Geld verdienen auf Crowdsourcing-Plattformen

Kreative Prozesse werden mittlerweile häufig ausgelagert und an Selbstständige vergeben. Dies betrifft Grafiker genauso wie Journalisten oder Werbe-Texter. Gerade die florierende Startup-Szene fördert diese Arbeitsweise, da Gründer häufig ihre Stärken in anderen Bereichen als der kreativen Grafik- und Textarbeit haben. Auch fehlt beim Unternehmensstart nicht selten Zeit, um sich diesem langwierigen Prozess selbst zu widmen, oder Budget für die Beauftragung einer etablierten Werbe-Agentur. Dies beginnt schon bei elementaren Bestandteilen der Firmengründung, wie der Namenssuche.

An dieser Stelle kommen freiberufliche Texter ins Spiel. Einerseits bieten diese für Gründer eine frische, neue Methode, um kreativen Input zu erhalten, etwa beim Finden eines passenden und catchy Unternehmensnamens. Andererseits ergibt sich ein ganz neuer Geschäftszweig, in dem Kreative ohne großen Anlauf Geld verdienen können. Denn bei Crowdsourcing kann jede Idee den ausgeschriebenen Auftrag an Land ziehen.

Was ist Crowdsourcing?

Der Begriff Crowdsourcing beschreibt schon ganz gut, wie diese geschäftliche Vermittlung funktioniert. Denn in ihm sind die beiden englischen Begriffe „crowd“, Menge, und „outsourcing“, das Auslagern, vermischt. Ein Geschäftsbereich wird also ausgelagert – aber nicht an einen bestimmten, feststehenden Partner, sondern an eine Community. Es findet eine Ausschreibung statt, in der das gewünschte Ziel, zum Beispiel der perfekte Unternehmensname, detailliert beschrieben wird. Ihr sendet daraufhin Eure kreativen Ideen ein und der beste Beitrag gewinnt den Auftrag.

So verdienst Du Geld mit Namensfindung online

Mittlerweile gibt es eine Menge von Online-Plattformen, die Crowdsourcing anbieten und koordinieren, wie zum Beispiel designenlassen.de . Gründer können auf diesen ein Briefing erstellen, in welche Richtung Ihr Firmenname gehen soll. Auch das Preisgeld ist darin bereits fest ausgeschrieben. Daraufhin kannst Du Dich mit Deiner Idee bewerben. Überzeugt diese den Auftragsgeber am meisten, gewinnst Du das ausgeschriebene Projekt. Gegen die Zahlung des Preisgeldes erhält der Gründer die Feindaten des Namens und gegebenenfalls der Logo-Grafik sowie sämtliche Nutzungsrechte daran.

Das gilt es bei der Arbeit auf Crowdsourcing-Plattformen zu beachten

Zum einen bietet Crowdsourcing einen niedrigschwelligen Einstieg in das kreative Arbeiten. Denn prinzipiell kann jeder, der gute Ideen für den jeweiligen Auftrag einreicht, damit Geld verdienen. Hardware ist für das Ausführen von Crowdsourcing-Aufträgen so gut wie nicht von Nöten. Ein Laptop, Internetzugang und schon kann es losgehen.

Neben gutem sprachlichem Ausdrucksvermögen und sprühender Fantasie ist eine weitere Grundvoraussetzung für den Erfolg auf Crowdsourcing-Plattformen Durchhaltevermögen. Schließlich kann nicht jeder Auftrag gewonnen werden. Doch mit genug Fleiß und Ausdauer sowie natürlich Kreativität und Ideenreichtum kannst Du aus ersten gewonnen Crowdsourcing-Ausschreibungen einen festen Kundenstamm mit hervorragenden Referenzen aufbauen.

Autor: Kathrin Kellner

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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