FLUXO: smarte Designlampen

FLUXO kombiniert die neueste LED und Smart-Home Technologie mit schönem Design

Stellen Sie sich und Ihr Unternehmen “Luke Roberts” doch kurz vor!
Luke Roberts wurde 2014 von den beiden ehemaligen Unternehmensberatern Lukas Pilat und Robert Kopka gegründet. Wir entwickeln die ersten wirklich smarten Designlampen. Derzeit muss man sich meist zwischen hübschen Designlampen mit wenigen Funktionen und smarten Lampen mit unterdurchschnittlichem Design begnügen. Wir wollen genau diese Lücke füllen, indem wir die neueste LED und Smart-Home Technologie mit schönem Design kombinieren.

Wie ist die Idee zu FLUXO entstanden und wie haben Sie sich als Team zusammengefunden?
Ich habe Lukas während eines Beratungsprojekts bei einem großen Kunden in der Schweiz kennengelernt. Wir haben relativ schnell festgestellt, dass wir beide schon immer ein Start-up gründen wollten und aufgrund unserer technischen Ausbildung gerne ein Hardware Produkt entwickeln möchten. Wir haben anschließend unsere Ideen zusammengetragen und strategisch überlegt welche Industrie gerade im Umbruch ist. Wir sind dann relativ schnell auf die Beleuchtungsindustrie gekommen, die aufrund des Glühbirnenverbots vor großen Herausforderungen steht. Nach einem Besuch der größten Lichtmesse in Frankfurt war uns klar, dass man als Start-up nur mit einer technischen Innovation in dieser Industrie überleben kann, weil es schon unendlich viele Designleuchten gibt. Lukas hatte dann die Idee eine Hängeleuchte zu entwickeln, bei der man mit nur einer Leuchte jede beliebige Lichtstimmung erzeugen kann. Dazu kann man die Richtung des Lichts und die Farbe wählen sowie zwischen indirekter und direkter Beleuchtung.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Nachdem klar war was wir genau entwickeln wollen, ging es darum Geld für die Entwicklung zu erhalten. Wir hatten das Glück eine Förderung der Wirtschaftsagentur Wien zu erhalten, die uns zusammen mit unseren Ersparnissen erlaubt hat die Prototypen zu bauen. Ich glaube die größten Herausforderungen bei Startu-ps sind immer Geld und Mitarbeiter. Wir hatten aber auch technische Herausforderung, insbesondere bei der Entwicklung der Linse für die richtungsabhängige Beleuchtung, die wir komplett neu entwickeln und testen mussten.

Wer ist die Zielgruppe von FLUXO?
Unsere Zielmärkte sind Westeurope und Nordamerika und als Kunden sehen wir Menschen die Wert auf Licht und Design legen. Bei unserer gerade laufenden Kickstarter Kampagne sehen wir, dass uns überproportional viele Männer über 25 Jahren unterstützen.

Was ist das Besondere an der Leuchte?
FLUXO ist die weltweit erste Hängeleuchte, bei der das Licht per Smartphone App in unterschiedliche Richtungen gelenkt werden kann. Es ist zum Beispiel möglich das Licht auf die Couch zum Lesen, auf den Tisch zum Essen und an die Decke zum Entspannen zu richten. Somit können mit nur einer Leuchte unendlich viele Lichtstimmungen erzeugt werden. Einfache Malgesten auf dem Handy lenken dabei das Licht in die gewünschte Richtung. Außerdem lernt FLUXO aus dem Nutzungsverhalten, um beim Einschalten automatisch die beste Lichtszene zu wählen und schaltet sich automatisch ein und aus wenn jemand den Raum betritt oder verlässt.

Wie viel kosten die Leuchten?
Der Endkundenpreis im Einzelhandel wird bei €500 – €700 liegen, während der gerade laufenden Kickstarter Kampagne kann man eine FLUXO für bereits ca. €350 haben.

FLUXO, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Nachdem wir die Kickstarter Kampagne erfolgreich abgeschlossen haben starten wir die Serienproduktion und haben auch schon viele Ideen für weitere intelligente Designleuchten. Wir möchten noch nicht zu viel verraten aber wir glauben, dass unsere Technologie in vielen Bereichen gut eingesetzt werden kann.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Gründet nicht weil es gerade einen Start-up Hype gibt. Ein Start-up ist mehr als ein Vollzeitjob, bei dem man alles geben muss und Monate oder Jahre lang kein Geld verdient. Es ist die beste Erfahrung, die ich persönlich bisher gemacht habe, aber viele meiner Freunde meinen dass ich total verrückt bin so viel Zeit und Geld in dieses Projekt zu stecken

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Robert Kopka für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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