Wählen Sie ein Segment und eine Nische und konzentrieren Sie sich darauf!

Gooster Concierge Chatbot für Hotel Gäste

Stellen Sie sich und das Startup Gooster doch kurz unseren Lesern vor!
Mein beruflicher Hintergrund (OR Werdegang) liegt in der Hotellerie und ich habe mich auf die Bereiche Marketing und Branding spezialisiert. Wir bieten Hotels mit einem Concierge-Chatbot aus und helfen ihnen, ihre Gäste besser kennenzulernen, während diese die Stadt durch Instant Messaging entdecken.

Die Hotelgäste greifen über Facebook Messenger auf den Service zu (müssen somit keine App herunterladen oder ein weiteres Konto erstellen) und erhalten so tolle Tipps, was sie alles in der Stadt sehen und tun können, sowie ermäßigte Tickets ohne Anstehen für Touren, Attraktionen und Veranstaltungen. Unser Concierge-Chatbot gibt den Gästen auch alle notwendigen Informationen über das Hotel und seine Dienstleistungen, ein 24/7 Ansprechpartner.
Hilft Hotels den Dialog zu den Gästen, den Umsatz und die Gästezufriedenheit zu steigern und zeitgleich eine starke Markenbekanntheit zu bewahren.

Wie ist die Idee zu Gooster entstanden?
Da ist selbst in der Hotel Industrie tätig war, sah ich die Notwendigkeit, dass Hotels die Oberhand behalten müssen, wenn es um die das Kundenbeziehungen und Aufmerksam geht. Vor allem wenn großen Unternehmen wie Airbnb und Booking.com ihnen den Atem rauben.
Mein Partner ist Experte für Chatbots und hat mich in diese Welt eingeführt. Gemeinsam sahen wir dies als ein ausgezeichnetes und vor allem sehr wertvolles Werkzeug für Hotels.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Wir befinden uns immer noch in der Aufbauphase, daher sind einige der Herausforderungen folgende: wir müssen beweisen, dass wir tatsächlich das liefern was dem Kunden und schlussendlich dem Gast versprochen wird. Ausserdem müssen wir die Denkweise schärfen, dass unser Service kein „nice to have“ , sondern ein „must have“ ist. Schlussendlich Investoren überzeugen, dass unser Geschäftsmodell skalierbar und erfolgreich ist.

Wer ist die Zielgruppe von Gooster?
Momentan zielen wir auf urbane Hotels in europäischen Hauptstädten wie Berlin ab, die im Bereich von 2-3-4 Sternen liegen.

Was unterscheidet Gooster von anderen Anbietern?
Neben einem Service, der vom Endnutzer nicht heruntergeladen werden muss und von seiten des Hotels nur minimale Interaktion benötigt, konzentrieren wir uns hauptsächlich auf das Gastleben außerhalb des Hotels, das 90% seines Aufenthalts ausmacht. Die meisten unserer Mitbewerber konzentrieren sich auf die Erfahrung innerhalb der Einrichtung.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag von Arden aus?
Das ist das Schöne daran, es gibt nämlich keinen typischen Arbeitstag, denn jeder Tag ist anders. Es gibt Tage, an denen ich meinem CTO behilflich bin, unsere Chatbot Entwicklung so zu unterstützen, wie ich kann. An anderen Tagen widerum, widme ich mich Mentoren, Investoren oder jemand anderen, der uns helfen kann Türen zu öffnen.
Es gibt keinen Standard-Arbeitstag und genau deshalb liebe ich was ich tue, denn es treibt mich an – mir wäre sonst langweilig!

Gooster, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Fünf Jahre sind eine lange Zeit in der Startup-Welt. Idealerweise sind wir die Nummer Eins der Digital Concierge-Anbieter für die Top-Hotelmarken auf der ganzen Welt und haben unseren Service zusätzlich auf Fluggesellschaften und Online-Reisebüros ausgeweitet. Ausserdem stehen wir vor Börsengang oder vor der Übernahme, hoffentlich.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
1. Beginnen Sie Leute von Tag 1 an zu treffen, um ein Netzwerk aufzubauen. Verwende Sie Ressourcen, die direkt vor Ihnen liegen, um Türen zu öffnen
2. Fokus !! Sie haben einen Traum von dem Produkt, das alles für alle macht. Wählen Sie ein Segment und eine Nische und konzentrieren Sie sich darauf!
3. Bauen, testen, ändern. Bauen Sie etwas und testen Sie es. Mach Sie es schnell und lernen Sie schnell. Wenn Ihnen Ihr erstes Produkt nicht peinlich ist, haben Sie zu spät begonnen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Ardon Wesly für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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