Auf der Suche nach dem passenden Dienstleister

Mit nur einer Anfrage erhält man bei GoQuoty kostenlos drei maßgeschneiderte Angebote von Anwälten, Steuerberatern, Notaren, Buchhaltern sowie Consultants

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen GoQuoty doch kurz vor!
GoQuoty ist eine kostenfreie, maßgeschneiderte Angebotsplattform für Personen, die auf der Suche nach dem richtigen Rechtsanwalt, Steuerberater, Buchhalter, Notar oder Berater sind.

Wie funktioniert GoQuoty?
Das Prinzip ist simpel und vor allem schnell: (1) Anfrage schicken, (2) drei maßgeschneiderte Angebote erhalten, und (3) den Favoriten auswählen.
Das gesamte Service ist für den Anfragenden kostenfrei, ermöglicht dadurch eine standardisierte Angebotseinholung und verschafft erstmalig Markttransparenz für hochpreisige Dienstleistungen.
Für unsere Partner, die Dienstleister, ist GoQuoty ebenso vorerst kostenfrei. Erst wenn der Endkunde ein vom Dienstleister erstelltes Angebot in Anspruch nimmt, zahlt der Partner ein kleines, einmaliges Nutzungsentgelt.

Wie ist die Idee zu GoQuoty entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Im Herbst 2014 haben Nicolas und Florian über Florians Tätigkeit als IT-Admin in einer Wiener Wirtschaftskanzlei gesprochen und dabei realisiert, dass trotz umfassender Digitalisierung von Dienstleistungen im Internet immer noch grobe Defizite bei der Zugänglichkeit sowie der Preistransparenz in konservativen Dienstleistungsbereichen wie bei der Rechts-, Steuer- sowie Unternehmensberatung vorherrschen. Denn ein Auto zu mieten oder eine Unterkunft für die nächste Reise zu buchen, ist über das Netz mittlerweile ein Kinderspiel, bei Rechtsanwälten oder Steuerberatern sieht das jedoch gänzlich anders aus. So begannen die beiden einige Überlegungen in puncto Änderung dieser Problemstellung anzustellen.
Durch einen gemeinsamen Kollegen, Andreas, wurden sie aufmerksam, dass dessen dänische Freunde mit einer in Planung stehenden Online-Plattform Ähnliches vorhatten. Nach nur drei Tagen während eines gemeinsamen Kennenlernens im Februar 2015 in Kopenhagen standen bereits die ersten Konzepte und die Entwicklung des ersten Prototyp startete.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größten Herausforderungen waren mit Abstand unsere eigenen Erwartungen bezüglich der User Experience zu erfüllen. Wir hatten bereits nach kürzester Zeit einen Prototypen und konnten damit überragendes Feedback von Anfragenden sowie Dienstleistern einholen, allerdings waren wir mit dem gesamten Flow noch nicht zufrieden, wodurch wir einige weitere Monate an den Konzepten gearbeitet haben und mit der Entwicklung eines verbesserten Produktes gearbeitet haben. Denn gerade der gesamte Prozess musste für uns perfekt sein, damit die konkurrierenden Interessen der jeweiligen Seiten – der Anfragende möchte möglichst wenig zahlen, der Dienstleister möglichst viel verdienen – zufriedengestellt werden können und der Vergleich der jeweiligen Angebote für den Anfragenden wirklich klar und verständlich ist.
Bis dato haben wir unser gesamtes Unternehmen aus eigener Tasche finanziert. Dies war nur deshalb möglich, weil wir alle Kernkompetenzen im Core-Team haben und wir auf diese Weise “nur” Zeit investieren mussten. Aus diesem Grund müssen wir auch nur in den seltensten Fällen die Hilfe von Externen in Anspruch nehmen.

Wie hat sich Ihr Unternehmen seit dem Start entwickelt?
Mittlerweile sind wir zu einem Team von 8 Personen in Dänemark, Österreich und ganz frisch in Deutschland angewachsen. Wir führen derzeit ebenso Gespräche mit möglichen Kooperationspartnern in drei weiteren europäischen Ländern.

Wer ist die Zielgruppe von GoQuoty?
Jeder, der auf der Suche nach dem richtigen Experten im Bereich Recht, Steuer, Buchhaltung und Beratung ist. Somit also vor allem Start-Ups, Klein- und Mittelunternehmen sowie Privatpersonen.

Was unterscheidet Sie von anderen Plattformen?
Simplicity und persönlicher Kontakt. Das war und ist für uns das Wichtigste! Natürlich gibt es vergleichbare Ansätze zu unserem Service, jedoch nicht mit derselben simplen und trotz allem persönlichen Konstante. Uns geht es darum, dass unsere User, egal ob Privat- oder Firmenkunden, in kürzester Zeit mit möglichst geringem Aufwand die für Sie maßgeschneiderten Angebote erhalten und dabei von A bis Z permanent von einem Mitglied unseres Teams betreut werden.

GoQuoty, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Was wir uns vorgenommen haben ist ganz klar: durch Schaffung von Transparenz alte und starre Systeme aufbrechen, Dienstleistungssuchenden eine wirklich eine hilfreiche Plattform bieten und Mehrwert schaffen.
Wir wollen unsere Aktivität in allen bisher abgedeckten Ländern verstärken und bald in weitere Länder expandieren. Zusätzlich haben wir bereits neue, innovative Funktionen und Abläufe erprobt welche wir kontinuierlich einbauen wollen. Wir möchten beispielsweise den End-to-End Process perfektionieren, damit auch Anfragende schnell an kleine Beratungsleistungen online gelangen oder direkt mit ihrem neuen Dienstleister über die Plattform kollaborieren können und spielen gerade mit AI herum, ein ganz spannendes Thema. Im unmittelbar nächsten Schritt wird jedoch vorerst das gesamte Service von GoQuoty – vor Ort – in Deutschland ausgebaut.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Nicht ausschließlich auf die bloße Idee konzentrieren. Wir denken, dass die Idee selbst nur ein Prozent des Erfolgs ausmacht. Die restlichen 99% ergeben sich aufgrund der tatsächlichen Exekution dieser. Usability ist hierbei enorm wichtig, da kann die Idee noch so brillant sein, wenn das Produkt einfach nicht korrekt umgesetzt wird. Daher sollte man unausweichlich Schlüsselressourcen ins Team holen – denn ein Entwickler, der zu 100% hinter der Idee steht, arbeitet immer effektiver und mit gesamtem Herzblut! Ein gutes, homogenes Team ist unabkömmlich.
Und zum Schluss das aller Wichtigste: Nie aufgeben, denn “ohne Tief kein Hoch”.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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