Foodguide: entdecke neue Gerichte in deiner Stadt

Foodguide: finde neue Restaurants in deiner Umgebung

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Foodguide doch kurz vor!
Foodguide ist ein Social-Network für Essen, in dem User Gerichte entdecken und miteinander teilen können, um so neue Restaurants in der Umgebung zu finden.
Seit September letzten Jahres ist unsere App für iOS und Android verfügbar und hat bereits 60.000 Nutzer in Deutschland. Die Inhalte werde ausschließlich von Usern generiert. Die App baut auf dem gelernten Tinder-Prinzip auf, wobei unser Algorithmus anhand der Bewertungen Präferenzen erkennt und so immer passendere Gerichte ausspielen kann. Ziel ist es das Entdecken von neuen Restaurants zu perfektionieren und auf den User zugeschnittene Empfehlungen abgeben zu können. Dabei bleibt das Netzwerk authentisch und bedient eine anspruchsvolle Zielgruppe von 20 bis 35 Jahren.
Die ein oder anderen könnten uns z.B. über unsere Instagram Channels @hamburgfoodguide @berlinfoodguide @colognefoodguide kennen.

Wie ist die Idee zu Foodguide entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee zu Foodguide ist nicht am Reisbrett entstanden, sondern durch unsren Foodblog auf Instagram (Hamburgfoodguide). Wir waren es satt unglaubwürdige Bewertungen auf Yelp oder Tripadvisor zu lesen, um neue Restaurants zu entdecken, sodass wir kurzerhand selber Socialdaten gesammelt hat, um diese kuratiert in einem Instargam Blog auszuspielen. Dabei liegt der Fokus auf den Bildern und lediglich einer kurzen Beschreibung zum Gericht und Preis. Nach dem eine Community von über 80.000 Followern aufgebaut wurde haben Nico und ich zusammen an einer eigenen Plattform als mobile App gearbeitet, die wir dann letztes Jahr gelaunched haben. Nico und ich haben zusammen in Hamburg studiert und sind Foodies durch und durch, sodass es für uns keine andere Möglichkeit gab, als zusammen den Foodmarked aufzumischen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größten Herausforderungen liegen wie so oft in der Entwicklung. Nico hat einen starken Entwickler Background und konnte so die App erfolgreich entwickelt. Neue Features und User centric thinking war uns aber von Beginn an wichtig, sodass wir ständig am Ball bleiben müssen und uns nie zurücklehnen können. Die Distribution in das europäische Ausland ist ebenfalls eine Challenge, die wir aber über erweiterte Instagram Communities lösen wollen. Wir haben uns durch den eigenen Chashflow finanziert und sind seid 3 Wochen Teil des aktuellen Batch vom Axel Springer Plug and Play Accelerator in Berlin, wodurch wir uns ebenfalls finanzieren.

Wer ist die Zielgruppe von Foodguide?
Unsere Zielgruppe ist feminin und zwischen 20 und 35 Jahren. Wir sprechen die junge Gerneration von Essens interessierten Usern an, deren Bedürfnisse auf aktuellen Plattformen wie Yelp und Co. nicht mehr erfüllt werden.

Wie funktioniert Foodguide?
Foodguide ist eine mobile App, die es Usern ermöglicht spielerisch neue Gerichte in der Umgebung zu entdecken. Dabei nutzen wir die gelernten Mechanismen von Tinder und integrieren weitere Services wie Deliveroo, Foodora, OpenTable und viele mehr, um dem Nutzer in einer App eine ganzheitliche kulinarisches Lösung zu liefern. Im Mittelpunkt der App steht aber nach wie vor das Gericht.

Foodguide, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Unsere Vision ist es alle Vorgänge rund um das Thema Essen in unserer App zusammen laufen zu lassen und dem User ein Service-hopping zu ersparen. In 5 Jahren wollen wir ganz klar nicht nur den Food Marked disrupted haben, sondern in weitere Verticals wie Hotellerie, Travelling und Nightlife vorgedrungen sein. Aktuell fokussieren wir uns aber erst einmal das Vertical Gastronomie.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Gute Ideen brauchen Weile! Auch, wenn in den ersten Monaten oder sogar Jahren noch nicht der gewünschte Skaleneffekt eintritt, sollte man nicht aufgeben. Feedback von erfahrenen Gründern und dem Netzwerk einholen ist ebenfalls empfehlenswert. Zuletzt sollte man nicht zögern sein Produkt auf den Markt zu bringen, sondern schnell launchen und von den Usern Feedback einholen.

Foto: vivianewild.com

Wir bedanken uns bei Malte Steiert für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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