Bleibt neugierig, lauft immer weiter und bleibt nie stehen

DSGVO-konforme Mitarbeiter-App für Unternehmen

Stellen Sie sich und das Startup Flip kurz unseren Lesern vor!

Mit Flip bieten wir eine DSGVO-konforme Mitarbeiter-App für Unternehmen. Was zunächst wie eine datengeschützte Whatsapp-Alternative klingt, ist jedoch noch deutlich mehr: So verstehen wir uns als Plattform, auf der Mitarbeiter über alle Ebenen hinweg miteinander vernetzt werden. Heißt, bei uns werden Gespräche nicht nur in Einzel- oder Gruppenchats geführt, sondern aktuelle Infos und Neuigkeiten können über den Newsfeed an alle Mitarbeiter gleichzeitig verteilt werden. Zudem knüpfen wir uns an bestehende Intranet-Lösungen an und werden so zum mobilen Endpunkt für alle Mitarbeiter. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Während meines dualen Studiums und den darauffolgenden Jahren im Konzern bemerkte ich, dass interne Kommunikation in deutschen Unternehmen nicht zeitgemäß gelebt wird. Vielmehr sind 80 Prozent der arbeitenden Bevölkerung ohne festen Arbeitsplatz und somit nicht in die interne Kommunikation eingebunden. Aus diesem Grund entschieden Giacomo Kenner und ich uns 2018 Flip zu gründen.

Welche Vision steckt hinter Flip?

Mit Flip wollen wir, die einfachste Lösung für interne Kommunikation in Unternehmen aller Größen werden. Wir wollen das Wir-Gefühl in Unternehmen stärken und gleichzeitig die Prozesse effizienter gestalten. Unternehmensweit vernetzten wir dafür alle Mitarbeiter miteinander über eine App, unabhängig davon, ob sie im Büro, in der Produktion, im Lager, im Außendienst oder in Teilzeit arbeiten. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Der Dreh- und Angelpunkt von Flip ist die DSGVO- und Betriebsratskonformität. Den nutzenden Unternehmen garantieren wir vollste Datensicherheit. Für Mitarbeiter bedeutet dies beispielsweise, dass Arbeitgeber ihre App-Nutzung nicht auswerten können und keine privaten Daten angegeben werden müssen. Dafür haben wir mit Experten und Betriebsräten mehrerer DAX-Konzerne zusammen gearbeitet. Bis 2020 haben wir uns ausschließlich über Bootstrapping und Umsätze finanziert, nun freuen wir uns über unsere erste Finanzierungsrunde über 3,6 Millionen Euro. 

Wer ist die Zielgruppe von Flip?

Unsere Zielgruppe sind kleine, mittelständische und große Unternehmen. Zu unseren Kunden zählen bereits namhafte Unternehmen wie Porsche, Edeka oder Bauhaus. Gleichzeitig haben wir die Telekom als starken Partner an unserer Seite, der uns aktiv mit vertreibt und sitzen zudem in Stuttgart im Innovations-Hub CODE_n.

Wie funktioniert Flip?Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Flip wirkt von der Handhabe her wie eine klassische Messenger-App vergleichbar mit Whatsapp. Unser Design ist extrem intuitiv in der Handhabung, sodass es jeder neue Nutzer in unter 5 Sekunden versteht. Für einen Konzern wie Porsche oder Bauhaus spielt die Usability eine tragende Rolle, da eine mobile App nur durch die Nutzung Ihrer Mitarbeiter zu einem Erfolg werden kann.

Flip, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Neben dem Ausbau unseres Teams werden wir expandieren. Nach Deutschland wollen wir innerhalb der nächsten Jahre auch europaweit und international Kunden gewinnen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Bleibt neugierig, lauft immer weiter, bleibt nie stehen und habt den permanenten Anspruch an euch selbst und euer Team, neues Wissen aufzubauen. Zudem geht nichts ohne ein gutes Team! Ihr müsst Euch zu 100 Prozent aufeinander verlassen können, denn gerade am Anfang wird es viele Herausforderungen geben, die man nur gemeinsam meistern kann. Helft euch bei Rückschlägen und feiert vor allem die Erfolge. 

Bildquelle copyright Lukas Ade

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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