Gute Ideen hat jeder, diese umzusetzen bedeutet jedoch viel Arbeit und Mut

furryfit Aktivitätstracker für Hunde

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen furryfit doch kurz vor!
Wir sind Jona Timm und Micha David Neubert – zwei Brüder mit einem Herz für Hunde. Wir entwickeln smartes Hundezubehör um das Leben mit unseren Vierbeinern gesünder und lebenswerter zu machen. Mit unserem Aktivitätstracker für Hunde, haben wir ein neues und innovatives Produkt entwickelt, was nicht nur technisch eine Besonderheit ist. Wir haben uns viel Mühe beim Design und der Bedienbarkeit unseres Produktes und der furryfit Smartphone-App gegeben. Als Hundebesitzer sind wir mit vielen Problemen die in einem Hundeleben auftreten können konfrontiert und als Unternehmer stets bemüht diese zu lösen.

Wie ist die Idee zu furryfit entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee zu furryfit entstand als Jona begann mit seinem Hund „Dante“ joggen zu gehen und dieser zu Anfang mindestens so geschafft war wie sein Besitzer. Die eigenen Schritte und Aktivität wurden schon durch einen Aktivitätsmonitor aufgezeichnet, aber warum hatte der Hund eigentlich kein Gerät,welches sagt wie viel Bewegung gut für ihn ist? Als Unternehmer entstand schnell die Idee ein Gerät zu entwickeln, welches die Aktivität – ja im besten Fall sogar die gesamte Gesundheitssituation des Hundes aufzeichnet und dabei hilft den Hund artgerecht auszulasten.
Micha David Neubert – ebenfalls Hundebesitzer – war von der Idee sofort begeistert und so haben wir begonnen diese in die Tat umzusetzen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größten Herausforderungen waren vor allem mit so wenig Mitteln wie möglich ein komplettes Produkt zu entwickeln. Durch unsere Vorkenntnisse konnten wir sehr weit „bootstrapped“ kommen. Da wir allerdings keine Entwickler im Gründerteam haben mussten wir schon früh einen Geldgeber mit ins Boot holen mit dessen Investment die Smartphone-Apps entwickelt werden konnten.

Wie hat sich Ihr Unternehmen seit dem Start entwickelt?
Seit dem Start haben wir schon viel erreichen können. So haben wir ein weitreichendes Netzwerk an Interessenten und Partnern aufgebaut und versorgen unsere zukünftigen Kunden mit interessanten Inhalten und Informationen rund um das Zusammenlebenmit den Vierbeinern. Auf unseren Socialmedia-Auftritten, die wir immer noch persönlich betreuen, diskutieren wir gern und ausführlich mit unseren Followern und freuen uns über jeden Austausch von Hundebesitzer zu Hundebesitzer.

Wer ist die Zielgruppe von furryfit?
Jeder der seinen Hund so liebt wie wir und dem die Gesundheit seines Hundes am Herzen liegt. Wir bieten neben unserem Produkt auf unsere Webseite auch kostenlose Mehrwerte für alle Hundebesitzer wie DIY- Anleitungen, Interessante Blogartikel oder kleine Programme mit denen zum Beispiel der Kalorienbedarf eines Hundes berechnet werden kann.

Wie funktioniert furryfit?
furryfit funktioniert ähnlich wie ein entsprechendes Fitnessarmband beim Menschen. Die WOOFI-Tatze zeichnet die Bewegungen des Hundes permanent auf und speichert diese auf dem Chip ab. Synchronisiert der Hundehalter das Gerät mit seiner App, werden die Daten heruntergeladen und über speziell mit Tierärzten entwickelten Algorithmen als Graphen und Kalorienverbrauch in der App dargestellt. Somit hat der Nutzer mit einem „tap“ alle erforderlichen Informationen über die Bewegung seines Hundes im Blick.

Warum sollte man furryfit nutzen?
So verschieden die Hunde sind, die wir täglich auf unseren Spaziergängen treffen, so unterschiedlich sind auch die Anwendungsmöglichkeiten. Angefangen von der Urlaubsbetreuung, die Ihren Kunden die tatsächliche Auslastung des Hundes darstellen kann, bis zum kranken oder verletzten Hund der sich in seiner Genesung nicht zu stark bewegen darf. Was wir leider auch oft beobachten sind übergewichtige Hunde. Leider, weil Übergewicht sehr verbreitet ist und viele kostenintensive Folgeerkrankungen nach sich zieht. Unser Gerät kann Tierärzte und Halter aktiv dabei unterstützen die optimale Auslastung zu finden. Hierbei hilft auch, dass unsere App individuell den Kalorienbedarf errechnet und gleichzeitig einen durchschnittlichen Optimalwert für die entsprechende Rasse vergleicht.

Erste Rückmeldungen haben zudem weitere ganz persönliche Anwendungen aufgezeigt. So möchte eine Hundebesitzerin zum Beispiel die Aktivitätslevel Ihrer Hunde untereinander vergleichen. Wie man sieht gibt es viele Einsatzgebiete für unser Produkt und wir sind immer wieder positiv überrascht wenn uns neue Anwendungsmöglichkeiten zugetragen werden.

Wie ist das bisherige Feedback?
Überwältigend! Wir werden oft auf unser Produkt angesprochen und das nicht nur bei unseren täglichen Spaziergängen. Oft hören wir so etwas wie:“ Was hat dein Hund denn da tolles am Halsband?“ nach kurzer Erklärung sind wir oft das Gesprächsthema auf der Hundewiese.
Oft werden wir auch von Tierärzten/Innen und Hunde-Ernährungsberater/Innen angesprochen die froh sind, dass es endlich eine Möglichkeit gibt zu sehen wie viel sich Ihre Patienten tatsächlich bewegen.
Im Unternehmensumfeld sieht man jedoch direkt wer selbst Hundebesitzer ist und wer nicht, so dass oft von tierlosen Geschäftspartnern eher ein fragender Blick kommt ob es dafür überhaupt einen Kunden gäbe.

furryfit, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Als erstes steht in den nächsten Monaten der Markstart bevor. Danach möchten wir so viele Hunde und Hundehalter wie möglich mit unserem Produkt glücklich machen. Aber natürlich haben wir als kreatives junges Team viele weitere Ideen für Gadgets rund um unsere Vierbeiner.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
– Unternehmer zu sein heißt auch im privaten Leben auf manches, gerade in der Startphase,verzichten zu können.
– Gute Ideen hat jeder, diese umzusetzen bedeutet jedoch viel Arbeit und Mut.
– Man sollte sich vielmehr auf die Arbeit am Produkt konzentrieren als das Pitchdeck zum X-ten Mal zu überarbeiten.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Jona Timm und Micha David Neubert für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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