Sturm bringt Struktur: Eine Frau räumt auf

Vor rund einem Jahr gründete Frauke Sturm in Essen (NRW) einen Service für Vielbeschäftigte, Senioren und Selbständige

Als sturmstrukturiert reist sie seither durch die Lande und bringt Ordnungin private oder geschäftliche Akten ihrer Kunden. Damit befreit sie ihre Auftraggeber von dem unguten Gefühl, den Durchblick durch die eigene Lebens- oder Geschäftssituation verloren zu haben. Eine positive Erfahrung auf beiden Seiten.

Dem Glück ein Stückchen näher
Dabei hat Frauke Sturm mit dem Schritt in die Selbständigkeit gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Sie konnte ihre Vision für einen Service verwirklichen, der ihrer Meinung nach eine große Zukunft haben wird. Betrachtet man die demografische Entwicklung, die zunehmende Digitalisierung in Gesellschaft und Arbeitswelt und die wachsende Komplexität alltäglicher Prozesse, so kann man sich diesem Standpunkt schnell anschließen.

Frauke Sturm selbst freut sich heute über flexible Arbeitszeiten, Freiheit und ein selbstbestimmtes Arbeiten. Zudem ist es ihr eine Genugtuung, eine Dienstleistung anzubieten, mit der sie ihre Kunden dem eigenen Glück ein Stückchen näher bringt. „Viele meiner Auftraggeber sind mir unheimlich dankbar und dieses positive Gefühl fällt auch auf mich zurück“, so Sturm. Zudem sei es die Notwendigkeit, sich auf jeden Kunden und seine Situation wieder neu einstellen zu müssen, die der Tätigkeit ihren Reiz verleiht und sie abwechslungsreich macht. „Es ist ein partnerschaftliches Arbeiten mit meinen Kunden. Es baut sich ein Vertrauensverhältnis auf, auf dessen Basis wir Schritt für Schritt, Unterlagen ordnen, alten Ballast entsorgen, offene Probleme und Fragestellungen klären, Einsparpotentiale aufspüren und notwendige Veränderungen organisieren.“, erklärt Sturm ihre Arbeitsweise.

Stadtteilzeitung und Kirchenblatt
Wer sich an sturmstrukturiert wendet, ist zumeist bereits auf der Suche nach Hilfe. Vielbeschäftigte finden die Seite sturmstrukturiert.de im Internet, für Senioren schaltet Frauke Sturm regelmäßig Anzeigen in Stadtteilzeitungen und Gemeindebriefen. „Inzwischen empfehlen mich meine Kunden und Kundinnen aber auch schon an Freunde und Bekannte weiter“, freut sich Sturm über das wachsende Interesse an ihrem Service. Das Erstgespräch ist immer kostenlos. Hier ermittelt Frauke Sturm den Bedarf und erarbeitet dann einen individuellen Vorschlag für ein konkretes Vorgehen.

Wieder wissen, wo man steht
In der Praxis hat sich gezeigt, dass es meist einen oder mehrere Auslöser im Leben von Sturms Klienten gibt, die bewirken, dass der eigene Papierkram zur Nebensache und in der Folge zu einem unübersichtlichen Chaos wird. Das kann der Tod oder eine Krankheit des Partners sein, eine Trennung, ein Erbe, ein Rechtsstreit, ein zu pflegender Elternteil oder auch positiv ein Umzug, ein neuer Partner, Nachwuchs oder eine erhöhte Auftragslage. Für manche Klienten kommen aber auch gleich mehrere solcher Ereignisse zusammen. Frauke Sturm legt mit ihren Kunden eine Ordnerstruktur an, in welcher sich alte Unterlagen schnell wiederfinden und neue abheften lassen. Unnötige Papiere werden entsorgt, so dass die Ablage sich deutlich reduziert. Nicht selten befinden sich im Ablagestau offene Angelegenheiten, die erledigt werden müssen. Hier ist eine Festlegung nach Prioritäten nötig. Am wichtigsten sei es zunächst, Rechnungen, die sich bereits im Mahnverfahren befinden, zu begleichen, Fristen einzuhalten oder einen Aufschub zu verhandeln, so Sturm. „Einem meiner Klienten drohte sogar eine Zwangsversteigerung, weil er seinen Hauskreditverpflichtungen nicht nachgekommen war. Gemeinsam haben wir Alternativen entwickelt und einen Hausverkauf organisiert.“, berichtet Sturm von ihren Erfahrungen. In einem weiteren Schritt geht es darum, Gelder einzusparen oder einzufordern. So hilft Sturm bei der Abrechnung für die private Krankenkasse, kündigt überflüssige Abos, Mitgliedschaften und Versicherungen, berät beim Wechsel zu günstigeren Telefon-, Kabelfernseh-, Strom- und Gasanbietern. „Das ist so schön, dass man wieder weiß, wo man steht!“, soll sich kürzlich eine Kundin geäußert haben. Frauke Sturm sieht es so:„Für viele meiner Kunden ist es wie eine Befreiung von einer Last oder einer ungeliebten Pflicht, wenn ich da war und aufgeräumt habe.“

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