German Startups Group beteiligt sich an Bezahlt.de/Blackbill

German Startups Group beteiligt sich an Bezahlt.de/Blackbill, dem neuen FinTech-Startup des Kreditech-Gründers Sebastian Diemer

Aufstockung der Anteile an Juniqe

Die German Startups Group, zweitaktivster Venture-Capital-Investor in Deutschland im Zeitraum seit 2012 (CB Insights, 2015),beteiligt sich mit Bezhalt.de/Blackbill an einem weiteren FinTech-Startup und baut ihre Beteiligung amE-Commerce-Startup Juniqe weiter aus.
Das neue Portfoliounternehmen Bezahlt.de/Blackbill bietet Factoring-Lösungen für Freiberufler, Freelancer, Selbständige sowie kleine und mittlere Unternehmen. Bislang wird dieses Marktsegment von etablierten Anbietern nicht hinreichend bedient, da individuelle Risikobewertungen hohe Kosten verursachen. Das erfahrene Gründerteam – die vierköpfige Führungsmannschaft kann 13 Jahre FinTech-Erfahrung vorweisen – nutzt bereits etablierte Scoring-Konzepte und erreicht durch Digitalisierung und Automatisierung niedrigere Kosten und Prozesskomplexitäten. Das Ziel von Bezahlt.de/Blackbill ist es, die Risikobewertung erstmals automatisiert in Sekundenschnelle vorzunehmen und das Forderungsausfallrisiko zu minimieren, sodass z.B. durch einfaches Abfotografieren einer Ausgangsrechnung mit Handy der Rechnungsbetrag beinahe sofort vereinnahmt werden kann. Durch Kooperationen mit den führenden europäischen FinTech-Unternehmen wurde die Funktionalität der Finanzlösung maximiert. Das Gründerteam um CEO Sebastian Diemer hat gemeinsam bereits mit Kreditech, das auf Basis eines datengesteuerten Scoring-Modells Kredite für Privatpersonen abietet, eines der erfolgreichsten deutschen FinTech-Startups aufgebaut. Zu den weiteren Investoren, die sich an Bezahlt.de/Blackbill beteiligen, gehören unter anderem Point Nine Capital und Fly Ventures.

CEO Christoph Gerlinger kommentiert das Investment in Blackbill: „Wir sind bereitsseit längerem bei einigender attraktivsten deutschen FinTech-Unternehmen investiert. Mit Blackbillerweitern wir unser Portfolioum ein weiteres sehr aussichtsreiches Investment in diesem Bereich. Sebastian Diemer und sein Team haben sich zuvor mit Kreditech als ausgewiesene Big-Data-Experten im FinTech-Segment erwiesen. Blackbill stößt nun in ein ganz neues, sehr attraktivesFinTech-Segment vor. Wir sind überzeugt, dass Sebastian Diemer und Team auch hier erfolgreich sein werden und in den kommenden Jahren deutlich wachsen können.“

Die German Startups Group stockt ihre Anteile an Juniqe auf.Juniqe ist die Lifestylemarke für handverlesene, bezahlbare Kunst. Motive internationaler Künstler werden von dem Online-Shop als Poster und Kunstdrucke für die Wand sowie auf Shirts, Schreibwaren und Wohnaccessoires angeboten. Die Produktion erfolgt auf Bestellung, sodass das Geschäftsmodell keine großen Vorratsbestände voraussetzt und höhere Margen erzeugt. Ferner verursachen die angebotenen Produkte eine geringere Rücksenderate als bei herkömmlichen E-Commerce-Anbietern. Juniqe liefert bereits nach eigenen Angaben in 13 europäische Länder, wuchs im Umsatz mit durchschnittlich 190% p.a. und erzielte im Jahr 2015 bereits einen zweistelligen Millionenumsatz. Juniqebelegte Platz 1 der CB-Insights-Liste „15 High Momentum German Early Stage Startups“ im August 2015.

Die Gründer wurden im Januar 2016 vom Wirtschaftsmagazin Forbes auf die Liste der „30 Under 30 Europe“ im Bereich Retail und E-Commerce gewählt. Die German Startups Group ist bereits seit der Series-A-Finanzierungsrunde in Juniqe investiert. Der Ausbau der Beteiligung erfolgt gemäß des Ansatzes der Gesellschaft, in erfolgsversprechende Unternehmen, insbesondere von Seriengründern, bereits frühzeitig mit begrenztem Kapitaleinsatz zu investieren und ihreBeteiligungbei positiven Wachstumsindikatoren sukzessive zu erweitern. Das ist uneingeschränkt möglich, da die Gesellschaft ihr Kapital nicht in Form von laufzeitbegrenzten Venture-Capital-Fonds, sondern als Beteiligungsgesellschaft und damit „evergreen“ bereitstellt. Dieser Ansatz ist in den USA zuletzt als „patientcapital“ bekannt geworden. Dort wird die Hypothese vertreten, dass patientcapital im VC-Bereich per se eine höhere Rendite erzielt, weil soüber längere Zeiträume in gute Beteiligungen investiert werden kann und erworbene Anteile nicht zur Unzeit verkauft werden müssen, wie auch weil patientcapital für die VC-Nehmer vorteilhaft ist und somit bessere Investmentopportunitäten anzieht.

Quelle German Startups Group

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