Nur wer vor allem am Anfang fleißig und kontinuierlich arbeitet kann erfolgreich werden

Flux App für Mitfahrgelegenheit für innerstädtische Fahrten oder Berufspendler

Stellen Sie sich und das Startup Flux doch kurz unseren Lesern vor!
Mein Name ist Wolfram Uerlich und ich habe zusammen mit Nitesh Singh und Nils Kittel Flux gegründet. Flux ist eine App für Mitfahrgelegenheiten auf der Kurzstrecke, also z.B. für innerstädtische Fahrten oder Berufspendler. Bisher gibt es noch kein zufriedenstellendes Angebot für Kurzstrecken, welches sich durchsetzen konnte. Dies liegt vor allem daran, dass der Angebots- und Buchprozess zu aufwendig gestaltet ist und in der Regel mehrere Minuten dauert. Flux ermöglicht die Organisation einer Fahrt in wenigen Sekunden, da unser Algorithmus automatisch den besten Treffpunkt für Fahrer und Mitfahrer definiert.

Somit entfällt die langwierige Kommunikation zwischen Fahrer und Mitfahrer, die bisher notwendig ist.

Wie ist die Idee zu Flux entstanden?
Ich persönlich nutze sehr oft verschiedenste Angebote für Mitfahrgelegenheiten, um längere Strecken zu bewältigen. Während dieser Fahrten habe ich mich immer gewundert, warum so etwas nicht auch für kürzere Strecken möglich ist. Vor allem innerstädtisch fahren ja minütlich dutzende Autos an einem vorbei.

Gerade durch die Kombination von hohem Komfort bei geringen Kosten sehe ich Mitfahrgelegenheiten als sehr gute Möglichkeit sich innerstädtisch fort zu bewegen.

Welche Vision steckt hinter Flux?
Mit Flux verfolgen wir vor allem die Vision die Emissionen und den innerstädtischen Verkehr zu reduzieren, indem wir vorhandenen Kapazitäten nutzen. Vielleicht gibt es ja bald die Schlagzeile: „Flux hat die Anzahl der Staus in der Region reduziert“. Das ist natürlich ein ambitioniertes Ziel aber wir glauben an unsere Lösung, da wir den Nutzern eine Möglichkeit geben, Kurzstrecken komfortabel und kostengünstig überwinden zu können.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Wir hatten von Beginn an ein ambitioniertes Ziel und haben es geschafft durch ständiges Einholen von Nutzermeinungen ein innovatives Produkt entwickeln zu können. Technisch hat dies natürlich eine Herausforderung dargestellt, aber die Reaktionen der Kunden zeigen, dass sich der Aufwand gelohnt hat. Derzeit sind wir vollständig aus Eigenmitteln finanziert, streben aber für 2019 den Abschluss einer ersten Finanzierungsrunde an.

Wer ist die Zielgruppe ?
Als Zielgruppe von Flux sehen wir junge Erwachsene für Fahrten im privaten Bereich sowie vor allem Berufspendler. Unternehmen mit großen Standorten (mindesten 1000 Mitarbeiter) können bei uns Lizenzen erwerben, so dass die Mitarbeiter Flux nutzen können.

Wie funktioniert Flux?
Bei Flux haben PKW-Fahrer die Möglichkeit ihre ungenutzten Sitzplätze anzubieten. Wer auf einer ähnlichen (Teil-)Strecke unterwegs ist und eine komfortable und kostengünstige Mobilitätsmöglichkeit sucht, kann die Mitfahrgelegenheit kostenpflichtig buchen.

Das alles wird über die Flux-App geregelt und die Zahlungen zwischen Fahrer und Mitfahrer werden automatisch abgewickelt.

Welche Vorteile bietet Flux? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
Bei Flux dauert die Organisation einer Mitfahrgelegenheit nur wenige Sekunden anstatt mehrere Minuten. Das ist möglich, da unser Algorithmus automatisch den optimalen Treffpunkt für Fahrer und Mitfahrer definiert und so eine langwierige Kommunikation zwischen Fahrer und Mitfahrer überflüssig macht.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Zunächst wollen wir die Mitfahrgelegenheit möglichst flächendeckend als sinnvolle Mobilitätsalternative für Kurzstrecken etablieren. Der Weg geht dann weiter zu einer umfassenden Mobilitätsflatrate! Wir wollen in Zukunft mit ÖPNV-, BikeSharing- und CarSharing-Anbietern kooperieren und so unseren Nutzern die Möglichkeit geben, Strecken mit den verschiedensten Fortbewegungsmitteln ohne großen Organisationsaufwand bewältigen zu können.

Die Nutzer zahlen monatlich einen fixen Preis und können alle kooperierenden Dienste unbegrenzt nutzen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Vor allem sollte man sich nicht von Rückschlägen entmutigen lassen, sondern an die eigene Idee glauben. Dabei ist es aber wichtig vor allem die Meinungen der Kunden zu beachten und das Produkt dementsprechend immer anzupassen und zu optimieren. Nur wer vor allem am Anfang fleißig und kontinuierlich arbeitet kann erfolgreich werden.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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