Freitag, September 17, 2021

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Fyrabend spontan und unkompliziert mit anderen Personen in Kontakt treten basierend auf der eigenen aktuellen Verfügbarkeit

Stellen Sie sich und das Startup Fyrabend doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Paul und die Idee zu Fyrabend trage ich bereits seit einigen Jahren mit mir herum. Hinter Fyrabend verbirgt sich eine mobile App für iOS und Android, welche es auf einfache und spontane Art und Weise ermöglicht, basierend auf der eigenen, aktuellen Verfügbarkeit mit anderen Personen in Kontakt zu treten.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Da ich selbst gerne reise und mehrmals den Wohnort gewechselt habe, war ich häufig in der Situation, alleine an Flughäfen, auf Bahnhöfen oder in fremden Städten zu sein und erstmal niemanden zu kennen. Ich habe mich dabei stets nach einer einfachen Möglichkeit gesehnt, spontan und unkompliziert mit anderen Personen in Kontakt treten zu können. Ganz unabhängig davon, ob für einen schnellen Kaffee an der Flughafenbar, ein Feierabendbier oder ein ausgedehntes Abendessen. Ich denke hinter jeder Person steckt eine interessante Geschichte und diese erzählt sich am besten bei einem persönlichen Gespräch. Den Weg dorthin soll Fyrabend ebnen.

Welche Vision steckt hinter Fyrabend?

Fyrabend soll Menschen verbinden. Möglichst kurzfristig und möglichst unkompliziert. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größten Herausforderungen waren bis dato vermutlich die vielen Unsicherheiten und Unwägbarkeiten, welche zwangsläufig bei Konzeption, Entwicklung und Einführung eines neuen Angebots zum Vorschein kommen. Kleine wie große Entscheidungen müssen getroffen werden, Richtungen werden eingeschlagen – häufig ohne sicher zu wissen, welcher Weg denn nun der richtige ist. Fyrabend ist aktuell gebootstrapped und wird dies erstmal auch bleiben. Spätestens wenn das Thema Wachstum an Priorität gewinnt, ist aber auch die Aufnahme zusätzlichen Kapitals geplant.

Wer ist die Zielgruppe von Fyrabend?

Fyrabend richtet sich vorrangig an all jene, die alleine reisen – unabhängig davon, ob aus privaten oder beruflichen Gründen. Zudem können Personen, die etwa neu in eine Stadt gezogen sind, durch Fyrabend einfach mit Locals in Kontakt treten. Grundsätzlich soll die App aber auch über diese beiden Hauptzielgruppen hinaus Nutzern stets eine einfache Möglichkeit bieten, spontan mit anderen ins Gespräch zu kommen.

Wie funktioniert Fyrabend? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Bei Fyrabend dreht sich primär alles um zeitliche und örtliche Verfügbarkeiten. Nutzer geben ein, wann und wo sie verfügbar sind und bekommen eine Liste anderer Personen mit ähnlichen Verfügbarkeiten angezeigt. Diese können einfach angeschrieben werden, wobei der Chat erst in beide Richtungen offen ist, sobald der angeschriebene Nutzer geantwortet hat. Ab diesem Moment liegt es dann an den beiden Chatpartnern, ein persönliches Treffen zu vereinbaren. 

Der Unterschied zu ähnlichen Apps liegt darin, dass Fyrabend nicht die Person selbst in den Fokus stellt, sondern deren Verfügbarkeit. So sollen Begegnungen auch über etwaige demographische Grenzen hinweg gefördert werden. Zudem ist alles darauf ausgerichtet, den Weg zwischen Anbahnung und persönlichem Treffen so einfach und unkompliziert wie möglich zu gestalten. Im Gegensatz zu vielen anderen Apps mit der bewussten Absicht, die virtuelle Welt wieder zu verlassen und sich dieser lediglich als Sprungbrett für persönliche Offline-Kontakte zu bedienen.

Fyrabend, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In fünf Jahren soll Fyrabend eine möglichst etablierte und intuitive Möglichkeit zur Kontaktaufnahme darstellen und sich vor allem unter Reisenden und in urbanen Gebieten großer Beliebtheit erfreuen. Idealerweise sind bis dahin auf diese Art und Weise bereits unzählige neue Verbindungen und Bekanntschaften entstanden, welche einen nachhaltig positiven Einfluss auf das Leben vieler Nutzer haben. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

  1. Am sinnvollsten und effektivsten arbeitet es sich an etwas, mit dem man sich zu 100% identifizieren kann und wohl fühlt.
  2. Die meisten Informationen sind frei verfügbar, man muss nur lange genug suchen. 
  3. Ständig reflektieren und hinterfragen. Wenn man sich erstmal bewusst gemacht hat, dass das Ganze ein iterativer, nie endender Prozess ist, geht vieles um einiges leichter von der Hand.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Paul Petritsch für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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