Der Slogan von FootFact lautet: ONE GLOBAL SIZE

FOOTFACT : App für die Fußvermessung übers Smartphone

Stellen Sie sich und Ihr Unternehmen doch bitte kurz unseren Lesern vor!
Mein Name ist Markus Piebrock – ich bin Mitgründer und CEO der FootFact.com GmbH. Ich habe seit ca. 20 Jahren Erfahrung als serialentrepreneur und diverse Unternehmen in verschiedensten Branchen gegründet. Die jüngsten Projekte waren/sind die Gründung des Fitness-Studios Power-Piepe (www.power-piepe.de), als Co-Founder mit den Gesellschaftern der Tennis-Point GmbH den Launch des Online-Shops www.jogging-point.de (ein Online-Shop für Laufartikel an dem ich heute noch über eine atypische Beteiligung partizipiere) und der aufgrund der relativ hohen Retourenquoten auch der „Ideengeber“ für die neueste Gründung der FootFact.com GmbH war (www.footfact.com). Für Jogging-Point habe ich erfolgreich Venture-Capital im mittleren siebenstelligen Bereich organisiert.

FOOTFACT hat eine Software-Applikationen (App) für Smartphones entwickelt, die der Fußvermessung über Smartphone-Kameras dient. Es handelt sich um die erste derartige App, die exakte Messergebnisse liefert und gleichzeitig extrem einfach zu bedienen ist. Die App führt zu einer erheblichen Reduzierung der Retouren bei Schuhlieferungen im Online-Handel. Davon profitieren sowohl die Online-Händler als auch die Schuhe bestellenden Kunden.

Online-Schuh-Händler und Schuh-Hersteller verlieren weltweit Milliardenbeträge durch Retouren aufgrund der falsch gewählten Größe. Die Kosten je Retoure liegen je nach Größe des Online-Shops zwischen 7,50€ und 20,00 € (inkl. Verpackung, Porto, Kontrollieren und Aussortieren, Reinigen etc.).

Bisher funktioniert der Online-Schuhhandel in den meisten Fällen so, dass 4-8 Paar Schuhe in verschiedenen Größen geordert werden und am Ende des Tages ca. 75% dieser Schuhe wieder zurück gesendet werden. Das ist mit FootFact nicht mehr notwendig. In Deutschland besitzen momentan rund 40 Millionen Einwohner ein Smartphone (in den USA über 100 Millionen), Tendenz nach wie vor steigend, so dass Smartphones in den nächsten Jahren komplett das „herkömmliche Handy“ ersetzen werden. FootFact nutzt die Kameras der Smartphones und/oder von Tablets zur Fußvermessung.

Die FootFact Technologie verhindert damit Ratespiele bei der Größenschätzung, die Bestellzeit für den Kunden wird deutlich reduziert und es werden häufiger gleich mehrere Paar Schuhe aus verschiedenen Bereichen (wie Fashion oder Sport Schuhe) online gekauft, weil sie einfach passen werden.
By the way wird durch FootFact zusätzlich als Nebeneffekt die Umwelt entlastet (weniger Verpackungsmaterial) und der Klimawandel durch geringere CO2 Emission (weniger Kraftstoffverbrauch) im Logistikbereich entschleunigt.

Was steckt hinter FootFact?
FootFact hat im Laufe der letzten 2 Jahre eine Technologie entwickelt, die mittels eines einfachen Fotos mit dem Smartphone eine exakte Fußvermessung durchführt (Länge und Breite des Fußes). Mit Hilfe dieser Technologie lassen sich Online Schuhe kaufen, die dann auch tatsächlich passen – Wie oben schon beschrieben entfallen Ratespiele bei der Größenfindung, die innerhalb der diversen Schuh-Hersteller sehr aufwendig sein kann, weil die Hersteller, als auch die jeweiligen Schuhmodelle untereinander nicht vergleichbar sind, d.h. beispielsweise, wenn bei der Marke Asics eine Schuhgröße von US 10 passt, heißt das noch lange nicht, dass auch bei Adidas oder Nike eine US 10 passt.

Was ist der USP von FootFact?
FootFact hat gleich 2 wichtige USP´s. Zum Einen natürlich die weltweit einmalige und zum internationalen Patent angemeldete Technologie mit deren Hilfe sehr einfach und zu Hause per Smartphone Foto die Fußmaße bestimmt werden können.

Der zweite, wichtige USP ist unsere Datenbank, welche die mit unserer App gemessenen Fußmaße mit den Innenschuhgrößen diverser Hersteller abgleicht – damit wird gewährleistet, dass bei Nutzung der FootFact App nur Schuhe von Online-Shops und Herstellern angeboten werden, die dann auch tatsächlich passen.

Welches Potential steckt hinter dem Produkt?
Das Potential von FootFact ist nahezu unerschöpflich, solange Menschen auf diesem Erdball existieren, die auch Schuhe tragen 😉 – egal welche Schuhe, ob Sandalen, Sneaker, Sportschuhe, High Heels, Skischuhe etc.

In Deutschland wurde im vergangenen Jahr ein Online-Schuhumsatz von rund 3,5 Milliarden € erzielt (in den USA 14 Milliarden €, global ca. 185 Milliarden €)) – nach Retouren! Wenn man nun davon ausgeht (statistisch erfasst), dass ca. 50% aller Schuhe zurück gesendet werden und davon wiederum 75% aufgrund der falschen Größe, sprechen wir allein in Deutschland von einem Marktpotential (d.h. aufgrund falscher Größe zurück gesendeter Schuhe) in Höhe von 2,6 Milliarden €, was bei einem durchnittlichen Schuhpreis von rund 85,– € etwa 30 Millionen Paar Schuhe entspricht.

FootFact

Ist das Produkt schon verfügbar?
Nach einer zweijährigen Entwicklungszeit haben wir mittlerweile ein App entwickelt, die als POC (Proof of Concept) App exakte Messergebnisse liefert. Die Programmierung der ersten Full Version von FootFact wird voraussichtlich Ende März 2016, pünktlich zum Frühjahrsgeschäft, fertig gestellt sein, so dass dann sofort der Markteintritt durchgeführt werden kann – entsprechende Gespräche mit Online-Händlern und Schuh-Herstellern werden bereits seit ca. 1 Jahr geführt.

Warum habt Ihr euch für Geldwerk1 als Plattform entschieden?
FooFact hat von vornherein ein sehr vertrauensvolles Verhältnis zu Geldwerk1, weil sämtliche Zusagen eingehalten wurden, Geldwerk1 sich mit dem gesamten Netzwerk im Hintergrund einbringt, inkl. der komplett vorhandenen Infrastruktur (z.B. Bafin Zulassung, sicheres Bezahlsystem über die Secupay AG, zuverlässige und geprüfte Rahmenverträge für die Crowd etc. etc.). Herr Prof. Dr. Beck gilt aufgrund vieler Veröffentlichungen, unter anderem auch eines Buches zum Thema „Crowdfunding“ auch als „Guru“ der Crowdfunding Szene und kennt sich mit der Materie daher bestens aus. Ferner sehen wir in unserer Entscheidung auch eine Stärkung des regionalen Standortes „Ruhrgebiet“, weil beide Unternehmen aus dieser Region kommen – darüber hinaus passte die Chemie zwischen dem Geldwerk1 Team und unserem extrem gut – die Kombination aus allen genannten Faktoren hat uns zu der Entscheidung geführt, dass Geldwerk1 die richtige Plattform für uns ist.

Was erhalten die Investoren nach einem erfolgreichen Funding?
Wer in FootFact investiert profitiert in vielerlei Hinsicht. Zunächst investiert derjenige in ein weltweit einmaliges Projekt mit einem schier unerschöpflichen Marktpotenzial – er investiert in eine Innovation, die Spaß macht und extrem gut skalierbar ist. Einige Zahlen und Statistiken dazu habe ich bereits genannt.

Darüber hinaus sind die sehr interessanten Finanzkennzahlen natürlich der Anreiz für jeden Investor – vor allem in Zeiten der Diskussion über Negativzinsen bei Banken und Sparkassen für Guthaben-Konten, in Zeiten unruhiger Aktienmärkte (Stichwort Preisverfall Öl, VW Aktie, sehr unruhiger China-Markt etc.) ist diese alternative Anlagemethode eine sehr gute Möglichkeit sein gesamtes Finanzportfolio zu ergänzen und/oder sogar umzuschichten.

FootFact bietet jedem privaten Anleger bereits ab 50,– € bis zu 10.000,– € die Möglichkeit an dem Erfolg unseres Unternehmens zu partizipieren. Für institutionelle Anleger ist der Betrag nach oben offen, lediglich durch das Fundinglimit in Höhe von 200.000,– € begrenzt. Wer also „auf Zack“ ist investiert größere Summen bevor sich das Tor bei der vorgenannten Grenze schließt.

Die Fundingschwelle, d.h. die Grenze an der das Funding dann auch tatsächlich realisiert wird, liegt bei 25.000,– €. Das Investment wird in der üblichen Form eines Partiarischen Nachrangdarlehens mit hoher Erfolgsbeteiligung durchgeführt. Die Investoren erhalten eine 4%ige Mindestverzinsung auf den jeweils investierten Betrag. Die Mindestlaufzeit des Darlehens ist zum 31.12.2020 datiert.

Darüber hinaus gibt es 2 Erfolgsbeteiligungen für jeden Investor: Zum Einen profitiert jeder an der Beteiligung am jährlichen Ergebnis von FootFact und zum Anderen auch an der Wertsteigerung unseres Unternehmens.

Diese Benefits sind bei einer Unternehmensbewertung in Höhe von nur 800.000,– € kaum zu überbieten.

Was passiert mit dem Geld nach erfolgreicher Finanzierung?
Neben der eigentlichen Programmierung der ersten Full-Version, die wie gesagt, voraussichtlich bis Ende März fertig sein wird und die wir aus eigenen Mitteln finanzieren, haben wir natürlich bereits weitere Projekte und Erweiterungen fest im Blick! Zum Einen werden wir eine 3D Version programmieren, die dann nicht nur die Länge und Breite des Fußes berücksichtigt, sondern auch das Volumen – damit ist es dann möglich customized Shoes zu produzieren und/oder die sich Schuhe in den Online-Shops neben Länge und Breite auch auf Basis des Volumens anzeigen zu lassen – ebenfalls eine Weltneuheit.

Darüber hinaus planen wir mit dem Investment die weitere Internationalisierung (z.B. China, Russland).

Sofern dann noch finanzieller Spielraum besteht haben wir darüber hinaus bereits Gespräche mit der renommierten Sporthochschule Köln geführt, die unser KnowHow nutzen möchten, um spezielle Einlegsohlen für Schuhe zu produzieren. Hier wird eine geeignete App benötigt, um die Fußsohle in einer 3D Optik abzubilden – die Entwicklung dieser App benötigt weitere natürlich auch entsprechende finanzielle Mittel.

Warum sollte ich als Investor in FootFact investieren?
FootFact hat sich aus einer praktischen Idee entwickelt, nämlich den Problemen des Online Schuhhandels aufgrund unglaublich hoher Retourenraten – ich hatte dazu meine eigenen Erfahrungen im Zuge der Gründung des Online-Shops Jogging-Point geschildert. Die Idee ist also fundiert – darüber hinaus ist der Proof of Concept (POC) erbracht, die App funktioniert und misst den Fuß auf dem Millimeter genau – FootFact ist also fundiert und funktioniert nachweislich. Jetzt kommt der Schuhmarkt ins Spiel – es gibt im Online-Handel kaum einen größeren Markt als den Schuhmarkt – Tendenz nach wie vor weltweit stark steigend – entsprechende Zahlen dazu hatte ich bereits genannt.

Die Zukunftsperspektiven sind also unglaublich gut – wenn man nur allein die „Hardfacts“ betrachtet.

Hinzu kommen natürlich die Softfacts – der Investor investiert in ein unglaublich gutes, seit mehr als 2 Jahren eingespieltes Management Team. Unser CTO, Holger, der maßgeblich an der Entwicklung der FootFact App mitgewirkt hat, steht mittlerweile Fulltime für uns zur Verfügung. Er hat als Meister seines Fachs extrem gute Erfahrungen im Bereich Applikationen und Smartphone Technologie und hat unter anderem über 7 Jahre als IT Projekt Koordinator für Mercedes Benz gearbeitet. Ich habe aufgrund meiner Tätigkeit für Jogging-Point extrem gute Kontakte in die Sportschuh-Industrie und durch mein Netzwerk unter anderem bereits jetzt diverse LOI´s vorliegen, d.h. wir haben schon jetzt einige Commitments und „Vorverträge“ mit Online-Händlern und Herstellern über die Nutzung der FootFact App, sobald die erste Full-Version zur Verfügung steht. Darüber hinaus unterstützen uns meine Freunde von Runtastic, (der sicherlich dem ein oder anderen bekannten „Sport-App“ mit über 100 Mio. Downloads) – hier habe ich schon seit einigen Jahren einen sehr guten Draht zum CEO Florian Gschwandtner.

Da Runtastic bekanntlich im vergangenen Jahr von Adidas gekauft wurde, das operative Geschäft aber nach wie vor von Florian geführt wird, haben wir so ggf auch die Möglichkeit direkt mit Adidas zu kooperieren. Ich bin gespannt, was wir zusammen erarbeiten können.

Darüber hinaus bietet FootFact natürlich mit den vorgenannten Crowdinvesting Highlights einen hohen Anreiz für Investoren. Neben der Mindestverzinsung in Höhe von 4% möchte ich an dieser Stelle noch einmal die beiden Erfolgsbeteiligungen am jährlichen Ergebnis und darüber hinaus an der Wertsteigerung von FootFact nennen.

Die Kombination aller Faktoren führt mich daher eher zu einer Gegenfrage: Warum sollte ein Investor nicht in FootFact investieren? Aus meiner Sicht gibt es keine vernünftigen Gründe die gegen ein Investment bei uns sprechen.

Im Gegenteil: On Top reduziert der Investor noch nachhaltig die Umweltbelastungen und den CO2 Ausstoß und verdient sich damit noch einen „grünen Engel“. Das heißt ein Investment bei FootFact ist gleichzeitig auch ein Investment in das Projekt „Save the Planet“ – was kann es schöneres geben?

Wo sehen Sie sich und das Unternehmen FootFact in den nächsten 5 Jahren?
Der Slogan von FootFact lautet: ONE GLOBAL SIZE

Wir möchten den Schuh-Größen-Wahn auf diesem Planeten nachhaltig revolutionieren. Wenn Sie heute in einen Schuh blicken, sehen Sie meistens 3, manchmal sogar 4 verschiedene Schuh-Größen (nämlich US, EUR, UK und oft auch noch JP) – wozu, wenn es doch eine einheitliche Größe geben könnte? Nämlich FF für „FootFact-Size“.

Das ist definitiv unser Ziel – wir möchten einheitliche Schuhgrößen für Alle!

Mit diesem Ziel gehen natürlich auch die finanziellen Ziele und Ergebnisse „Hand in Hand“, wobei es zum jetzigen Zeitpunkt natürlich schwer ist, 100%ige Vorhersagen zu treffen. Wir sind als Westfalen bei unserer Finanzplanung, anders als einige Start-Ups in der „Höhle der Löwen“ eher konservativ zu Werke gegangen und bieten daher ein sehr interessantes Investment auf Basis einer kleinen Unternehmensbewertung. Insofern ist ein geringeres Wachstum als in unserer Finanzplanung dargestellt eher unwahrscheinlich – andererseits sind die Chancen deutlich schneller zu wachsen sehr groß.

Das Marktpotenzial ist da, die Verbraucher warten auf eine Lösung, die den Online-Schuhkauf vereinfacht – ich habe gerade gestern wieder 2 Paar Schuhe des gleichen Modells bestellen müssen, weil ich mir hinsichtlich der Größe unsicher war – ein Paar muss und werde ich wieder zurück senden – ärgerlich, weil es Zeit, Wege, Treibstoff und Verpackung und damit auch Geld kostet – selbst wenn die Retoure seitens des Online Händlers „kostenlos“ ist. Die Online-Händler profitieren in unglaublichem Maße, weil die durchschnittlichen Kosten je Retoure von ca. 10,– € wegfallen.

Fazit: Selbst wenn wir anfangs nur einen sehr kleinen Marktanteil erzielen würden, ist das Potenzial nach oben offen – es gibt kaum Grenzen. FootFact verlangt je verkauftem Schuh, der über unsere Plattform verkauft wurde 0,50 € von den jeweiligen Online-Shops, für den Verbraucher ist die Nutzung unserer App kostenfrei – das Tracking funktioniert über einen QR Code – im Verhältnis zu den genannten Retourenkosten ist dieser Preis verschwindend gering – es gibt keinen Grund FootFact nicht zu nutzen – also sind die Möglichkeiten unbegrenzt.

In unserem Management Team sind wir uns darüber einig, dass wir FootFact, natürlich immer in Abhängigkeit der entsprechenden Offerte, möglicherweise auch schon vor Ablauf der von Ihnen genannten 5 Jahre verkaufen. Uns ist aber bewusst, dass es für unsere App zahlreiche mögliche Kaufinteressenten geben kann. Es kommen die großen Schuh-Hersteller genauso in Frage wie die Big Player unter den Online-Händlern, aber auch Technologieunternehmen, Software-Konzerne etc. kommen in Frage – an möglichen Interessenten sollte es also nicht mangeln. Im Hinblick auf die möglichen Umsatzzahlen werden wir einen Exit natürlich sehr genau prüfen, können uns also auch vorstellen, das Unternehmen deutlich länger in unseren Händen zu halten – wir werden uns im Management Team, wie in allen anderen Fragen auch, immer sehr genau und auf sehr „kleinem Dienstweg“ abstimmen. Alles ist möglich – nichts muss!

Crowdinvesting auf Geldwerk1

Wir bedanken uns bei Markus Piebrock für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Markus Elsässer

Markus Elsässer ist 43 Jahre jung, Verleger und Herausgeber des StartupValley. Seine Karriere startete er, in verschiedenen internationalen Direktvertriebsunternehmen. Er ist ein Auto und Technik begeisterter Querdenker. Verliebt in die Startup-Szene, was Ihn dazu bewogen hat, mit StartupValley ein internationales Startup Magazin aufzubauen!

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