Die Motivation sollte klar sein

Praxis für Coaching, Therapie, Hypnose, Autogenem Training und Maltherapie.

Stellen Sie sich und das Startup Franziska Lichtblicke doch kurz unseren Lesern vor!

Franziska Lichtblicke ist eine Praxis für Coaching und Therapie. Ich arbeite mit Hypnose, Autogenem Training und Maltherapie. Ziel meiner Coachings/Therapien ist immer, die Klienten zu mehr Lebensfreude, Gesundheit, Zufriedenheit zu führen.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

In einem eigenen Unternehmen kann ich das an die Frau/den Mann bringen, was mir wichtig ist, was ich gut kann, was mich begeistert. Ich brauche keine institutionellen Bedingungn zu berücksichtigen und muss auch nicht morgens um 7h auf der Matte stehen obwohl es mir gar nicht entspricht. Ich bestimme, was, wann, wie, wo, mit wem zu geschehen hat und bin meine eigene Chefin, ein super gutes Gefühl.

Was war bei der Gründung von Franziska Lichtblicke die größte Herausforderung?

Die grösste Herausforderung ist für mich immer wieder, das Vertrauen zu haben, dass „es gut kommt“. Damit meine ich, dass ich genügend Arbeit habe, um davon gut leben zu können. Mit Schwankungen so umzugehen, dass ich „das Glas dennoch immer halb voll sehe“.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Ja, ich finde unbedingt. Vieles entwickelt sich bei doing, manchmal auch nicht unbedingt so, wie man es erwartet hat. Markt, Klienten und Angebot prägen die Entwicklung des Unternehmens mit. Es ist deshalb gut, flexibel zu sein und noch unperfektes den aktuellen Möglichkeiten/Bedingungen anzupassen.

Welche Vision steckt hinter Franziska Lichtblicke?

Damit arbeiten Freude macht und erfüllend ist, sollte der Beruf möglichst nah an einer Berufung sein. Mit Berufung meine ich, man sollte sich hingezogen fühlen, persönlich angesprochen, wie aufgerufen, etwas zu tun. Mit der Gründung meines Unternehmens folge ich in diesem Sinn meiner persönlichen Berufung.

Wer ist die Zielgruppe von Franziska Lichtblicke?

Zielgruppe sind alle Menschen, die ein Problem lösen möchten, damit sie wieder zufriedener und gesünder sind. Das können Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene sein. Wichtig ist, dass sie den Wunsch zu Veränderung mitbringen.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Das ist eine Frage, die meine Klienten beantworten müssten. Vielleicht ein paar facts: meine Hypnose-Sitzungen dauern ca. 1 Std. und nicht wie bei anderen Therapeuten 2Std. od. mehr. Die Ausbidlungen für Hypnosetherapie sind sehr unterschiedlich, es gibt Ausbildungen à 5-7 Tage, meine dauerte über 18 Tage, verteilt auf ein halbes Jahr. Zusätzlich habe ich sehr viele Weiterbildungen in Hypnose absolviert. Viele Hypnosetherapeuten haben keine medizinisch-therapeutische Grundausbildung, mein erster Beruf war Pflegefachfrau in der Psychiatrie und ich verfüge über eine Ausbildung als Maltherapeutin, habe eine Coach-Ausbildung absolviert, ein CAS in integrativer Beratung, und bin auch Therapeutin für Autogenes Training. Mit den verschiedenen Therapiemethoden kann ich sehr differenziert auf die Bedürfnisse meiner KlientInnen eingehen.

Franziska Lichtblicke, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Ich fühle mich absolut auf dem richtigen Weg und möchte diesen einfach noch „verbreitern“. in 5 Jahren werde ich vermehrt Kurse und Seminare führen und weiterhin mit viel Freude meine Klienten im Einzelsetting behandeln 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Die Motivation sollte klar sein – nur Geld verdienen wollen genügt vermutlich nicht. Es braucht Begeisterung für das was man tut, nur so kommt auch das Geld. Und es sollte klar sein: zu Beginn braucht es sehr viel Engagement, mehr als in einer Anstellung. Wenn die Motivation stimmt, wird aber die Freude dazu beitragen, dass der Aufwand gern geleistet wird.

Ein Business langsam aufzubauen, aus einer +/- stabilen finanziellen Situation, ist sehr hilfreich. Ideal finde ich, wenn z.B. eine Teilzeitstelle den „Grundbedarf“ sichert und das Business zu Beginn nicht zwingend viele Einnahmen abwerfen muss. Es ist wie in der Natur: was Zeit zum wachsen bekommt wird stark

Der Standort muss passen, gut zugänglich sein für Kunden und als Gründer soll man sich unbedingt wohl fühlen in den Räumlichkeiten.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Franziska Krebs für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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