Frischepost-Gründerinnen gewinnen Digital Female Leader Award

Die Geschäftsführerinnen des Online-Hofladens für nachhaltig produzierte Lebensmittel erhalten die Auszeichnung in der Kategorie „Sustainability“. Mit dem gekürten Konzept expandiert Frischepost ins Rhein-Main Gebiet. 

Eva Neugebauer und Jule Willing, Gründerinnen und Geschäfts­führerinnen des Online-Hofladens Frischepost, sind mit dem Digital Female Leader Award 2019 ausgezeichnet worden.

Die beiden Gründerinnen nahmen die Auszeichnung am Samstagabend in der Zentrale der Deutschen Telekom entgegen. Die Hamburgerinnen erhielten den Preis in der Kategorie „Sustainability“ für ihren Farm-to-Table Lieferservice von regionalen Lebensmitteln. Der Award für Frauen in der Digitalwirtschaft ist eine Initiative des Unternehmens Global Digital Women und hat das Ziel, Geschichten und Karrierewege von Frauen sichtbar zu machen. Die Gewinnerinnen wurden dabei von einer prominent besetzten Jury aus Politik, Wirtschaft und Medien ausgewählt. Mit dem gekürten Geschäftsmodell, das in Hamburg gestartet ist, planen Willing und Neugebauer die Expansion in weitere deutsche Städte. Ab März 2020 startet Frischepost im Rhein-Main Gebiet.

„Das ganze Team freut sich sehr über diese großartige Auszeichnung, denn mit Frischepost zeigen wir seit bereits 5 Jahren, dass Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Unternehmertum unter einen Hut passen. Wir wollen Brücken zwischen Erzeugern und Verbrauchern schlagen, zwischen Stadt und Land. Ohne Digitalisierung wäre die Umsetzung unserer Vision und die Skalierung unseres Geschäftsmodells nicht möglich. Wir haben effiziente und digitalisierte Prozesse entwickelt und unser Netzwerk an Kunden, Partnern und Produzenten bauen wir täglich auf digitalen Plattformen und sozialen Medien weiter aus“, so Jule Willing, Co-Gründerin von Frischepost. 

Frischepost verbindet ein digitales Geschäftsmodell mit ökologischer Nachhaltigkeit.

In dem Online-Hofladen können Kunden einfach und transparent Lebensmittel von regionalen Erzeugern bestellen. Der Bestellvorgang funktioniert dabei intuitiv, mit wenigen Klicks hat man einen ganzen Einkauf im digi­talen Warenkorb. Sowohl die Bearbeitung der Bestellung als auch die Auslieferung werden dank smarter Tools zugunsten der Effizienz optimiert. Genau diese Kombination eines nachhaltigen Konzepts dank digitaler Strukturen konnte die Jury am Ende überzeugen. „Seit unserer Gründung setzen wir uns dafür ein, dass digitale Prozesse ganz im Sinne der Ökologie angewendet werden. Wege können gespart, Transparenz hergestellt werden – unser regionales Vertriebskonzept funktioniert nur durch digitale Technologien“, erklärt Eva Neugebauer, eine der beiden Gründerinnen von Frischepost. „Anfang 2020 werden wir dieses Konzept in weitere deutsche Städte ausweiten.“

Seit der Gründung 2015 hat Frischepost ihr Farm-to-Table Konzept stetig weiterentwickelt und sich als Online-Shop etabliert. Das Unternehmen hat mittlerweile 55 Mitarbeiter und beliefert in Hamburg ca. 8000 Haushalte, Kitas und Firmen mit frischen Lebensmitteln. Die Digitalisierung spielte für die Grün­derinnen von Anfang an eine entscheidende Rolle. So sorgen smarte Anwendungen, wie z. B. ein intel­ligentes Routenplanungstool oder eine selbst entwickelte Pfand-App dafür, dass die Lebensmittel schnell und nachhaltig ausgeliefert werden – in E-Autos und Mehrwegboxen versteht sich. 

Quelle HOSCHKE & CONSORTEN Public Relations GmbH

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