Montag, Dezember 5, 2022

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

GErn- Gesunde Ernährung: Vorgekochte Mahlzeiten Boxen für Veganer, Keto-Genießer, Muskelaufbauer, Abnehmer

Stellen Sie sich und das Startup GErn doch kurz unseren Lesern vor!

Wir sind ein Ehepaar (Ruslan und Tolganay) und gleichzeitig das Gründerteam von GErn. Ruslan ist gelernter Architekt mit 6 Jahren Erfahrung – in seiner Freizeit macht er viel Sport wie Fußball und Fitness. Tolganay ist gelernte und qualifizierte Finanzbuchhalterin ebenso mit 6 Jahren Erfahrung. Außerdem hat sie Ernährungsberatung gelernt und macht ebenso viel Sport/Fitness.

GErn ist ein Kasseler Start-Up im Bereich Food. Bei uns dreht sich alles um das Thema „Gesunde Ernährung“.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Ich, Tolganay Barwich, habe versucht, meiner damaligen Kollegin beizubringen, wie man sich gesund ernähren kann, um abzunehmen. Ich habe für sie mehrere Ernährungspläne geschrieben. Sie hatte Schwierigkeiten bei der Umsetzung – „nicht geschafft die Produkte einzukaufen“ oder „keine Lust gehabt zu kochen“. Dann habe ich ihr empfohlen, einen Ernährungsplan mit schon vorgekochten Gerichten zu bestellen. Ich war mir irgendwie sicher, dass solche Unternehmen bereits existieren. Nach einer kurzen Recherche hatten wir keine passende Anbieter gefunden. Als nächstes habe ich meinen Ehemann von der Situation berichtet worauf er meinte: „Wenn niemand das anbietet, dann sollten wir damit loslegen“.

Welche Vision steckt hinter GErn?

Wir wollen, dass unsere Kunden jeden Tag einen kleinen Schritt zu ihrem persönlichen und körperlichen Ziel wagen. GErn bietet seine Kunden den einfachsten Weg, um sich auf die Gesunde Ernährung umzustellen. Ohne einzukaufen, ohne Kalorien zu zählen, ohne Kochen und Geschirr zu waschen. Wir übernehmen all diese Aufgaben. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Wir sind der Idee treu geblieben und wollte diese unbedingt umsetzen. Gegründet haben wir im Februar 2020 und mit dem ersten Lockdown unser Betrieb renoviert. Wegen der Corona war es sehr schwierig richtige Handwerker für die Renovierungsmaßnahmen zu engagieren. Letztendlich hatten wir viele Posten in Eigenregie erledigt. Das Experimentieren von vielen verschiedenen Produkten und die Zusammensetzung von Gerichten erwies sich als eine sehr schwierige Aufgabe. Nichtsdestotrotz hatten wir auch hier ganz gut abgeschnitten und bitten diese Produkte jetzt an.  Außerdem die mentale Schwierigkeit – als Gründer muss man viele Entscheidungen treffen, ohne zu wissen, ob das gut funktionieren wird oder nicht. Die Umstellung, Entscheidungen schnell zu treffen war auch nicht einfach. Das war eine große Herausforderung für uns.

Für die Umsetzung der Idee hatten wir eine Finanzierung bei einer Bank beantragt – die positive Entscheidung dauerte fast sechs Monaten. 

Wer ist die Zielgruppe von GErn?

Unser Fokus liegt bei den Berufstätigen bzw. Selbständigen, die keine Zeit oder Möglichkeit haben, sich gesund zu ernähren. Mann kennt die Situation in den Mittagspausen – man möchte sich gesund ernähren, doch in den Supermärkten oder Bäckereien gibt es fast nichts passendes. Genau da springen wir ein und unterstützen unsere Kunden bei ihren Mittagspausen bzw. am Abendessen nach der Arbeit.

Wie funktioniert GErn? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

GErn funktioniert ganz einfach. Auf unserer Webseite entscheidet man sich für mind. 4 Gerichte. Diese werden saisonal ausgetauscht, angepasst bzw. erweitert. Wir haben Angebote für Veganer, Keto-Genießer, Muskelaufbauer, Abnehmer uvm. – bei uns findet jeder, was sein Herz begehrt. Die Gerichte werden per Paketdienst direkt an die Zustelladresse gesendet. 90% unserer Kunden erhalten Ihre Bestellung Vormittags – passend zum Mittagessen an der Arbeit oder im Homeoffice-Betrieb. Des Weiteren bieten wir Selbstabholung für die Kundschaft aus der Region an. Somit sparen sie Versandkosten und wir verzichten auf die Verpackungsmaterialien. Möchte man regelmäßig unsere Produkten erhalten, so bieten wir Abonnements an. 

GErn, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Erst vor kurzem bieten wir unsere Produkte deutschlandweit an. Wir planen GErn in die Hauptstadt umzusiedeln, da wir eine größere Chance dabei sehen, vielen Menschen in der Metropole mit unseren Produkten zu versorgen. In 5 Jahren wird man unsere Produkte in ganz Europa kennen. Dafür suchen wir jetzt schon nach möglichen Partnern und Investoren, um frühzeitig die wichtigsten Entscheidungen zu treffen und notwendige Schritte umzusetzen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Ideen direkt umsetzen.

Die Umsetzung so einfach wie möglich halten.

Keine Angst vor Ungewissheit.

Wir bedanken uns bei Ruslan Barwich für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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