gloryfy was halten die Brillen aus?

gloryfy unbreakable eyewear: die unzerbrechlichen Brillen in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen gloryfy doch kurz  unseren Lesern vor!
Mein Name ist Christoph Egger, ich komme aus Österreich und bin der Erfinder und Geschäftsführer von gloryfy unbreakable eyewear. Wie der Name „unbreakable“ schon sagt, machen wir nicht irgendwelche Brillen. Unsere Brillen sind unzerbrechlich!

Wie ist die Idee zu gloryfy entstanden?
Bei einem Sportunfall hat sich ein Freund von mir schwer am Auge verletzt, das war der entscheidende Impuls mit der Entwicklung der unzerbrechlichen Brille zu beginnen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Wir verarbeiten einen weltweit einzigartigen Kunststoff (NBFX), der Verfahrensprozess dazu ist sehr komplex, damit haben wir Neuland beschritten, etwas was vor uns noch keiner gemacht hat. Die größte Herausforderung war es einen Weg zu finden, die gloryfy unbreakable Brillen in einer Serienproduktion zu fertigen. Ich habe die Entwicklung von gloryfy unbreakable aus dem Verkauf von meinem ersten Start-Up Unternehmen finanziert.

Wer ist die Zielgruppe von gloryfy?
Die Zielgruppe ist sehr breit angelegt! Unsere Wurzeln liegen im Sport. Aber mittlerweile ist unsere Kollektion sehr breit aufgestellt. Von den Allround- und Performance-Sportbrillen, über Lifestyle- und Mode-Sonnenbrillen bis hin zu optische Brillen – und alle haben Eines gemeinsam: sie sind unzerbrechlich. Somit wollen wir mit unseren Produkten Jeden ansprechen, der auf der Suche nach innovativen, hoch-qualitativen Brillen ist, die zudem auch noch inmitten der Tiroler Alpen hergestellt werden.

Aus welchem Material werden die Sonnenbrillen hergestellt?
Die unbreakables sind aus dem Spezialpolymer NBFX hergestellt.

Was ist das Besondere an den Sonnenbrillen?
Sie sind in Ihrer Gesamtheit – Rahmen, Bügel und Linse – unzerbrechlich, man kann sie beliebig verbiegen und sie gehen aufgrund des sogenannten „Memory Effect“ immer wieder in die Ausgangslage zurück.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für Die Höhle der Löwen zu bewerben?
Ich hatte ein Gespräch bei einem Kunden in Deutschland, der zu unseren Produkten meinte „Wow, was für eine coole Idee!“Er fragte mich ob ich denn die Show „Die Höhle der Löwen“ kenne – dort kann man perfekte Investoren finden, die nicht nur finanzielles Investment mitbringen, sondern auch sonst noch mit Leidenschaft dabei sind und die Firmen an denen Sie sich beteiligen pushen wo es nur geht. Er meinte ich sollte mich doch da mal bewerben. Gesagt, getan … und hier sind wird nun!

Wie haben Sie sich auf die Höhle der Löwen vorbereitet?
Da ich ja Erfinder bin und alle Details des Produktes sehr genau, war hier weniger Vorbereitung notwendig. Allerdings habe ich mir unsere Unternehmenskennzahlen nochmals genau angeschaut, da die Nervosität bei so einer Präsentation erwartungsgemäß hoch sein wird, wollte ich da sattelfest sein. Und so habe ich den Pitch mehrmals mit Freunden durchgeübt so gut es eben ging …

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen das es in die Show „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von der Show?
Ja, es ist tatsächlich sehr cool, dass ich in dem erlauchten Kreise der Kandidaten aufgenommen worden bin. Ich hoffe wir können einen Investor finden!

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch die Show viele Interessenten und auch Medien auf gloryfy aufmerksam werden?
Beides ist wichtig! Der Investor ist für die langfristige Entwicklung wichtig und kurzfristig erhoffen wir uns dadurch natürlich auch mehr Bekanntheit für die Marke.

Ziel der Show „ Die Höhle der Löwen “ ist es, das die Löwen investieren und der Deal zustande kommt. Welchen der Löwen haben Sie als Investor im Fokus?
Aus unserer Postitionierung heraus könnten zwei Löwen besonders interessant sein: Carsten Maschmeyer oder Jochen Schweizer – schauen wir mal.

Wie geht es mit gloryfy nach der Show weiter, sollte der Deal zustande kommen? Und wie, wenn es keinen Deal gibt?
Unser Fokus liegt ganz klar auf dem Vertriebsaufbau in Deutschland! Wir haben dort 12.000 Optiker d.h. 12.000 potenziellen Kunden! Die müssen wir mit einem Vertriebsteam aber auch erreichen. Das Investments aus der „Höhle der Löwen“ würden wir somit für den Aufbau unseres Vertriebes in Deutschland verwenden. Falls kein Deal zustande kommt, geben wir natürlich auch nicht auf, wir sind ja schließlich „unbreakable“! 😉

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir werden gloryfy unbreakable als internationale Marke aufbauen, in fünf Jahren wird gloryfy unbreakable in ganz Europa distribuiert und bekannt sein – unsere Strategie dazu: „unbreakable 2020“

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Wir haben in der kurzen Firmengeschichte schon Vieles geschafft, aber auch genauso viele Fehler gemacht. Ich maße mir somit nicht an Tipps geben zu können – und wenn dann auch nur in einem freundschaftlichen Vieraugengespräch …

Bild © VOX / Sony

Sehen Sie gloryfy am 20.September in #DHDL

Wir bedanken uns bei Christoph Egger für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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