Von Knete, Kunst und Innovation

Wie ein Künstler auf einer Weltreise seine Lebensaufgabe letztlich in Berlin findet.

Normalerweise ist das typische Bild eines Startup-Gründers geprägt durch trendige Klamotten und einem Sprachgebrauch wie „skalierbares Geschäftsmodell“ oder„schnell wachsender Nischenmarkt“. Dabei darf natürlich das Feiern gehen als eine Form des „Networkings“ nicht vergessen werden.

Doch die Faszination, die von einem Startup-Gründer ausgeht ist nicht die Tatsache, dass er den aktuellen Trends nachjagt – es ist die Einzigartigkeit seiner Geschichte, Persönlichkeit und Opferbereitschaft sowie der Mut seinen Überzeugungen zu folgen.

Während die meisten Kinder draußen spielten und herumtollten, war Miguel fasziniert von der Ästhetik der Bewegung. Er investierte schon mit 8 Jahren seine Freizeit in Stop-Motions,wobei er mit Knete Formen bildete und jede Bewegung als Foto festhielt, um diese später in einen Film zu überführen.Die Vereinigung von Kunst und Filmwar für ihn das Größte.

Aufgewachsen in Mexiko-City konnte er seine künstlerische Leidenschaft mit 17 Jahren unter anderem durch die Malereiausleben.Es ging soweit, dass er nach Europa ging, wo er Fotographie in Frankreich studierte.

Aber irgendetwas fehlte ihm… Es war die Bewegung in seiner Arbeit.
Wie es das Schicksal so wollte, wurde er zu einem national bekannten TV-Moderator und Produzenten in Mexiko, während er sein Studium in Kommunikation für audiovisuelle Medien abschloss.

Aber Miguel hatte eine andere Vorstellung von seiner Zukunft. Nach 8 Jahren verkaufte er alles und verließ seine Heimat. Mit nichts außer einem Koffer und seinen Ansprüchen an die Ästhetik. Doch wo war jetzt die Ästhetik? Er ging für zwei Jahre nach Spanien um Skulpturhauereizu studierenbis zu einer überraschenden Wendung, die ihn zu einer großartigen Stadt brachte, in dem er endlich gefunden hatte, was er suchte, seine wundervolle Frau und die Ästhetik.

Es war Berlin -einer Stadt voller Wiedersprüche und Spannungen zwischen Geschichte und Zukunft, aus denendie heutige bewegte Kreativlandschaft entsprang. Hier fand Miguel Angel Moreno Gelly die richtige Umgebung, um seine Faszination aus Ästhetik, Bewegung und Funktionalität auszuleben.
Zu Beginn entwickelte er GecoCase aus eigener Notwendigkeit heraus, um sich seiner Leidenschaft der Stop-Motions hinzugeben. Doch wuchs GecoCase mit der Zeit über eine simple Spielerei hinaus. Mittlerweile stellt es eine Bereicherung für jedes Smartphone dar.

Während Miguel GecoCase als Video-Stativ nutzt, kann seine Frau viele wundervolle Erinnerungen mit ihrem gemeinsamen Kind Noah dank der Selfie-Funktion festhalten. Die Verbindung mit seiner Familie in Mexiko hält er durch regelmäßige Skype-Video-Anrufe aufrecht. Die Stand-Funktion erleichtert dies ungemein.

„Mir ist durchaus bewusst, welches Glück ich habe, all diese Eindrücke in meinem Leben sammeln und mit meiner wundervollen Familie teilen zu dürfen. Dieses Glück will ich jetzt mit jedem teilen…“, sagt Miguel bezüglich seiner Kickstarter-Kampagne im September 2016.

Weitere Infos zur Kampagne und GecoCase unter

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