Sonntag, Juli 3, 2022

Fixed Mindset: Umgang mit den 5 häufigsten Auslösern

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Sicher kennen Sie das: Sie setzen sich ein ambitioniertes Ziel, erstellen sich den passenden Plan und plötzlich gerät alles aus den Fugen. Danach denken Sie sich: „Es hat nicht sollen sein“ oder „Warum scheitere ich immer wieder?“ Fixed Mindset beschreibt eine Selbsteinschätzung. Nach dieser zweifelnd Menschen an ihren Fähigkeiten und denken, dass sie sich nicht weiterentwickeln könnten.

Vor diesen oder ähnlichen Problemen stehen wir alle einmal im Leben. Wie aber können Sie mit den 5 häufigsten Auslösern umgehen? Im ersten Schritt geht es darum, die Sachen zu akzeptieren und Ihre Gefühle wahrzunehmen, ohne in Selbstmitleid zu verharren. Der Unternehmer und Mindstyle.Coach Phillip Nägele verrät Ihnen mehr darüber. Er arbeitet erfolgreich als Mental Coach und bildet in seiner Akademie Coaches aus. Als akademischer Mental-Coach mit Studium an der Fakultät der Universität Salzburg und vielen weiteren Qualifikationen ist er heute im Sport-, Business- und Life-Coaching aktiv. Philipp Nägele hilft vielen Menschen in den Themen sportliche Leistung, Gesundheit und gelebte Leidenschaft weiter – und das nachhaltig. In diesem Gastbeitrag verrät er Ihnen mehr über Fixed Mindset und die 5 häufigsten Auslöser.

Die Herausforderung – Fluch oder Segen?

Immer dann, wenn wir neue Dinge wagen und uns Herausforderungen stellen, lernen wir jede Menge dazu. Wer also in der Komfortzone verweilt, wird vermutlich niemals all seine Potentiale nutzen. Manchmal aber kann ein Fixed Mindset im Zusammenhang mit Aktivität hinderlich sein. Vor allem dann, wenn wir und durch Herausforderungen getriggert fühlen, sind wir oft von Angst überflutet. Diese wiederum überflutet uns negativ und erschwert es erheblich, dass wir uns Neuem öffnen. Wer aus der Vergangenheit (durch Angst vor dem Versagen) in Panik gerät, wird beim Auftreten von Problemen schnell die Flinte ins Korn werfen. Diese Menschen denken, dass das gesteckte Ziel für sie unerreichbar ist. Sie geben kampflos auf. Besser ist, sich dessen bewusst zu sein und die Herausforderung als Chance anzunehmen!

Rückschläge – bringen diese Sie weiter?

Ähnlich wie bei Herausforderungen gehören auch Rückschläge zu jedem Leben mit dazu. Allzu oft lernen wir an Fehlern am meisten. Beim Fixed Mindset rechnen wir aber nicht damit, dass es zu Rückschlägen kommt. Vor allem in der schnelllebigen Arbeitswelt können wir aber Erfolge nicht immer kontrollieren und beeinflussen. Neue, innovative Arbeitsmethoden wachsen, wie moderne Technologien ebenso, aus dem Boden. Wir müssen auf veränderte Kundenbedürfnisse oder eine globale Pandemie eingehen, ohne dass wir je damit gerechnet haben. Das wirft uns oft aus der Bahn, weil die Auswirkungen von Rückschlägen groß sind. Sogar kleine Unwägbarkeiten wie schlechtes Wetter oder ein böses Wort vom Nachbarn können uns Menschen dann schnell aus der Bahn werfen. Menschen, deren Fixed Mindset durch Rückschläge getriggert wird, sehen diese als Krise und nicht als Chance. Denken Sie daran: Auch Sie werden aus Rückschlägen jede Menge lernen!

Harte Arbeit – der richtige Weg?

Harte Arbeit – wie beurteilen wir diese im Zusammenhang mit Fixed Mindset? Arbeit ist eine Grundvoraussetzung für Fortkommen. Doch bei vielen Menschen manifestiert sich der Gedanke, dass es nur zwei Typen in Sachen Arbeit gibt: Entweder den Menschen fliegt alles zu, weil sie talentiert in jedem Doing sind, oder die andere Art von Person, die nur dann ähnliche Ergebnisse erzielt, wenn sie hart und mühevoll aktiv ist. Doch ist das die richtige Denkweise? Von den meisten Menschen werden die talentierten, begabten und cleveren Menschen stärker bewundert als diejenigen, die hart schuften müssen. Bitte bewahren Sie dabei den Blick auf die Realität.

Kritik und Feedback annehmen

Die meisten Sportler und Menschen, die im Arbeitsleben stehen, erhalten regelmäßig detailliertes Feedback. Dabei werden die Leistungen genau analysiert. Ein Ballett-Tänzer erhält Feedback über Haltung und Gesichtsausdruck, obwohl er fast schon an seinen Grenzen der Belastbarkeit steht. Viele Leute betrachten Kritik an ihrem Tun als ein negatives Zeichen. Sie denken, sie wären nicht gut genug und nehmen jede Art von Feedback sehr persönlich. Diese Personen vermischen die sachliche Kritik mit ihrer eigenen Identität. Dadurch wird das Fixed Mindset getriggert. Sie werden durch Kritik nicht motiviert, es beim nächsten mal besser zu machen, sondern frustriert. Die Folge davon: Selbstzweifel und depressive Gedanken. Wer stattdessen Feedback als Geschenk sieht, kann daraus für das gesamten Leben lernen.

Die Erfolge der Anderen

Macht uns der Vergleich mit anderen Leuten wirklich reich oder arm? Viele Personen mit einem Fixed Mindset vergleichen sich oft mit Leuten, die schon ein Stück weiter als sie selbst sind. Sie betrachten andere Menschen mit Missgunst und Neid. Sie denken, dass Bekannte und Kollegen weiter und besser als sie selbst sind. Oft aber haben andere einfach neue Wege eingeschlagen und dadurch besondere Erfahrungen gesammelt. Die Folge durch die Interpretation im Fixed Mindset: Sie denken, es fehlt Ihnen an etwas Entscheidendem. Sie fühlen sich schlecht und nicht talentiert. Viel wahrscheinlicher ist es jedoch, dass andere Personen einen abweichenden Weg gegangen sind, um ganz neue Erfahrungen zu sammeln. Diese fehlen Ihnen persönlich vielleicht.

Und so interpretiert das Fixed Mindset, dass andere erfolgreicher und besser als Sie selbst sind. Die Folge davon: Selbstmitleid, negative Gedanken, Frust oder Selbsthass. Denken Sie daran: Vergleichen Sie sich nicht mit anderen, denn es wird Sie negativ stimmen!

Fazit

Wer sein Fixed Mindset erkennt und die Auslöser genau analysiert, weiß, was ihn triggert. Philipp Nägele weiß, dass es sich lohnt, an jedem Fixed Mindset aktiv mit einer postiven Einstellung zu arbeiten.

Bild: pixabay

Autor: Philipp Nägele

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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