Frank Thelen investiert mit Freigeist in Hardt Hyperloop

Frank Thelen beteiligt sich mit seinem VC-Fonds Freigeist Capital im Rahmen des von Koolen Industries angeführten Business Konsortiums an einem Multi-Millionen-Investment in Hardt Hyperloop. 

Koolen Industries, gegründet vom ehemaligen Booking.com-CEO und einer der ersten Uber-Investoren Kees Koolen, setzt sich für die Energiewende ein, indem es grüne Tech-Startups mit Kapital, Expertise und Netzwerk unterstützt. Im Rahmen des von Koolen Industries angeführten Konsortiums beteiligen sich neben Freigeist eine Reihe niederländischer und belgischer Investoren, darunter auch einer der ersten Uber-Ingenieure, an der Multi-Millionen-Runde. 

Die Investment-Konditionen sind für Freigeist untypisch. Frank Thelen hierzu:

“Freigeist investiert normalerweise in einer frühen Phase als Lead-Investor und unterstützt die Gründer beim Aufbau des Unternehmens. Hardt konnte bereits Investoren und Partner gewinnen und ist daher zu spät für unser Standard-Modell. Trotzdem wollten wir investieren, da wir an das Team und Produkt wirtschaftlich und ökologisch glauben. Wir werden nicht in das tägliche Geschäft involviert sein, sondern das Team strategisch beraten und unser Netzwerk aktivieren.” 

“Und wir glauben daran, dass Hardt Hyperloop sich unter anderem dank seiner Technologie in Kombination mit einem herausragenden Team an der Spitze des schnell wachsenden Hyperloop-Marktes etablieren kann. Wir sind beeindruckt wie weit das Team gekommen ist und freuen uns auf die weitere Entwicklung.”, so Alex Koch, CTO von Freigeist. 

Hardt Hyperloop will mit seiner revolutionären Technologie eine emissionsfreie und effiziente Alternative zu aktuellen Transportmitteln für Mittelstrecken bieten.

Mit der Hyperloop-Technologie können zukünftig mittlere Strecken mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1000km/h emissionsfrei und mit geringem Energieaufwand zurückgelegt werden. Das besondere an Hardt Hyperloop ist deren Spurwechsel-Technologie, womit ein effizientes Streckennetz und das Wechseln von Spuren bei hohen Geschwindigkeiten und ohne zusätzliche mechanische Komponenten möglich wird. 

Neben der Spurwechsel-Technologie hat Freigeist der Partner-Ökosystem-Ansatz von Hardt überzeugt. Indem das Startup schon jetzt möglichst viele Partner an Bord holt und sie zur richtigen Zeit in die Entwicklung einbindet oder Erfahrungswerte heranzieht, erhofft sich das Startup einen Zeitvorsprung in der Entwicklung und dem Ausbau. “So verhindern wir das Rad neu erfinden zu müssen und unser Partner-Netzwerk profitiert davon, Teil dieser Revolution zu werden.”, so Hardt-Mitgründer und CEO Tim Houter. Zum heutigen Zeitpunkt zählen unter anderem Continental, Deutsche Bahn AG, EIT InnoEnergy, Royal BAM Group, Royal IHC & Tata Steel zu besagtem Partner-Netzwerk. 

Hardt Hyperloop hat die erste europäische Teststrecke im Originalmaßstab für die Hyperloop-Technologie gebaut, eine 30 Meter lange Teststrecke, auf der alle relevanten Technologien wie Motor, Antrieb, Vakuum und Magnetschwebetechnik bei niedrigen Geschwindigkeiten getestet wurden. Mit der jetzigen Investment-Runde wollen sie das European Hyperloop Centre inklusive einer 3 Kilometer langen Teststrecke errichten, auf der die Technologien bei höheren Geschwindigkeiten getestet werden können. 

Quelle Freigeist

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