Die Banken wollten diese Finanztechnologie beim FOREX-Handel zunichtemachen

Jetzt streiten sie sich um diese Technologie

Vor allem für Firmen, die sich regelmäßig am FOREX-Handel beteiligen, gibt es eine große Herausforderung: Wie können Sie ihre Strategie gut verfolgen und dafür die Unmengen an Mikrotransaktionen im Auge behalten, die sie jeden Tag managen müssen? Eine Lösung für dieses Problem war bis jetzt immer schwierig.

Mit der Entwicklung seiner dynamischen Sicherungsplattform für Devisenmanagement ermöglicht es Kantox, seinen Geschäftskunden, ihre Marktvolatilitätsrisiken zu verringern. Sie können mit diesem System auch den gesamten Geschäftsprozess in ihre laufende Software einbinden und automatisieren.

Diese innovative Entwicklung bietet Geschäftskunden einen Service, von dem die großen Banken nur träumen können. Unsere Kunden können Ihre FOREX Strategie jetzt viel besser verfolgen. Am Anfang haben die Banken versucht, diese neue Finanztechnologie zum Scheitern zu bringen. Aber jetzt setzen sie alles daran, diese neue Sicherungstechnologie zu kopieren.

2011 wurde unser Programm vom französischen Unternehmer Philippe Gelis gestartet. Seither konnte Kantox in einen Markt eindringen, der bisher hauptsächlich von Banken und etablierten Devisenhändlern dominiert war. Fintech ist seither ein häufig benutztes Modewort geworden. Aber am Anfang mussten Plattformen wie Kantox mit großen Banken konkurrieren. Es ging darum, den Kunden günstigere Gebühren, Transparenz und einen verbesserten und moderneren Kundenservice anzubieten. Den Banken konnte das natürlich nicht gefallen.

Gelis erinnert sich: „Die Banken versuchten, unsere Glaubwürdigkeit in Zweifel zu ziehen. Sie sagten, wir wären zu klein und nicht vertrauenswürdig. Die Banken drohten ihren Kunden auch damit, ihren Kreditrahmen zu beschneiden, sollten sie Kantox weiter benutzen. Außerdem verlangsamten oder blockierten Zahlungen an Kantox um damit die Kundenzufriedenheit zu verringern.“

Manche Startups wären bei diesem Druck zugrunde gegangen. Aber Gelis blieb standhaft.

Er sagte: „Wir verstanden, dass wir neue Regeln auf dem Spielfeld durchsetzen mussten. Wir wussten, dass Banken neue Technologien sehr langsam entwickeln und einsetzen. Also mussten wir uns darauf konzentrieren. Die Kunden wünschten sich ausgefeilte Technologien um ihr Risikomanagement beim FOREX-Handel langfristig zu automatisieren. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir keine großen Mittel in diesem Projekt verwendet. Aber jetzt war die Zeit dafür gekommen.“

Das Ergebnis war eine dynamische Sicherungstechnologie die die ERP-Mikrodaten der Kunden von tausenden verschiedenen Devisenkäufen und –Verkäufen in den unterschiedlichsten Fremdwährungen erfasst. Diese Daten werden in der Kantox-Software analysiert und konsolidiert. Das Risikomanagement und die FOREX Strategie wird dann je nach der Volatilität des Marktes angepasst.

Gelis meinte dazu: „Das bedeutete, dass der Kunde für jedes Währungspaar eine Risikostrategie anlegt. Das Programm führt diese Strategie dann 24 Stunden am Tag automatisch aus. Das Risiko beim Devisenhandel wird komplett eliminiert und der Kauf oder Verkauf in andere Währungen wird deutlich einfacher gemacht.“

Die größte Sorge für Firmen ist es immer, viel Geld beim Devisenhandel zu verlieren. Aber jetzt haben Sie die Möglichkeit, ihre FOREX Strategie anzupassen und ihr Risiko zu minimieren. Banken konnten ihren Kunden diesen Service nie zuvor anbieten. Deswegen sind Finanztechnologie-Unternehmen wie Kantox für viele Unternehmen eine attraktivere Alternative als die traditionellen Banken geworden.

Mit dem Metatrader 5 haben Sie die Möglichkeit, Ihre Handelsaktivitäten noch übersichtlicher zu managen. Zum Beispiel können Sie hier mithilfe des ADX Indikator die technische Analyse des Marktes durchführen.

Jetzt versuchen sieben große europäische Banken, die von Kantox entwickelte Finanztechnologie zu imitieren. Die Erklärung dafür ist, dass Kantox einfach erfolgreich ist.

Gelis sagt dazu: „Banken sind bilanzorientierte Unternehmen und keine Software-Firmen. Sie werden also nie so schnell wie Finanztechnologie-Firmen auf den Markt und die Kunden reagieren können. Flexibilität ist nicht ihre Stärke und kein Teil ihrer Firmenkultur. Deswegen beginnen sie jetzt zu verstehen, dass sie zur Steigerung der Kundenzufriedenheit noch viel besser zusammenarbeiten müssen.“

Kantox hat nun über 2000 Kunden aus über 20 Ländern, die insgesamt über 5 Milliarden Euro handeln. Gelis Erklärung für seinen Erfolg ist, dass er seine Technologie und sein Geschäftsmodell immer wieder neu erfinden muss. Er vertraut darauf, dass seine Strategie, in den nächsten zwei oder drei Jahren neue Produkte anzubieten, Erfolg haben wird. So können seine Kunden weiter erfolgreich Devisen handeln.

Manche Experten glauben, dass sich ein bestimmter Trend fortsetzen wird. Auch in Zukunft werden führende Finanzinstitutionen mit Fintech-Unternehmen zusammenarbeiten und so innovativer werden. Die Zusammenarbeit mit Fintech-Unternehmen gibt Banken die Möglichkeit, schneller auf neue Entwicklungen beim Börsen- und Devisenhandel zu reagieren.

Steve Clark, der Gründer des Finanztechnologie-Events FinTech Connect Live, sagt dazu: „Es gibt zwei äußerst wichtige Faktoren, die diese Entwicklung befördern. Erstens sind sich große Finanzinstitutionen bewusst, dass Finanztechnologie-Firmen in bestimmten Bereichen Wettbewerber und dementsprechend gefährlich für den eigenen Umsatz sein können. Auf der anderen Seite gibt es eine wachsende Zahl von technik-orientierten Kunden, die dazu bereit sind, Finanzprodukte auch von neuen Anbietern zu nutzen. Deswegen sind Änderungen bei den althergebrachten Arbeitsweisen unumgänglich. Die stärksten Unternehmen im Bereich Finanztechnologie werden in der Zukunft starke Wettbewerber der alten Dinosaurier auf dem Markt für Finanzdienstleistungen werden.“

Wollen die etablierten Banken nicht untergehen, müssen sie sich auf die neuen Bedingungen einstellen und zu einschneidenden Änderungen bereit sein.

Autor: Kantox

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

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