büromenschen ein. Durch unsere Idee bieten wir zudem nachhaltigen Start-Ups durch die Produktplatzierung in unserer Box die Möglichkeit im B2B-Bereich eine komplett neue Zielgruppe zu erschließen.

Wer ist die Zielgruppe von grazy?
Wir kooperieren und versorgen Unternehmen und deren Mitarbeiter mit gesunden und nachhaltigen Produkten, die perfekt auf die tägliche Leistungskurve abgestimmt sind. Jedes Produkt erfüllt einen besonderen Zweck und sorgt neben der Steigerung der mentalen Performance, auch noch für eine regelrechte Geschmacksexplosion.

Wie funktioniert grazy?
Gemeinsam mit unserem Kunden konfigurieren wir eine individuelle Box, die auf verschiedene Bedürfnisse und Kriterien (z.B. Standort, Altersgruppe, Anlass etc.) ausgerichtet ist. Diese erhält der Mitarbeiter dann zu besonderen Events oder im Abonnement.

Wie wählen Sie die Zutaten aus?
In unserem Team sind ebenfalls Ernährungsberater, die sich intensiv mit den Nährwerten und deren Tauglichkeit für Büroangestellte auseinandersetzen. Die Unternehmensberater sind da eher für das geschmackliche „go“ zuständig.

Welche Vorteile bietet grazy?
Wir motivieren Menschen sich auf spielerischer Art gesünder zu ernähren. Statt dem Griff in die Süßigkeiten-Schale gibt es hoffentlich bald nur noch die grazy-Box. Dadurch unterstützen wir Arbeitgeber die Mitarbeiterzufriedenheit und Mitarbeiterbindung zu erhöhen und somit auch als attraktiver Arbeitgeber am Markt aufzutreten. Wir begleiten unsere Kunden dabei mit diversen Eventformaten rund um die neue Arbeitswelt und BGM 4.0.
Mitarbeiter profitieren von einem besonderen Benefit, dass nicht nur kulinarisch ein besonderes Highlight ist, sondern auch das Energielevel steigen lässt.

grazy, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Dieses Jahr werden wir die ersten Konzerne mit unserer Box beliefern und hoffen viele Menschen mit einer gesunden Lebensweise begeistern zu können. Wir freuen uns dabei auch ganz besonders den Kontakt mit anderen Start-ups zu intensivieren und ein Netzwerk für neue Bürokonzepte und neue Arbeitswelten zu schaffen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Aktuell können wir den kompletten Aufbau unseres Unternehmens alleine stemmen. Wir haben basierend auf unseren Kernkompetenzen gegründet und können so sehr schnell und unabhängig agieren.

Wir haben gelernt nichts zu überstürzen, um unsere Qualitätsstandards halten zu können. Auch wenn der ein oder andere Lieferant dann abspringt, die Zeit nehmen wir uns.

Vorsicht mit Investoren, jeder Gründer sollte genau überlegen, ob und wann er sein „Baby“ in die Verantwortung anderer gibt und welche Konsequenzen das haben kann. Wir haben gegründet, da uns die Freiheit selbst zu entscheiden wichtig ist. Das möchten wir so lange wie möglich aufrecht erhalten.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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