Fringe Benefits: Kostenloser Service für die Mitarbeiter optimiert Work-Life-Balance

Kostenloser Service für die Mitarbeiter optimiert Work-Life-Balance

Wer arbeitet, tut dies in erster Linie, um seinen Lebensunterhaltung abzusichern. Wenn der Arbeitgeber bereit ist, die Leistung seiner Mitarbeiter in einem angemessenen Rahmen zu entlohnen, ist er damit aus dem Schneider. Sollte man zumindest annehmen. Diese einfache Rechnung geht allerdings längst nicht mehr so recht auf. Unternehmen sehen sich immer häufiger in der Pflicht, ihre Mitarbeiter mit Zusatzleistungen Vorteile zu verschaffen und sie so bei der Stange zu halten. Und viele tun es bereits – auch, weil es nicht zu tun keine Option mehr ist.

Fringe Benefits werden immer mehr zum Maßstab, an dem sich Arbeitgeber messen lassen müssen. Dabei zählt nicht unbedingt ein möglichst großer finanzieller Aufwand. Es gibt durchaus auch Möglichkeiten, die nahezu kostenfrei sind und vor allem dabei helfen, die Mitarbeiter im Alltag ein wenig zu entlasten. Zum Beispiel, indem man Mitarbeitern erlaubt, ihre Privatpakete am Arbeitsplatz zu empfangen.

Das Paradoxe am Online-Shopping

Aufgrund der üblichen Arbeitszeiten gehen Arbeitnehmer immer häufiger im Internet shoppen, können allerdings aus eben diesem Grund ihre Sendungen meist nicht persönlich entgegennehmen. Deshalb wünschen sich immer mehr Mitarbeiter, dass sie ihre privaten Pakete in ihrem Unternehmen empfangen können. Das klingt zwar verhältnismäßig trivial, entlastet jedoch im stressigen Berufsalltag. Trotzdem ist es in vielen Unternehmen nicht erlaubt. Die Gründe hierfür sind ganz unterschiedlich. Argumente wie die fehlende Sicherheit und der zusätzliche Aufwand sprechen häufig gegen dieses Zugeständnis.

Mit dem Service „pakadoo“ werden diese Bedenken hinfällig. Private Pakete werden anhand einer Identifikationsnummer bei der Zustellung im Unternehmen als solche identifiziert. Per App ordnet die Zustelllösung die privaten Pakete dem jeweiligen Empfänger zu und sendet eine automatische Benachrichtigungsmail – ähnlich wie in Paketshops und Postfilialen. Mithilfe eines in dieser Mail enthaltenen Codes kann das Paket zuverlässig an den Empfänger ausgegeben werden. Sowohl das Empfangen als auch Ausgeben benötigt nur wenige Sekunden. Den Mitarbeitern bleiben durch den Service viele Wege und Zeit erspart, und sie können ihre Pakete dort empfangen, wo sie sich den ganzen Tag aufhalten. Die Lösung ist ein schönes Beispiel dafür, wie Arbeitgeber mit verhältnismäßig geringem Aufwand zur Work-Life-Balance ihrer Mitarbeiter beitragen können.

Deutsche Bahn und Hartmann machen’s vor

Von dem positiven Effekt überzeugte sich unter anderem die Deutsche Bahn AG. In der Frankfurter Zentrale kam es in der Vergangenheit hin und wieder vor, dass sich die Mitarbeiter private Pakete ins Büro schicken ließen. Die Kollegen von der Poststelle bewegten sich damit jedoch immer in einer Grauzone. Unklar war, ob die Paketannahme tatsächlich rechtens ist und wer bei Verlust die Haftung übernimmt. Mit der Einführung von pakadoo waren diese Bedenken passé, denn damit waren private Pakete offiziell erlaubt und die Haftungsfrage klar geregelt. Zudem zeigte sich schnell, wieviel Zeit sowohl die Paketempfänger als auch die Mitarbeiter von der Poststelle durch den Service einsparen konnten. So erwies sich pakadoo für die Deutsche Bahn als Gewinn, die sich mit dem Service zusätzlich im Dienste ihrer Mitarbeiter engagieren konnten.

Aus ähnlichem Anlass entschied sich auch die Paul Hartmann AG für die alternative Zustelllösung. Der Hersteller für Medizin-und Pflegeprodukte aus Heidenheim gab schon immer sein Bestmögliches, damit seine Mitarbeiter am Hauptsitz berufliche und private Pflichten besser aufeinander abstimmen können. Dazu gehörten unter anderem Kinderbetreuung und Freizeitangebote. 2015 wurde zusätzlich pakadoo eingeführt, um so einen weiteren Beitrag zur Work-Life-Balance zu leisten. Zudem gefiel der Nachhaltigkeitsaspekt der Lösung. Anfangs bestanden zwar Bedenken, wieviel Zeit das Annehmen und Ausgeben der Pakete kosten würde. Diese erwiesen sich jedoch schnell als hinfällig und der Service wurde im Anschluss an die Testphase übernommen.

In beiden Fällen zeichnete sich Zeit neben dem offensichtlichen Vorteil – trotz Abwesenheit von zuhause Pakete persönlich zu erhalten – ein weiterer, „weicher“ Faktor durch. Nämlich die Tatsache, dass der Arbeitgeber mitdachte und in der Folge eine Maßnahme einführte, um seine Mitarbeiter so gut wie möglich zu entlasten. Dabei tragen auch so einfache Lösungen, wie diese ihren Teil bei. Und am Ende sind es oft auch mal kleine Gesten, mit denen Arbeitgeber punkten können.

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Quelle Sympra GmbH (GPRA) Agentur für Public Relations

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