Fehlschläge immer als Learnings zu sehen

FitOaty gesunde Frucht-Hafermahlzeit im praktischen To Go Becher

Stellen Sie sich und das Startup FitOaty doch kurz unseren Lesern vor!

Mein Name ist Christina Schwarz, Ideengeberin und Gründerin von FitOaty. Fitness und gesunde Ernährung begleiten mich schon seit mehreren Jahren. Ich weiß worauf es bei einer gesunden Ernährung ankommt, aber auch, wie schwer es ist, diese in den Alltag zu integrieren. Mit FitOaty möchte ich das ändern:

FitOaty ist eine gesunde und sofort verzehrbare Frucht-Hafermahlzeit im praktischen To Go Becher.

Es ist 100% natürlich, rein pflanzlich, enthält eine extra Portion Proteine und jede Menge Vitamine. FitOaty verbindet nicht nur gesunde und nahrhafte Zutaten zu einem ausgewogenen Frühstück, sondern sieht auch noch gut aus!

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen?

Die Idee zu FitOaty kam mir bereits, als ich meine Ernährung wegen des Sports umstellte und die Haferflocke fest in meinen Ernährungsplan integrierte. Als meine Zeit durch Studium und Job eng wurde und ich immer mehr auf Convenience-Produkte angewiesen war, versuchte ich vergebens ein Frühstück zu finden, welches sofort verzehrbar ist und meinen Ansprüchen für eine gesunde Mahlzeit gerecht wird. Aus FitOaty wurde ein Hobby: Rezepte ausprobieren und auf Instagram posten. Aus dem Hobby wurde Leidenschaft und aus der Leidenschaft die Entschlossenheit, FitOaty auf den Markt zu bringen!

Was war bei der Gründung von FitOaty die größte Herausforderung?

FitOaty steht noch ganz am Anfang, die größten Herausforderungen stehen noch bevor, denn die Lebensmittelbranche ist ein sehr hartes Pflaster, besonders im Bereich Kühlprodukte. Derzeit laufen Tests mit einem innovativen Haltbarkeitsverfahren, welches die Oaties länger haltbar macht. Da dieses Verfahren ohne Hitze arbeitet, bleiben Nährstoffe, Vitamine und Optik in vollem Maß erhalten. Mir ist es wichtig, dass meine Oaties qualitativ hochwertig und natürlich bleiben. Die ersten Tests sind bereits positiv verlaufen. Die nächsten großen Herausforderungen sind: Kapital anschaffen, Kooperationspartner für die Produktion finden, Logistik und Vertrieb aufbauen.

Kann man mit einer Idee starten, wenn noch nicht alles perfekt ist?

Da fällt mir sofort ein bekanntes Zitat vom LinkedIn Co-Gründer Reid Hoffmann ein:

„Wenn dir die erste Version deines Produktes nicht peinlich ist, hast du es zu spät auf den Markt gebracht.“ 

Perfektion ist zudem ein nicht erreichbarer Zustand, es geht immer besser und wie es besser geht, weiß man erst, wenn man sich und seine Idee der Außenwelt präsentiert und echtes Feedback erhält.

Welche Vision steckt hinter FitOaty?

Mit FitOaty möchte ich es jedem ermöglichen, nicht mehr auf gesunde Ernährung verzichten zu müssen, ganz egal wie zeitlich eingeschränkt man ist.

Wer ist die Zielgruppe von FitOaty?

FitOaty richtet sich an Personen, die in ihrem Alltag viel Performance bringen müssen, wenig Zeit haben, sehr mobil sind und trotzdem nicht auf gesunde Ernährung verzichten wollen.

Was ist das Besondere an den Produkten? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

FitOaty trifft den heutigen Zeitgeist: Es ist direkt verzehrbar, jederzeit und überall und macht somit gesunde Ernährung unkompliziert. Gesunde Ernährung hat schließlich für immer mehr Menschen einen hohen Stellenwert. Gleichzeitig ist unsere Gesellschaft berufsbedingt immer mobiler und zeitlich eingeschränkter. Demnach greifen immer mehr Menschen auf Convenience-Food zurück, um ihren Alltag zu vereinfachen. FitOaty verknüpft beide Trends in einem Produkt.

Der Unterschied zu herkömmlichen Müsli To Go Bechern ist, dass diese entweder nicht gleich verzehrbar sind (unterwegs, z. B. in der Bahn, Milch zu besorgen ist erstmal schwerer als es klingt). Oder aber, die Müslis sind nicht vollwertig, haben kein frisches Obst und Gemüse enthalten, also kaum Vitamine, sind überzuckert und es fehlt oft an Proteinen.

FitOaty, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

In 5 Jahren soll FitOaty in aller Munde sein. Das oberste Ziel ist, FitOaty in die Kühlregale des Einzelhandels zu bringen!

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründerinnen mit auf den Weg geben?

Sich nicht unterkriegen lassen, Geduld und Durchhaltevermögen wahren, denn vieles wird schief laufen was schieflaufen kann, besonders wenn es um das erste Startup geht. Versuchen, Fehlschläge immer als Learnings zu sehen. Mein Motivationspflaster ist der regelmäßige Austausch mit anderen Startups, man kann viel voneinander lernen, auch von Fehlern der anderen und es motiviert einen immer selbst, seine „Leidensgenossen“ aufsteigen zu sehen. Mein letzter Tipp heißt Kommunikation. Auch wenn deine Idee noch nicht ausgereift ist, meiner Meinung nach kann man sich nicht früh genug Feedback und Kritik einholen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Christina Schwarz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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