FinDABO: Handeln wie die Profis

Der FinDABO Trader gibt konkrete Kauf- und Verkaufsempfehlungen

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen FinDABO doch kurz vor!
FinDABO soll die Geldanlage auf ein professionelles Niveau mit höchster Qualität und ausschließlich im Sinne des Kunden bringen. Es werden zu oft Produkte verkauft, die vorrangig dem Anbieter nutzen. Kostenlose Geldanlage kann nicht funktionieren, zumal am Ende der Anbieter dann doch vom Geld des Kunden bezahlt wird – durch Beteiligung an Transaktionskosten beispielsweise. Wir wollen das ändern. Bei FinDABO zahlt der Kunden für den Zugang zur Leistung, für den Access, dafür, dass er Informationen erhält, die es wirklich wert sind und die ihm dann auch Mehrwert bringen. Beispielsweise im Falle des FinDABO Trader konkrete Kauf- und Verkaufsempfehlungen, die er in der Basisversion dann selbständig umsetzen kann. Er wird dabei aber nicht alleine gelassen, sondern die Positionen werden von uns überwacht und er erhält die Mitteilung wann er die Position wieder auflösen sollte.
FinDABO ist nur eins meiner Projekte. Es gibt noch ein Startup aus dem Bereich e-commerce Luxusbranche. Ich habe 1996 meine erste GmbH gegründet und zwischenzeitlich einige weitere Unternehmen im In- und Ausland. Meine Unternehmensgruppe GENACO Group bedient mit drei unterschiedlichen Bereichen Finanzunternehmen und Institutionelle Investoren in den Bereichen Real Estate, die Beratung in Sachen Digitalsierung, Sales und transition to agile, sowie Venture Capital. Und mit meiner Unternehmensberatung unterstütze ich auch kleinere Unternehmen. Nebenbei bin ich auch für den Verein Startup Westpfalz in meiner Heimatstadt Kaiserslautern aktiv.

Wie ist die Idee zu FinDABO entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee zu FinDABO beruht eigentlich auf einem Abfallprodukt aus meiner Zeit als Vermögensverwalter im Übergang zum Fondsmanagement. Damals wollte ich von der Verwaltung einzelner Wertpapierportfolios in die Verwaltung von Fonds wechseln und gründete 2000 eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Frankfurt. Ziel war es das aktive Asset Management in Hedge Funds zu überführen und diese auch deutschen Anlegern anzubieten. Wir hatten uns aber schon frühzeitig auf Institutionelle Investoren konzentriert. Da lag die Idee nahe bis zum erfolgreichen Start das was unsere Analysen als Handelsempfehlungen ausgab auch gleich in einen Art Signaldienst zu packen. Wir hatten gleich erste Kunden dafür. Wir stellten das aber dann doch wieder ein, da wir mit der Produktentwicklung und dem Sales an Institutionelle Investoren mehr als ausgelastet waren. Seit einigen Jahren beobachte ich die Entwicklung nun im Bereich der Geldanlage durch FinTechs und habe seit 2012 eine Geschäftsidee in der Planung, die ich jetzt umsetzen muss. Das was aktuell am Markt ist glänzt zwar mit User Friendly Webseiten, aber die Qualität des Asset Managements und sinnvolle Aktive Anlagestrategien vermisse ich. Derzeit baue ich ein Team auf für die unterschiedlichen Bereiche. Einige sind schon im Prinzip an Board, aber es sollen noch ein paar dazukommen. Zwei davon sind aus früheren Gesellschaften von mir auch im diesen Projekt dabei.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Noch möchte ich das Projekt vollkommen remote und agile ansetzen. Eine Finanzierung brauchen wir auch noch nicht, da es erst mal gilt die Idee und die vielen Tasks umzusetzen. Dazu gehört vor allem Content und Information. Wir haben erste Umsatztreiber in Planung und eigentlich möchte ich auch die Technik durch Co-founder umgesetzt wissen. Wir wollen im Gegensatz zu einigen Mitbewerbern sofort Geld verdienen. Die größte Herausforderung ist dabei für mich die richtigen Co-founder zu finden. Wir suchen weiter engagierte Menschen, die etwas für den Finanzmarkt übrig haben, gerne ein wenig rebellisch das ganze angehen und vor allem verstehen was der Unterschied zwischen Hedge Funds und ETF Portfolios ist. Wir setzen auf Qualität. Das ist auch der Anspruch, den ich an mein Team habe. Es gilt nun den Namen bekannt zu machen, eine Marke, ein Brand aufzubauen. Erst dann geht es an die Technik und eventuell auch an die Finanzierung des Marketings. Bis dahin wird es Bootstrapping bedeuten. Sollten wir interessierte Investoren sehen, wollen wir natürlich schauen, ob das funktionieren kann. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, das aus meiner eigenen Unternehmensgruppe zu finanzieren.

Wie hat sich Ihr Unternehmen seit dem Start entwickelt?
Wir schaffen gerade erst Sichtbarkeit. Es ist noch sehr viel zu tun.

Wer ist die Zielgruppe von FinDABO?
Primär der 25 bis 50 jährige Smartphone User, der es bereits gewohnt ist seine Geldgeschäfte mit dem Handy zu erledigen. Eventuell auch schon Aktien handelte, aber weniger der Trader.

Wie funktioniert FinDABO?
FinDABO steht für The Finance Dash Board. Es wird die Übersicht über deine Finanzen sein, die aber nicht nur schick, sondern vor allem dir dann auch die Handelsempfehlungen liefert. Das soll in erster Linie nicht uns, sondern primär den Kunden glücklich machen. Wir verdienen dabei niemals an Gebühren von Produkten anderer oder an Transaktionskosten von Drittanbietern, beispielsweise dem Broker. Wir sitzen mit dem User im Boot. Ist er zufrieden, zahlt er für den Zugang zu seinem Dashboard und für unseren Service. Ein wesentliches Produkt von FinDABO Trader ist dabei die App, mit der unser Kunde Kauf- und Verkaufsempfehlungen auf sein Handy erhält. In der Basisversion darf er diese dann auf seinem eigenen Konto umsetzen. In der Premiumversion, ist sein Konto bei uns angeschlossen und die Order wird wenn er zustimmt auch ausgeführt. Bei der Professionalversion, verfolgt er nur noch wann immer er will wie und was wir für ihn umsetzen und eine Enterprise Version ist für professionelle Anleger, beispielsweise Vermögensverwalter, Fonds oder auch Unternehmen vorbehalten.

Warum sollte man den Service von FinDABO nutzen?
Weil wir hoch professionell agieren, Aktive Anlagestrategien einsetzen, die sich seit Jahrzehnten bewährt haben, Asset Management verstehen, sein Vermögen nicht durch an der Zahl der Geschäfte entstehende Gebühren reduziert wird, wodurch eine Renditechance schon im Keim erstickt wird. Wir liefern ihm die Chance auf marktunabhängige Renditen für einen Teil seiner Vermögensanlage und bald auch Mehrwert für andere Bereiche seines Vermögens und seines Finanzmanagements.

FinDABO, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir werden erste Produkte und Services ausrollen und den Bereich Digital Wealth Management besetzen. Und dies so wie es sich meiner Meinung nach auch gehört. FinDABO wird dabei in fünf Jahren sich etabliert haben und bereits über die Grenzen von Deutschland aktiv sein.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Sucht euch gute Mitgründer, die zumindest ansatzweise so brennen wie ihr, aber behaltet unbedingt das Ruder in der Hand. Versteht es eure Geschäftsidee zu formulieren, aber tragt sie frühzeitig auch nach draußen. Fragt schnell und früh wie man euer Angebot einschätzt und versteht und arbeitet ständig daran dieses zu verbessern. Und vor allem, keine Kosten. Fragt nicht zu früh und nicht zu schnell nach Geld. Es ist heutzutage so vieles kostenlos und so vieles effektiv zu managen und neues zu erlernen. Packt an. Wenn ihr die ersten Umsätze gemacht habt, könnt ihr immer noch für Unterstützung Geld zahlen.

Wir bedanken uns bei Georg Nauerz für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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