Verlegen Sie gerne mal ihre Schlüssel oder ihren Geldbeutel ?

Finder hat die Lösung für Sie: per App können die Gegenstände lokalisiert werden

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen doch kurz vor!
finder löst ein großes Problem aus der analogen Welt, was in der digitalen Welt oft kein Problem mehr ist: Etwas wiederzufinden! Finder ist ein Gadget, das sich an alle Wertsachen anbringen lässt, welche man gerne mal verlegt: Schlüssel, Geldbörse, Fahrrad Fernbedienung, Handy, Tablet, Brille, Auto. Per Smartphone-App kann finder dann ganz einfach lokalisiert werden. Auch eine Benachrichtigung ist möglich, wenn ein finder den Kontakt zum Handy verliert. So können Schlüssel oder Geldbörsen nicht mehr einfach so verloren gehen. Schließlich ist ebenso die Lokalisierung des Ortes, an dem zuletzt eine Verbindung mit finder bestanden hat, möglich.

Wie ist die Idee entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Ich verlege gerne mal Dinge und habe zusammengerechnet schon etliche Stunden damit verbracht, diese wiederzufinden. Das Problem wollte ich lösen! Weil ich meinen Hauptberuf nicht aufgeben wollte, lag es nahe, finder als „4-Stunden Startup“ zu gründen. Meine Frau, meine Familie und mein Freundeskreis unterstützen mich dabei tatkräftig.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die größte Herausforderung war sicherlich, einen geeigneten Lieferanten zu finden. Das hat in Summe ca. 1 Monat gedauert, ging aber alles vollkommen digital. Finder wurde vor Kurzem gelauncht und es zeichnet sich ab dass wir mit der Lieferantenwahl glücklicherweise richtig lagen! Die zweite große Herausforderung neben dem Produkt ist die Vermarktung. Dein Produkt kann noch so gut sein . wenn niemand davon weiß, bringt es Dir nichts. Hier haben wir uns aber bereits vor dem Launch eine Strategie zurechtgelegt, die jetzt auch hoffentlich funktioniert.

Wie hat sich Ihr Startup Unternehmen seit dem Start entwickelt?
Begonnen hat alles im Februar 2016. Wir sind also seit 2,5 Monaten aktiv und noch sehr jung. In dieser Zeit haben sich sehr vielvältige Erfahrungen ergeben, jetzt muss sich herausstellen, ob das Produkt am Markt ankommt. Allerdings habe ich mit der Idee, „mein eigenes Ding“ zu machen, schon lange geliebäugelt und entsprechend Chancen ausgelotet. Meine Evernote-Notizbücher sind randvoll!

Wer ist die Zielgruppe von finder?
Das lässt sich gar nicht so genau sagen und muss sich sicherlich erst noch herauskristalliseren. Im Prinzip kommt jeder als Nutzer in Frage, der ein Smartphone hat, App-affin ist und das Problem der nervenaufreibenden Suche nach verlegten Gegenständen in der analogen Welt kennt.

Wie funktioniert finder?
Finder wird an den Gegenstand der Wahl angebracht, nehmen wir mal die sicherlich häufigste Verwendungsvariante, als Schlüsselanhänger. Nach dem Pairing kann per App festgelegt werden, ob man benachrichtigt werden möchte, wenn finder außer Reichweite gerät. Oder ihn aber bei Bedarf blinken oder piepsen lassen. Wenn man mal wieder das Smartphone suchen sollte und nur den finder zur Hand hat: Kein Problem. Per Druck auf den Knopf von finder klingelt das Smartphone, auch wenn es lautlos gestellt ist. Lediglich die App muss im Hintergrund laufen.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir hoffen, dass finder sich im Markt etabliert hat und über viele Iterationsschritte verbessert werden konnte. Unser Ziel ist auch, nach erfolgreichem Start in Deutschland schnell in die Vermarktung im Ausland einzusteigen.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Löst mit eurem Unternehmen ein Problem, das ihr selber habt. Und seid restlos überzeugt von eurem Ansatz. Nur dann habt ihr die richtige Motivation, welche unerlässlich dafür ist, ein Unternehmen zu gründen und vor allem aufzubauen. Dann müsst ihr eure Motivation auch nicht mehr hinterfragen, eben weil sie auf der Hand liegt. Zweiter Tipp: Setzt euch Ziele, was ihr wann erreicht haben wollt. Zur Definition solltet ihr die SMART-Methode wählen, sonst ist die Definition zu unkonkret. Nur so könnt ihr überprüfen, ob ihr auf dem richtigen Weg seid – und rechtzeitig gegensteuern.

Wir bedanken uns bei Mathias Schick für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

KOSTENLOSER NEWSLETTER

Erhalten Sie regelmäßig die neuesten Updates der internationalen Startup-Szene!

Hier finden Sie unsere Datenschutzerklärung

X