Kritik ist wichtig

Glaszarge: Türrahmen aus Glas die sich beleuchten lassen- Design Trend

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Glaszarge doch kurz unseren Lesern vor!
Ich bin Jacek Grinholc, 38 Jahre alt. Seit 11 Jahren bin ich in der Türenbranche tätig und daher kommt auch meine Idee. Glaszarge ist ein innovatives Produkt, das neue Designmöglichkeiten für Innenräume anbietet. Bis jetzt waren alle Türenrahmen aus Metall oder Holz – meiner ist aus Glas hergestellt und sieht nicht nur mit Glastüren ganz schick aus, sondern lässt sich auch beleuchten, was den aktuellen Designtrends voll entspricht.

Wie ist die Idee zu Glaszarge entstanden?
Es passierte während eines Gespräches mit unserem neuen Mitarbeiter im Türenwerk, wo ich damals gearbeitet habe. Er hat gefragt, was für Türrahmen mit Glastüren benutzt werden. Ich habe geantwortet, dass ganz normale Rahmen, weil es doch nichts anderes gibt. Eben danach habe ich gedacht: „Warum eigentlich nicht?“ und meine Glaszarge ist Antwort auf diese Frage.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Ich habe meine Firma noch nicht gegründet, ich bekomme zurzeit (bis November 2017) Unterstützung vom Land Thüringen für Innovative Gründer. Bis jetzt war für mich die größte Herausforderung in Glasbranche jemandem zu finden, der überhaupt glaubt, dass diese Idee herstellbar ist. Glücklicherweise habe ich nach gewisser Zeit einen richtigen Partner gefunden.

Wer ist die Zielgruppe von Glaszarge?
Dieses Produkt ist den designbewussten Kunden adressiert, die es sich leisten können, ihr Interieur mit einem Designverbund aus Ganzglastür und Glaszarge zu gestalten.

Was ist das Besondere an den Türrahmen?
Das sind (soweit es mir bekannt ist) einzige Türrahmen die aus Glas hergestellt sind.

Wie ist das Feedback?
Ich habe bereits sowohl mit vielen Türenproduzenten als auch mit den Türenhändlern gesprochen. Ich bekomme eigentlich nur positives Feedback. Das Produkt gefällt fast allen. Es gibt aber (wie erwartet) viele Ansprechpartner, welche sagen: „Unsere Kunden brauchen Massenware. Ihre Zarge ist für uns zu exklusiv“. Von allen bis jetzt angesprochenen potenziellen Partnern ergibt sich, dass es für knapp 10 % von denen nicht nur ein interessantes sondern auch ein verkaufbares Produkt sein kann.

Glaszarge,wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Da mein Produkt patentiert ist, habe ich es vor, in 5 Jahren meine Nische in den deutschsprachigen Ländern etabliert zu haben und weitere Schritte in Richtung anderer interessanten Märkte (Russland, Saudi Arabien usw.) machen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Netzwerke und Freunden sind da- es gibt überraschend viele Menschen die deine Idee toll finden und gleichzeitig bereit sind dir zu helfen
Zeit ist knapp- alles nimmt viel mehr Zeit ein als du glaubst, hoffst und für möglich hälst.
Kritik ist wichtig- es ist zwar manchmal unangenehm zu hören wie jemand dein „Baby“ unter Kritik stellt, aber man kann davon viel mehr lernen als vom Lob.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Jacek Grinholc für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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