Farmy online Hofladen

Farmy regionale Bio Produkte

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen Farmy doch kurz vor!
Farmy ist ein online Hofladen.
Wir bieten über 1500 Lebensmittel von über 150 Produzenten an. Unsere Philosophie ist so nah wie möglich, so fern wie nötig. Fast alle Produkte (außer Kaffee, Bananen etc.) stammen von Schweizer Kleinproduzenten. Wir beliefern die gesamte Schweiz, unser Fokus ist aber die Metropolregion Zürich, die wir mit dem e-Bike oder Auto beliefern.
Was ist Besonders an Farmy? Wir arbeiten komplett ohne Lager, d.h. alle Waren, sobald bestellt, werden sofort geerntet oder produziert, kommen am nächsten Morgen zu unserem Verpackungs-Hub und gehen noch am gleichen Abend raus.

Was sind die Vorteile?
1. Frische (die Waren sind nur 1-2 Tage unterwegs)
2. Weniger Food Waste (Es wird nur das geerntet und produziert, was bereits verkauft wurde)
3. Bessere Margen für alle Parteien (Wir arbeiten fast nur mit Kleinproduzenten, die nicht mit Grossverteilern arbeiten wollen oder können und bieten faire Absatzpreise an)
Gegründet wurde Farmy von Roman Hartmann und Tobias Schubert Anfang 2014.
Wir beide kennen uns seit Jahren und haben etliche Jahre in Moskau Internet Unternehmen aufgebaut und geleitet, bzw. waren davor in der Beratung und in VC Unternehmen tätig.

Wie ist die Idee zu Farmy entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Roman und ich haben uns wie gesagt vor Jahren in Moskau kennengelernt und auch z.T. schon zusammengearbeitet. Wir haben verstanden, dann die Chemie stimmt, wir uns gut ergänzen und wenn wir etwas gründen werden, es etwas sein soll, wo wir uns intrinsisch motivieren können. Roman kocht sehr gut, ich esse sehr gerne, beide machen wir viel Sport. Also haben wir überlegt, was können wir machen, um einen gesunden, leckeren und nachhaltigen Lebensstil zu fördern. Dann kam uns die Idee mit Farmy. Nach einer Marktanalyse war klar: Wenn, dann muss es in der Schweiz klappen. In Deutschland ändern sich die Kunden zwar auch in Richtung guter und gesunder Ernährung, wenn es aber wortwörtlich um die Wurst geht, geht Preis vor Ethik, bzw. Qualität.

Wie funktioniert die Bestellung auf Farmy?
Zürich und Metropolregion Zürich: heute bis 22 Uhr bestellt, Lieferung bereits am nächsten Abend
Restschweiz: heute bis 22 Uhr bestellt, Lieferung am übernächsten Tag möglich.
Zudem haben wir 7 Pick-up Points in Zürich, wo die Waren gratis abgeholt werden können. Weitere Details bei FAQs unter Punkt 2

Mit welchen Partnern arbeiten Sie zusammen?
Mit unseren 150 Produzenten, das sind die wichtigsten Partner, sonst haben wir noch einen spezialisierten Kühllogistiker an der Hand für die Auslieferungen in der Restschweiz, Payment Provider und Verpackungsmaterialienhersteller. Bzgl. Verpackungsmaterialien: Sind alle möglichst umweltfreundlich und können alle den Kurieren wieder mitgegeben werden, wodurch kein Verpackungsmüllstress entsteht.

Auf was achten Sie bei der Auswahl der Produkte?
1. So nah wie möglich, so fern wie nötig. Muss (außer geht nicht anders, wie bei Kaffee etc.) aus der Schweiz kommen.
2. Muss Bio zertifiziert sein, bzw. nachhaltig hergestellt werden. Besuchen den Hof und machen uns eigenes Bild und erstellen Bilder, Video und Porträt.
3. Kleinproduzenten: So weit möglich arbeiten wir nur mit Kleinproduzenten. Diese machen die besten Produkte, verstehen aber nichts von online Handel. Wir helfen Ihnen dabei und erschließen einen neuen Absatzkanal.
4. Es muss Sinn machen. D.h. ideal fährt der Produzent eh schon jeden Tag auf den Markt nach Zürich. Dadurch ist es kein Problem bei uns die Waren abzuliefern und es entstehen weniger Abgase.

Farmy, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
5 Jahre sind sehr weit weg. In Russland dachten wir maximal 1 Jahr weiter, manchmal nur einen Tag, in der Schweiz, bzw. mit Farmy denken wir vorsichtig in 1-2 Jahre Schritten. Ziel ist es ganz klar die No.1 in diesem Segment in der Schweiz hinsichtlich Umsatz und Kundenzufriedenheit weiter zu bleiben und diese Position weiter auszubauen. Weitere Standorte werden folgen.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Warm heart, working hands and a cold head.
Warm heart: You need passion for what you do.
Working hands: Go to your limits, work hard.
Cold head: Passion without a cold head is dangerous. Do a business plan and a market analysis, before you start. Just do it!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Tobias Schubert für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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