Einfach mal anfangen und ausprobieren

fabric-light: exklusive Leuchten-Manufaktur

Stellen Sie sich und das Startup fabric-light doch kurz unseren Lesern vor!
fabric-light ist eine exklusive Leuchten-Manufaktur.Individuelle Kleinserien und Einzelstücke mit einem hohen ästhetischen und qualitativen Anspruch werden in der fabric-light Manufaktur konzipiert und realisiert. Der spezielle Herstellungsprozess beinhaltet eine stilvolle Gestaltung, die Aufbereitung der speziell selektierten Porzellanmassen, die Realisierung der Designentwürfe mit dem selbst entwickelten 3D-Drucker, den Brand und die Endmontage. Kundenwünsche können dank der flexiblen Technik schon in sehr kleinen Serien realisiert werden.

Wie ist die Idee zu fabric-light entstanden?
Wir haben ein 3D-Druck-Verfahren für Porzellan entwickelt, weil wir mit anderen Materialien wie Kunststoff arbeiten wollten. Mit einfachen Mitteln haben wir einen handelsüblichen 3D Drucker umgebaut und angefangen mit verschiedenen keramischen Materialien zu experimentieren. Aus diesem Forschungsprojekt haben wir unser Porzellan-3D-Druck-Verfahren entwickelt und können inzwischen in kleinen, exklusiven Serien, Porzellanobjekte herstellen. Unser Herstellungsprozess ist eine Mischung aus handwerklicher Arbeit und Erfahrung, kombiniert mit CNC Hightech Maschinen. Das ganze ist nur bedingt vergleichbar mit einem industriellen Prozess, der automatisiert arbeitet und immer das exakt gleiche Ergebnis liefert. Uns ist es wichtig Objekte mit natürlichem Material herzustellen, ähnlich wie bei anderen handgefertigten Dingen ist auch jedes unserer Objekte ein Stück weit einzigartig. Für Leuchten haben wir uns entscheiden, weil wir festgestellt haben wie unglaublich dünnwandig und durchscheinend die Porzellanobjekte nach dem Brand sind. Aus der Idee haben wir dann in vielen Versuchsreihen und langen Recherchephasen die „3D ceramic manufacture fabric-light“ und die ersten Produkte entwickelt.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Für uns als Unternehmer und Designer ist es eine Herausforderung unsere Produkte zu vertreiben und die passende Zielgruppe mit unseren speziellen Produkten anzusprechen. Die Forschung und Entwicklung wurde von uns privat finanziert und neben dem Studium in unzähligen Stunden durchgeführt. Mit dem Start von fabric-light, haben wir uns über andere Aufträge aus dem Bereich Industrialdesign, CAD, Digital Media und Motion Design finanziert.

Wer ist die Zielgruppe von fabric-light?
Kunden die Wert auf hohe ästhetische Qualität und exklusive außergewöhnliche Produkte legen und den Charm von handwerklich hergestellten Dingen schätzen.Auch Kunden die individualisierte Produkte wünschen zählen zu unserer Zielgruppe. Die Herstellung ist so flexibel, dass wir bei kleinen Serien, individuelle Entwürfe anbieten können. Beispielsweise können Bars oder Kaffees ihr Logo als Prägung im Lampenschirm bestellen.

Was ist das Besondere an den Leuchten?
Schon der Name fabric-light (von engl. für Gewebe- oder Stoff-Licht), deutet auf die Besonderheiten hin. Bei unserem Prozess, legen wir sehr dünne Keramikstränge übereinander. Daraus resultiert eine stoffliche, gewebeartige Struktur, die nur im 3D-Druck-Verfahren erstellt werden kann. Die hauchdünnen und hochkomplexen Strukturen des feinen Porzellans, ergeben zusammen mit dem speziell ausgewählten LED-Modul ein harmonisches und besonderes Lichtspiel.

fabric-light, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
In fünf Jahren würden wir fielleicht ganz spontan in ein Kaffee in Paris oder eine angesagte Bar in London gehen, uns an die Theke setzen und überascht feststellen das dort unsere Leuchten hängen. In fünf Jahren wird fabric-light noch immer den Charakter einer Manfaktur besitzen. Beim spontanen besuch eines Pariser Kaffees oder einer angesagten Londoner Szene Bar, wird der ein oder andere Besucher, die Biberacher Leuchten entdecken und schmunzeln: „Ah, schau mal! Da hängt eine fabric-light-Leuchte“.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
– Einfach mal anfangen und ausprobieren.
– Nicht noch eine App oder Onlineverkaufsplattform sonder etwas, das ein Problem löst, Freude bereitet oder einfach nur schön ist.
– Nicht von Bürokraten und Regeln aufhalten lassen, sondern gute Lösungen finden.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Lukas Winter für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

X
X