Samstag, November 27, 2021

5 Vorteile von Franchise-Gründungen

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Kaum Risiko, trotzdem selbstständig

Ein eigenes Unternehmen zu gründen, scheint auf den ersten Blick mit viel Risiko verbunden. Das muss allerdings nicht zwangsläufig so sein. Wer sich im Rahmen einer Franchise-Partnerschaft selbstständig macht, ist nicht komplett auf sich allein gestellt. Vom bewährten Geschäftsmodell bis hin zur Unterstützung durch die Unternehmensfamilie – wie GründerInnen so Risiken minimieren und welche fünf Vorteile eine Partnerschaft hat, weiß Marion Lauterbach als Franchise-Managerin der Schülerhilfe, dem drittgrößten Franchise-Unternehmen Deutschlands.

Bewährt und erfolgreich: Getestetes Geschäftsmodell als Grundlage

Sich selbstständig zu machen, ist immer ein Sprung ins kalte Wasser. Egal, ob man die sichere Festanstellung verlässt oder direkt nach dem Studium als GründerIn durchstarten möchte, die Zukunft ist damit zunächst ungewiss. Etwas wärmer wird das Wasser mit einer Karriere als Franchise-PartnerIn. Hier ist man ebenfalls selbstständig, übernimmt jedoch ein bereits erprobtes, bewährtes Geschäftskonzept. Im Laufe der Jahre oder gar Jahrzehnte, die es die Franchise-Firma schon gibt, wurden immer wieder Stellschrauben gedreht, Risiken minimiert und Prozesse verbessert. Von dem Wissen und den Erfahrungen profitieren alle, die als GründerIn einen eigenen Standort eröffnen. 

Dank guten Rufs des Franchise-Gebers: Von Anfang an glaubwürdig 

Aller Anfang ist oft schwer. Sich einen Namen zu machen und von der Konkurrenz abzugrenzen, sind meist große Herausforderungen für frischgebackene Selbstständige. Franchise-PartnerInnen haben hier erleichterte Startbedingungen, denn ihr Mutterunternehmen hat sich bereits einen guten Ruf aufgebaut und ist in den Köpfen der Zielgruppe sowie als Marke etabliert. Die GründerInnen müssen sich ihre Reputation nicht komplett von Null an erarbeiten, weil sich die des Franchise-Gebers auch auf sie überträgt. Trotzdem schärfen Selbstständige auf dieser Basis individuell den Ruf ihres eigenen Standorts und verleihen ihm ihre eigene, persönliche Note. 

Geprüfte Qualität: Franchise-System garantiert Sicherheit

Das englische Sprichwort „Never change a winning team“ beschreibt auch Franchise-Partnerschaften sehr treffend. In ihrer Natur liegt es  stabil und verlässlich Kurs auf Erfolg zu nehmen. Da die Unternehmen möglichst passende GründerInnen finden wollen, lassen sie sich von diesen recht bereitwillig in die Karten blicken. Überlegen Interessierte sich mit einem Franchise-System selbstständig zu machen, so können sie z.B. über den Franchise-Verband vorab Informationen über die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen einholen, sofern dieses dort registriert ist.

Eine Vollmitgliedschaft im Verband verpflichtet das Unternehmen beispielsweise dazu, alle drei Jahre ihre PartnerInnen zu deren Zufriedenheit zu befragen. Erzielt sie gute Ergebnisse in dieser Umfrage, dann bekommt die Firma ein Siegel sowie eine Auszeichnung verliehen, die für Interessierte ein Qualitätsmerkmal ist. Bei einem seriösen Franchise-System können sich GründerInnen auch auf den Gebietsschutz verlassen. Das bedeutet, dass in einem bestimmten Umkreis um einen Standort kein neuer eröffnet werden darf. Da sich die einzelnen Filialen so nicht gegenseitig das Geschäft wegnehmen, ist die Erfolgsquote unter Franchise-Selbstständigen sehr hoch.

Kollektive Erfahrung: Unterstützung in der Franchise-Familie

Manchmal kommt es auch im Geschäftsleben anders, als man denkt. Zu Beginn der Pandemie mussten wir bei der Schülerhilfe beispielsweise unser komplettes Business-Modell umstellen. Nachhilfe in der kleinen Gruppe vor Ort war während des Lockdownsnicht mehr möglich, deshalb stellten  wir von heute auf morgen unser System komplett auf Online-Nachhilfe um. Auch wenn das ein sehr ungewöhnliches Beispiel ist, kommen GründerInnen immer wieder in neue, herausfordernde Situationen. Als Franchise-PartnerIn können sie sich jedoch leicht Hilfe holen, denn neben der Systemzentrale mit ihren Fachabteilungen wissen auch andere Selbstständige im Netzwerk Rat. Bei Schülerhilfe organisieren wir zum Beispiel regelmäßige Treffen zum Erfahrungsaustausch. In einer solchen Runde geben unsere PartnerInnen einen direkten Einblick in ihren Standort, teilen ihre Herangehensweisen z.B. was die Organisation oder bürokratische Aufgaben betrifft und geben sich gegenseitig praxisnahe Tipps. 

Werbung und Marketing: Beim Mutterunternehmen in kompetenten Händen

Mehr zu tun als der Tag lang ist. Dieses Phänomen ist Selbstständigen meist gut bekannt, schließlich haben UnternehmerInnen in der Regel alle Hände voll zu tun. Das ist auch bei Franchise-GründerInnen nicht anders. Zusätzlich zu ihrem Kerngeschäft auch noch Werbung und Marketing zu stemmen, wäre mit einem enormen Kraftaufwand und finanziellen Ressourcen verbunden. Diese beiden Geschäftsfelder übernimmt deshalb in der Regel das Mutterunternehmen mit seinen Marketing- und Werbe-Profis. Die Firma hat durch ihre langjährige Erfahrung, Größe und etablierte Position im Markt ganz andere Verhandlungsmöglichkeiten, wenn es z.B. um Kampagnen bei Google oder die Zusammenarbeit mit externen PartnerInnen geht. Auf eigene Faust als GründerIn einen TV-Spot zu buchen und zu produzieren ist schwierig. Bei einem Team aus versierten Profis im Mutterunternehmen ist diese Aufgabe hingegen in kompetenten Händen, so dass die Selbstständigen sich voll und ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. 

Franchise-Gründung: Für alle, die sich im sicheren Rahmen kreativ entfalten wollen

Als GründerIn eines Franchise-Standorts muss man das Rad nicht ständig neu erfinden – zum Glück. Nicht alle, die mit dem Gedanken an die Selbstständigkeit spielen, sind bereit die damit einhergehenden Risiken auf sich zu nehmen. Für diese Menschen ist eine Franchise-Partnerschaft die ideale Lösung. Während sie sich an ihrer Niederlassung kreativ entfalten können, stärkt ihnen das Mutterunternehmen den Rücken und bietet einen sicheren Rahmen.

Autor:

Marion Lauterbach ist Franchise-Managerin bei Schülerhilfe. Von der Beratung der Partner bis hin zur Wachstumsstrategie trägt sie die Gesamtverantwortung im Franchisebereich. Davor verantwortete sie unter anderem die Pressearbeit des Unternehmens und war für mehrere Jahre als Journalistin beim WDR und bei Arte tätig. Bei der Schülerhilfe steht für sie neben der eigenverantwortlichen Arbeitsweise der gesellschaftliche Mehrwert im Vordergrund – für die Franchise-Partner, die Familien der Nachhilfeschüler und sich selbst.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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