Nie an der Software oder den Mitarbeitern sparen

exporto ihr Partner für den Verkauf und Versand in die Schweiz

Stellen Sie sich und das Startup exporto doch kurz unseren Lesern vor!

Wir wickeln den Verkauf und Versand unserer Partner in die Schweiz und zukünftig dem gesamten DACH Raum unkompliziert und schlank ab. Alle Zoll- und steuerrechtlichen Prozesse sind bei uns digitalisiert und vollautomatisiert. So können unsere Partner ohne Mehraufwand Neukunden in der Schweiz gewinnen und profitieren von der enorm hohen Kaufkraft, den steuerlichen Vorteilen (nur 7,70% MwSt. Abgaben) und über 8 Millionen potentiellen Neukunden. Durch unsere API und unser PlugIn für alle gängigen Shopsysteme (Shopify, WooCommerce, Magento, Wix) binden wir uns komplett digital an unsere Partner an, es müssen keine Excel Tabellen mit manuell ausgearbeiteten Daten hin & her geschubst werden.

Wir gliedern uns außerdem in die Supply Chain unserer Partner ein und handeln die Pakete kurz vor der Grenze mit unserem eigenen Personal und eigenen Transportern – so können wir die Pakete hinter der Grenze in der Schweiz aufgeben was enorme Versandkosten spart, da die Pakete direkt im Inland versendet werden.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Wir wollten ein Umfeld schaffen, in dem wir als Gründer und alle Mitarbeiter gerne arbeiten. Von dem Wunsch hin alle Prozesse bestmöglich zu automatisieren und zu digitalisieren, bis hin zu kostenlosen Getränken und vielen Teamevents arbeiten wir täglich daran, unser Umfeld weiter auszubauen und zu stärken. Wir möchten, dass exporto nicht nur ein Ort ist um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren, sondern um privat und beruflich wachsen und dazu lernen zu können. Aktuell gelingt uns unser Vorhaben dem Feedback zufolge auch nicht so schlecht. Außerdem ist es uns wichtig, dass bei unserer Dienstleistung und unseren Produkten niemand den Kürzeren zieht, sondern wir möglichst immer Synergien nutzen und Win-Win Situationen schaffen.

Welche Vision steckt hinter exporto?

Unseren Partnern die Expansion aus Deutschland heraus ins Ausland so einfach wie möglich und ohne Hürden zu gestalten. Perspektivisch möchten wir neben dem DACH Raum auch weitere Ländern aus der EU anbieten, wir stecken bereits in den Planungen dazu.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Unser eigen entwickeltes ERP System hat uns in der Beta viele Nerven gekostet, mit unserem B2B Marketing sind wir noch nicht ganz zufrieden und testen aktuell noch viel, an den optimalen Prozesse in unseren Lagern und die dafür passende Hardware haben wir auch viel getüftelt. Da wir deutlich mehr Kosten verursacht haben als anfangs geplant, haben wir in Q1 2020 einen kleinen Teil von exporto an eine Investorenfirma verkauft und bekommen neben der finanziellen Unterstützung auch viel Know-How für Software und Logistik mit auf unseren zukünftigen Weg. Die Zusammenarbeit mit dem Investor war genau der richtige Schritt und so sind wir super für die Zukunft und alle weiteren Projekte gewappnet.

Wer ist die Zielgruppe von exporto?

Deutsche Onlineshops, welche stark am wachsen und jünger als 8 Jahre sind. Die Branche ist egal, wir bringen alle Produkte einfach und schnell über die Grenze 

Wie funktioniert exporto? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

experto

Wir binden uns über unsere eigene API an die Onlineshops unserer Partner an, verarbeiten dann alle relevanten Daten für den Zoll und die Post vollautomatisiert und digital. Damit haben unsere Partner keinen Mehraufwand, da wir die Daten so vorbereiten, dass alle (zoll-)rechtlichen und steuerlichen Informationen korrekt weitergegeben werden. Anschließend können unsere Partner ihre Kunden in der Schweiz gewinnen, die Bestellungen müssen dann nur noch zu unserem Lager nach Konstanz versendet werden und wir verarbeiten die Pakete noch am selben Tag in die Schweiz. Dabei ist es egal, ob wir pro Partner 5 oder 500 Pakete am Tag empfangen. Ab September eröffnen wir unser eigenes Fulfillment Lager, sodass die Waren für das Ausland direkt bei uns gelagert und noch schneller und günstiger verschickt werden können.

Neben unserem deutschen Lager in Konstanz, betreiben wir auch ein eigenes Lager in der Schweiz, indem die Retouren verarbeitet und wieder nach Deutschland transportiert werden.

Die Vorteile sind: vollautomatisierte Abwicklung für unsere Partner und kein Mehraufwand um ins Ausland zu expandieren, weniger Steuerabgaben in der Schweiz und somit mehr Deckungsbeitrag, Retourenabwicklung für die Endkunden inländisch in der Schweiz, kalkulierbare Einfuhrabgaben (wenn überhaupt welche anfallen) und somit keine Überraschungen für die Empfänger an der Haustür.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Da unsere Partnershops in der Corona Zeit überperformt haben, hatten wir (leider/zum Glück) deutlich mehr Arbeit und alle Hände voll zu tun. Außerdem haben unsere Mitarbeiter im Backoffice von Zuhause aus gearbeitet, die Möglichkeit gab es aber auch schon vor der Corona Zeit.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

Hauptsächlich haben wir in unseren Lagern neues Personal eingestellt und die Prozesse noch weiter verschlankt. Da wir das Homeoffice schon seit Beginn von exporto unterstützen, mussten wir hier zum Glück so gut wie nichts anpassen.

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

Im Umdenken und der Digitalisierung von traditionsreichen Unternehmen, dazu gehört die passende Strategie und Führung. Von sturem 9 to 5 hat in der schnellen und durchsichtigen Welt niemand was und die Mitarbeiter leiden darunter – das geht auf die Performance der gesamten Unternehmen und langfristig die dazugehörige Existenz.

exporto, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Mit vielen hochmotivierten Mitarbeitern, gut durchdachten Lagern und spannenden Kunden in einem Großteil aller EU Länder.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Machen! Einfach machen, wenn die Idee und die Umsetzung dazu Sinn macht und das Bauchgefühl mitspielt. Die meisten Hürden sind oftmals nur theoretisches Kopfgespinne, die richtigen Hürden kommen während der Umsetzung – aber es macht unfassbar viel Spaß diese zu meistern.

Mit einem gesunden Optimismus die Finanzen immer etwas zu pessimistisch planen. Das spart einem Engpässe und ermöglicht viel Fokus und Energie für das Tagesgeschäft.

Nie an der Software oder den Mitarbeitern sparen. Die Rendite kommt doppelt und dreifach zurück.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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