Verliere dich nicht in Kleinigkeiten

Feelbelt Musikerlebnis Musik nicht nur hören sondern spüren: haptischer Sound

Stellen Sie sich und das Startup Feelbelt doch kurz unseren Lesern vor! 

Feelbelt ist ein Wearable das zum erstmal Mal das gesamte Audiospektrum in Impulse umwandet und diese auf den Körper übertragt. Wir haben die Vision, das beste Musikerlebnis zu schaffen was es jemals gab. In Zukunft kann man Musik nicht nur hören, sondern auch spüren: haptischer Sound. Feelbelt bringt als patentiertes Verfahren eine neue Dimension in jedes Musik-, Gaming-, VR- und Filmerlebnis. Wir sitzen im wunderschönen Potsdam-Babelsberg und produzieren in Berlin mit lokalen Partnern. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen? 

In erster Linie haben wir uns dafür entschieden ein neues Produkt ins Leben zu rufen. Ein eigenes Unternehmen zu gründen, war im zweiten Schritt die nötige Voraussetzung um dies in die Tat umsetzten zu können. Wir stehen aber vor allem hinter unserer Vision, das Musikerlebnis zu revolutionieren.


Mit der Gründung unseres eigenen Unternehmens war es uns wichtig eine moderne Arbeitsphilosophie umzusetzen und unsere eigenen Werte zu Leben. Wir möchten bewusst einen Ort schaffen an dem Menschen gerne arbeiten und ein Produkt schaffen hinter dem wir stehen. 

Welche Vision steckt hinter Feelbelt? 

Wir haben die Vision, das beste Musikerlebnis zu schaffen was es jemals gab. Wir möchten die Zukunft des Musik- und Gamingmarktes mitgestalten und taktilen Sound für alle zugänglich machen. In der Zukunft werden wir auch im medizinischen und therapeutischen Bereich einen Beitrag leisten, denn wir sind uns sicher das Musik eine heilende Kraft hat. 

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert? 

Wir haben uns auf unserem Weg von Anfang an sicher gefühlt, da wir fest an die Idee glauben. Als eine mögliche Herausforderung könnten wir ‚Geschwindigkeit’ nennen, da wir so voller Elan sind, dass wir gerne noch schneller voranschreiten würden. Jedoch brauchen einige Dinge ihr Zeit um zu reifen – das haben wir inzwischen gelernt und die nötige Ruhe dafür entwickelt. 

Was die Finanzierung angeht, haben wir im ersten Schritt alles im Bootstrapping finanziert, also eine enge jedoch eigene Finanzierung ohne Investorenkapital. Ein gutes Team mit unterschiedlichen Kompetenzen hat dies möglich gemacht. In der zweiten Runde werden wir uns jedoch etwas breiter aufstellen. 

Wer ist die Zielgruppe von Feelbelt? 

Die Zielgruppe von Feelbelt ist breitgefächert und so soll es auch sein. Musik ist für alle da. Im ersten Schritt möchten wir MusikhörerInnen ansprechen, vor allem die, die täglich Musikhören und ihnen ein noch intensiveres und differenzierteres Erlebnis bieten. Die zweite große Zielgruppe kommt aus dem Gamingbereich wo wir eine große Nachfrage erfahren und dementsprechend großes Potenzial sehen. Du kannst jede Konsole einfach mit den Feelbelt connecten und so beispielsweise Fortnite oder Minecraft noch intensiver erleben. 

In der Zukunft möchten wir auch Hörgeschädigten und Gehörlosen Musikerlebnisse zugänglich machen, da es für sie mit dem Feelbelt erstmals möglich sein wird ein Audioerlebnis komplett zu spüren. In diesem Bereich sind jedoch noch weitere Forschungen nötig. 

Wie funktioniert Feelbelt? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern? 

Der Feelbelt kann über der Kleidung getragen werden und legt sich dabei flexibel an den Körper an. Er kann mit jeder Audioquelle verbunden werden und anschließend mit Kopfhörern via Bluetooth, USB, WLAN oder Klinkenstecker das neue Musikerlebnis starten. Es gibt vier verschiedene Modi (Musik, Gaming, VR/AR, Film) die je nach persönlichem Bedürfnis auch mit einer App weiter angepasst werden können. Der Feelbelt ist einfach und intuitiv zu benutzen. 

Er eröffnet eine neue Dimension des Sounderlebnisses und schafft es erstmals das gesamte Audiospektrum von 1-20.000 Hz in spürbare Impulse umzuwandeln, nicht nur Bass wie es teilweise durch bereits existierende wearables möglich ist. 

Wie ist das Feedback? 

Unheimlich positiv und vielseitig. Vor allem in unserer Launch-Woche auf der IFA in Berlin waren wir förmlich überwältigt von den positiven und emotionalen Reaktionen der Tester.
„Das ist die Zukunft von Musik“, „Ich würde am liebsten sofort lostanzen“ oder „man sagt immer man spürt Musik aber jetzt fühle ich sie zum erstmal richtig“, sind nur einige der Sätze die wir gehört haben. Einige Tester wollten den Feelbelt direkt kaufen und mitnehmen. Insgesamt nehmen wir Feedback immer sehr gerne entgegen und Kritik sehr ernst, denn wir möchten uns stetig weiterentwickeln um noch besser werden. 

Feelbelt, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? 

Ganz klar hin zur Integration von haptischem Sound in alle Audio-Erlebnisse. Im digitalen Zeitalter in dem die Abstände zwischen den einzelnen Innovationen immer kürzer werden, sind 5 Jahre für ein Start up Lichtjahre. Dennoch, wenn wir in fünf Jahren zurückblicken, würden wir uns wünschen, dass wir uns mit einem Lächeln an die Zeit erinnern in der wir Musik „nur gehört“ haben. Haptischer Sound ist dann unserer Vision nach Alltag und omnipräsent. 

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben? 

  1. Sich nötige (Key-) Kompetenzen zeitnah ins Team zu holen oder extern als Dienstleistung einkaufen. Man kann nicht alles selbst machen.
  2. Auf sein Bauchgefühl hören und es im zweiten Schritt mit Fakten zu hinterlegen.
  3. Nur der Output zählt. Verliere dich nicht in Kleinigkeiten. Gib deinem Team die maximale Verantwortung und Eigenständigkeit. 

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Benjamin Heese und Felix Weiß für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

Schreibe einen Kommentar

X
X