Mit dem richtigen Team geht alles!

Good News kostenlose App für lösungsorientierte Nachrichten

Stellen Sie sich und Good News kurz unseren Lesern vor!
Hallo! Good News ist die kostenlose App für lösungsorientierte Nachrichten. Unsere Redaktion sammelt täglich von Montag bis Freitag die wichtigsten guten Nachrichten und lösungsorientierten Beiträge aus den deutschsprachigen Medien und bündelt sie in einer kompakten Tagesausgabe. Wir selbst sind ein kleines, junges Start-up-Team und sitzen in Berlin-Mitte, am Rosenthaler Platz. Mitgründer von Good News ist David Diallo, der (zum Beispiel) unter anderem auch schon das enorm Magazin mitgegründet hat. Und Roxana Adam baut gerade eine englischsprachige Version von Good News und Good Impact auf.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?
Die Hauptentscheidung zur Gründung lag bei David, der auch schon andere Unternehmen mitgegründet hatte. Wobei man dazu sagen muss, dass Good News nicht einfach ein Unternehmen ist, sondern zu einem großen Teil von einer Stiftung getragen wird, der Noah Foundation.

Der inhaltliche Auslöser hinter Good News war der Umstand, dass in den Medien insgesamt zu viel über Probleme und zu wenig über Lösungen berichtet wird. Die konstruktiven Berichte über Lösungen sind so selten, dass man in der Regel nicht viel davon mitbekommt. Das wollten wir ändern.

Welche Vision steckt hinter Good News?
Unsere Vision ist es, dass alle Menschen weltweit guten und einfachen Zugang zu Informationen über Lösungen und neue Lösungsansätze für soziale Herausforderungen haben. Deshalb ist es auch wichtig, dass die App kostenlos ist.

Und dass wir Good News langfristig auch in anderen Sprachen anbieten.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Tatsächlich war die Finanzierung selbst eine der größten Herausforderungen. Die Medienlandschaft befindet sich zurzeit ohnehin in einem grundlegenden Umbruch, der vielen Verlagen zu schaffen macht. Für Start-ups ist es noch schwieriger, weil wir uns erst einmal eine bestimmte Reichweite aufbauen müssen. Daher kam auch die Entscheidung, eine Stiftung als zweiten Träger des Projekts einzusetzen. Wahrscheinlich wird ihre Rolle in Zukunft sogar noch an Bedeutung zunehmen.

Inhaltlich war die größte Herausforderung, die richtige Form für das Kuratieren der Nachrichten zu finden. Am Anfang dachten wir nicht an eine App und haben selbst auch noch viel mehr geschrieben. Es hat einige Zeit gedauert, bis wir gemerkt haben, dass wir das ganz anders machen müssen.

Wer ist die Zielgruppe von Good News?
Good News richtet sich eigentlich an alle Menschen ohne Altersbeschränkung. Wir wollen kein Nischenpublikum abgreifen, sondern möglichst viele Menschen erreichen. Aber natürlich lesen uns vor allem die, die ohnehin schon auf digitalem Weg Nachrichten konsumieren. Viele Nutzer der App sind zwischen 25 und 35. Das Geschlecht spielt keine Rolle.

Wie funktioniert Good News? Wo liegen die Vorteile?
Der Vorteil ist, dass man mit Good News viel einfacher (und kostenlos) an konstruktive, inspirierende Nachrichten und Geschichten kommt als vorher. Bisher musste man in Nachrichtensendungen oder Zeitungen in der Regel die vierfache Menge Elend und Scheitern ertragen, bis mal ein Lichtblick kam.

Jetzt kann man sich zwischendurch die geballte Ladung Optimismus am Stück reinziehen.

Wie ist das Feedback?
Das Feedback ist grandios und viel besser als wir es selbst zu träumen wagten. Bevor wir unseren Ansatz auf das Kuratieren umgestellt haben, gab es auch positives Feedback, aber das war viel seltener. Jetzt schlägt uns regelmäßig Begeisterung entgegen.

Das hat uns, ehrlich gesagt, auch selbst überrascht.

Good News, wohin geht der Weg? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir hoffen, dass sich die Zahl der Leser unserer deutschsprachigen Ausgabe in fünf Jahren vervielfacht hat, auf 100.000 oder gerne auch noch mehr. Und dass wir unsere Tagesausgabe dann auch in mindestens zwei weiteren Sprachen anbieten werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Es gab von ein paar Jahren ein kleines Buch auf Englisch, wo eigentlich alles drin steht: Es hieß „The Social Entrepreneur’s A-Z“ und stellte für jeden Buchstaben eine sozialunternehmerische Tugend vor. Vieles klingt zuerst überraschend, ist aber völlig richtig. Eine Lehre war zum Beispiel, Gewinne nicht zu verachten, um ein stabile Organisation aufzubauen. Eine andere, genug zu schlafen, um mental fit zu sein. Das gilt natürlich auch für die sonstigen Ruhephasen, die man braucht. Wichtig ist es, die grundlegenden Entscheidungen richtig zu treffen – sonst helfen alle Überstunden nichts. Und dazu braucht man einen klaren, fitten Kopf. Der dritte Punkt für mich ist die Personalauswahl und das richtige Team.

Mit dem richtigen Team geht alles.

Fotograf: Kevin Fuchs

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Jonathan Widder und David Diallo für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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