Regelmäßig Feedback einzuholen

FluxPort Wireless Charging System überall laden – ohne lästige Steckdosen- oder Kabelsuche

Stellen Sie sich und das Start-up FluxPort doch kurz vor!
Hi, ich bin Sener und Gründer und CEO des Berliner AI-Hardware-Start-ups FluxPort. Mein fachlicher Hintergrund ist Elektro-Ingenieurwesen und ich leide selber unter Nomophobie. Das ist der Fachbegriff für die Angst, kein Smartphone funktionsbereit zu haben und damit, nicht erreichbar oder handlungsfähig zu sein. Mit FluxPort wollen wir Smartphone-Nutzern bei einem alltäglichen Problem helfen: Obwohl wir es in der Nacht aufladen, neigt sich der Handy-Akku oft am späten Nachmittag schon dem Ende zu. Wir sind jedoch auf’s Smartphone angewiesen. FluxPort baut deshalb das erste deutschlandweite Wireless Charging Netzwerk auf, sodass wir jederzeit überall bequem nachladen können – ohne lästige Steckdosen- oder Kabelsuche.

Die nächstgelegene Charging-Location finden die Nutzer über die App. Mit der im Oktober gelaunchten AI-basierten FluxPort Coins App optimieren sie darüber hinaus ihren Akku-Verbrauch und sammeln Punkte für jedes Aufladen, die sie in tolle Prämien eintauschen können. Zusätzlich sind unsere FluxPorts für’s kabellose Laden auch für zu Hause, für’s Auto und Büro erhältlich. So bietet FluxPort eine komplette Lade-Infrastruktur, in Zusammenarbeit mit lokalen sowie großen Partnern wie Starbucks, der Lufthansa oder Coffee Fellows.

Wer ist die Zielgruppe von FluxPort?
FluxPort richtet sich an Endkunden und Dienstleistungsunternehmen. Die Endkunden sind alle Smartphone-Nutzer, wobei insbesondere Digital Natives verstärkt das Akku-Problem kennen.
Dienstleistungsunternehmen sind Unternehmenspartner wie Cafés, Restaurants, Hotels und alle kundennahen Dienstleistungsunternehmen. Unsere Partner wollen ihren Kunden einen bessere Customer Experience bieten, indem sie neben freiem WLAN auch eine Möglichkeit zum Laden des Smartphones bereitstellen. So zum Beispiel installierte die Lufthansa FluxPorts in ihren Lufthansa Lounges, um Fluggästen, während sie warten, ein komfortableres Aufladen zu bieten. Schließlich müssen mittlerweile elektronische Geräte bei Flugantritt nachweisbar zu starten sein. Starbucks und Coffee Fellows bieten FluxPorts in den Coffee Shops für die Gäste an.

Was ist das Besondere an FluxPort?
FluxPort ist das erste Unternehmen weltweit, das ein ganzheitliches Hardware- und Software- Konzept für das Laden von Smartphones anbietet. Mit den FluxPort Chargern und der FluxPort Coins App bauen wir eine umfassende Wireless Charging Infrastruktur auf.

Die Charger wurden so konzipiert, dass durch ihre Kombination eine Infrastruktur für das Laden zuhause, im Büro, im Auto und überall bei den Partnern – also Cafés, Restaurants, Hotels, Flughäfen, Friseursalons – entsteht. Zu der bestehenden Hardware gibt es jetzt auch die App zur AI-basierten Akku-Optimierung, die den User für die Aufladung belohnt. So können Smartphone-Nutzer und Unternehmen mit FluxPort von einer ganzheitlichen Lade-Infrastruktur profitieren, die es erst ermöglicht, immer mehr weitere Services zu digital zu nutzen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich für Die Höhle der Löwen zu bewerben?
Um ehrlich zu sein, war das eine spontane Aktion und Bewerbung, als ein Open Call im Co-Workingspace Mindspace in Berlin stattfand. Wir haben dort vor Kameras gepitcht – und wurden ausgewählt.

Wie haben Sie sich auf die Höhle der Löwen vorbereitet?
Wir haben insbesondere in die Entwicklung unserer FluxPort Coins App investiert und Gespräche mit Unternehmensberatern, Finanzexperten und unserem Netzwerk gesucht, um Feedback zu unserem Pitch einzuholen und ihn bestmöglichst zu gestalten. Leider ist die FluxPort-Idee keine Fertig-Soße, die wir im Pitch mixen und die Löwen dann fragen, ob es schmeckt oder nicht. Da wir ein vielschichtiges Business-Modell haben – aus Hardware, AI-Software, digitale und analoge Werbeeinnahmen – war der Pitch-Vorbereitungsprozess nicht so einfach. Das war die größte Herausforderung.

Sie sind eines der wenigen Startup-Unternehmen, das es in die Show Die Höhle der Löwen geschafft hat. Wie motivierend ist das für Sie und was versprechen Sie sich von der Show?
Wir haben uns sehr gefreut, dass die Idee hinter FluxPort im Auswahlverfahren überzeugte und die Produzenten uns dabei haben wollten. Wir haben uns gesagt: Egal was passiert, wir können einem großen Publikum die Idee hinter FluxPort nahebringen – und diese nutzen wir.

Wie wichtig ist dieser Schritt für Sie als Startup-Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch die Show viele Interessenten und auch Medien auf FluxPort aufmerksam werden?
Die Aufmerksamkeit freut uns natürlich und wenn sie FluxPort vielen Menschen näherbringt, ist das großartig. Wir waren einer der ersten Qi-Wireless-Charging-Anbieter auf dem Markt noch vor Ikea, noch vor den großen Smartphone- und Autoherstellern. Eine Infrastruktur aus Home-, Car-, Office- und Out-of-Home-Produkten bietet in der Form wie wir auch noch kein weiterer Anbieter an. Mit dem Launch des iPhone 8 Ende September, ca. drei Jahre, nachdem Samsung Qi einbaute, nimmt das Thema Wireless Charging richtig an Fahrt auf. Wir wollten es in der Höhle der Löwen auf eine weitere Bekanntheitsebene bringen.

Viel wichtiger als der Auftritt ist uns jedoch, User mit FluxPort in Berührung kommen zu lassen und ihnen dabei eine gute Kundenerfahrung zu bieten, genauso wie unseren Partnern ein gutes Produkt und einen exzellenten Service, mit unserer Leistung und innovativer Technologie zu überzeugen. Das ganze Team arbeitet sehr hart an dieser Entwicklung und auch nur so können wir nachhaltig Kunden und Partner von uns überzeugen. Der Launch unserer AI-basierten FluxPort Coins App ist zum Beispiel ein wirklich wichtiger Schritt und wir sind sehr stolz darauf.

Ziel der Show Die Höhle der Löwen ist es, dass die Löwen investieren und der Deal zustande kommt. Welchen der Löwen haben Sie als Investor im Fokus?
Wir denken, dass FluxPort mit der Hardware für Ralf Dümmel und mit der FluxPort Coins AI App für Frank Thelen ein interessantes Produkt sein könnte.

FluxPort, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In fünf Jahren sollten Smartphone-Nutzer überall in Deutschland in nächster Nähe eine Location wie ein Café finden, um kabellos laden zu können. Dann sollte Wireless Charging zu Hause und unterwegs so selbstverständlich sein wie freies WLAN, sodass wir in Zeiten der Digitalisierung auch die grundlegende Infrastruktur gesichert haben. Zusätzlich wollen wir unsere AI-App-Services und -Incentives rund um das Aufladen stark ausbauen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Regelmäßig Feedback einzuholen, Ideen schnell zu testen und immer beharrlich nach Lösungen zu suchen. Oder auch ganz einfach einmal bewusst einatmen, ausatmen, durchatmen.

Bild: Nejmettin Cinar (l.) und Sener Abanzoglu aus Berlin präsentieren mit FluxPort ein Wireless Charging System. Sie erhoffen sich ein Investment von 1.000.000 Euro für 10 Prozent ihres Unternehmens. Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie FluxPort am 31.Oktober in #DHDL

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Sener Abanzoglu für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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