Giesinger Bräu erzielt Crowdinvesting in Rekordhöhe

Insgesamt haben Unterstützer seit Gründung bislang mehr als zwei Millionen Euro per Crowdfunding und Crowdinvesting in Giesinger Bräu investiert

Mehr als 1,2 Mio. Euro in 77 Tagen, fast 1.300 Investoren: Die Crowdinvesting-Kampagne „ Giesinger Bräu 2 – Ein Profit der Gemütlichkeit“, mit der die Brauerei auf der Plattform CONDA (www.conda.de) bis Ende Januar Mittel für eine eigene Abfüllanlage sammelte, war ein voller Erfolg. Der Bauantrag für ein zweites Produktionsgelände im Münchner Norden ist bereits gestellt, 2019 soll die Anlage den Betrieb aufnehmen. Mit der eingesammelten Summe von genau 1.207.900 Euro gehört „Ein Profit der Gemütlichkeit“ zu den erfolgreichsten Crowdinvesting-Projekten in Deutschland und sammelte die höchste Summe im Bereich Lebensmittel/Getränke ein.

„Ohne unsere vielen Unterstützer wären wir heute nicht da, wo wir sind“, sagt Steffen Marx, Gründer und Geschäftsführer der Giesinger Biermanufaktur & Spezialitäten Braugesellschaft mbH. Das Münchner Unternehmen steht nach seiner insgesamt vierten und abermals sehr erfolgreichen Crowdfunding/-investingaktion erneut vor der Expansion und beginnt voraussichtlich Ende November 2018 mit dem Bau des zweiten Produktionsgeländes in der Detmoldstraße in Milbertshofen. Ein neues Sudhaus und damit größere Brau- und Lagerkapazitäten von insgesamt 22.000 Hektoliter jährlich sowie eine eigene Abfüllanlage werden diesen Meilenstein in der Geschichte der noch jungen Brauerei kennzeichnen.

Erfolgreiches Crowdinvesting dank regionalem Bezug

Crowdinvesting ist für Giesinger Bräu kein Neuland. Die Brauerei ist einer der Vorreiter und großgeworden mit der online-basierten Finanzierung durch eine Vielzahl überzeugter Unterstützer. Was 2006 als Experiment in einem Hinterhof in Untergiesing begann, ist heute Münchens zweitgrößte Privatbrauerei mit rund 50 Mitarbeitern und 12.000 Hektoliter Absatzvolumen im Jahr, und das neben Bankkredit und Eigenkapital ganz maßgeblich dank Crowdfunding und Crowdinvesting: Der Bau der Brauerei mit Sudhaus und Stüberl am Giesinger Berg war durch eine sehr erfolgreiche erste Crowdfundingkampagne im Jahr 2011 gestützt. Auch für den Giesinger Stehausschank mit Live-Bühne wurde 2016 mit Crowdfunding gearbeitet: Hier kamen 120.634 Euro zusammen. Außerdem startete im Jahr 2016 eine Crowdinvesting-Kampagne, erstmals auf CONDA. In kürzester Zeit waren mehr als 744.000 Euro von über 1.000 überzeugten Unterstützern zusammengekommen, das Ziel war damit weit übertroffen. Insgesamt konnte Giesinger Bräu mehr als zwei Millionen Euro über Crowdfunding und Crowdinvesting einsammeln. „Die erste Kampagne ‚Giesinger Bräu‘ war eine der erfolgreichsten auf unserer Crowdinvesting-Plattform“, sagt Dirk Littig, Geschäftsführer von CONDA Deutschland. Mit „Giesinger Bräu 2“ scheint dieser Rekord nochmals ausgebaut: Binnen zehn Wochen haben 1.296 Unterstützer 1.207.900 Euro in Giesinger investiert. Über „Genussscheine“ verzinst die Brauerei das eingesetzte Kapital zu sechs Prozent. Neben der Besinnung auf das traditionelle Brauhandwerk sieht Littig einen weiteren Grund für den rekordverdächtigen Erfolg der Giesinger Brauerei in der starken regionalen Identifizierung: „Vor allem Projekte mit regionalem Bezug haben beim Crowdfunding Potenzial.“

Erhöhung des Limits wegen starker Nachfrage

Angesichts der überraschend großen Nachfrage an „Giesinger Bräu 2“ haben sich die Geschäftsführer Ende Dezember entschlossen, die Crowdinvesting-Kampagne zu erweitern und das Limit von 750.000 € auf 1.250.000 € hochzusetzen. Die Kapazitäten können mit diesen zusätzlichen Mitteln dank neuem Sudhaus auf einen Marktanteil von einem Prozent (gemessen am Bierkonsum) in München Stadt und Umland erweitert, die Sorten- und Biervielfalt weiter ausgebaut werden. „Wir freuen uns sehr und sind wahnsinnig dankbar für diese unglaubliche Unterstützung durch unsere Förderer, Freunde und Fans“, sagt Geschäftsführer Marx angesichts der Zahlen. „Aber auch abgesehen vom Geld: Es ist ein Gewinn, wie eingehend sich die Investoren mit dem Geschick unserer Brauerei befassen. Ehrliche Kritik, zeitnah und hilfreich, und die wertvollsten Anregungen finde ich hier bei uns im Bräustüberl. Und das ist wirklich unbezahlbar.“

Bild: Steffen Marx, Gründer und Geschäftsführer vom Giesinger Bräu Fotograf: THEO KLEIN

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Quelle Doriath Kommunikation

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