Erfolg braucht einen langen Atem!

Treffen Sie Eva-Maria Popp auf dem W.I.N Business Kongress

Stellen Sie sich doch kurz unseren Lesern kurz!

Eva-Maria Popp: Jahrgang 58 verheiratet, Working Granny, DiplomPädagogin Univ.; zusätzlich Studium der Kommunikation, Theologie, Psychologie; Inhaberin von basic erfolgsmanagement; Coach, Unternehmensberaterin, Autorin, Keynotespeaker, Kolumnistin, Chefredakteurin WIA, Chefredakteurin geWINnerin, Verlegerin

Welche Idee steckt hinter Ihrem Unternehmen?

Mit meiner Arbeit als Coach, Unternehmensberaterin und Verlegerin verbinde ich Wirtschaft, Gesellschaft und Soziales. Ich unterstütze Gründer und etablierte mittelständische Unternehmen seit 35 Jahren in der Kommunikation nach Innen und Außen. Dabei nutze ich mein großes Netzwerk und verknüpfe meine Kunden untereinander. Außerdem stelle ich meinen Expertenstatus, den ich in den Medien genieße zur Verfügung, um auch meine Kunden in den Medien zu platzieren.

Warum haben Sie sich entschlossen ein Unternehmen zu gründen und was waren die größten Herausforderungen?

Ich bin keine gute Angestellte. Ich habe meine eigenen Ideen, meine eigenen Methoden, meine eigenen Ansichten und vor allem meine eigene Arbeitsweise. Deshalb gab es für mich nie eine Alternative zur Selbstständigkeit. Meine größte Herausforderung war es zu erkennen, dass ich als Frau oftmals die schlechteren Karten hatte, wenn es um die Vergabe von Aufträgen ging. Außerdem musste ich lernen, dass ich Absagen oder Niederlagen nicht persönlich nehme.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag von Eva-Maria Popp aus?

Ich arbeite von früh am Morgen bis spät in die Nacht. Mails beantworten, telefonieren, reisen, organisieren, Projekte betreuen, neue Angebote verfassen, meine Kolumnen schreiben, Social Media Account bedienen, Fernsehen gucken, Radio hören und Zeitung lesen, um über die neuesten Trends informiert zu sein. Neue Ideen für meine Bücher und Kolumnen zu generieren. Wenn ich meine Enkelkinder betreue, dann generiere ich by the way neue Ideen für meine Vorträge zum Thema „Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf“, Vorträge halten, Netzwerken, beraten, coachen, Events organiseren, Personal führen…..

Fazit: ich bin immer in Arbeit und das ist gut so. Ich genieße es, weil ich meine Arbeit liebe. Arbeit ist für mich eine wunderbare Tätigkeit.

Über welches Themen werden Sie auf dem W.I.N Business Kongress referieren?

Ich moderiere die Podiumsdiskussion zum Thema Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf. Außerdem halte ich die Laudatio zur Verleihung des zweiten W.I.N Awards an Nina Ruge

Wie hat sich die Startup-Szene in den letzten Jahren verändert?

Die Gründer sind mutiger, selbstbewusster geworden und mehr strategisch unterwegs als früher.  

Welches sind die größten Fehler Junger Gründer?

Ein großer Problem ist der Umgang mit Geld. Oftmals erhalten Gründer Investorengelder. Diese Gelder werden leichtfertig ausgegeben, weil der Bezug zu diesem Geld fehlt. Andererseits scheitern Gründer, weil Geld für Investitionen fehlen. Man sollte Geld, das man am Anfang zur Verfügung hat dafür verwenden, um damit ein Darlehen aufzunehmen und abzusichern. Daraus kann man die dringend benötigten Investitionen speisen.

Die Gründer müssen wissen, dass es oftmals länger dauert, bis das Geschäft anläuft. Deshalb braucht es „finanzielle Luft“.

Welches war das letzte Buch das Sie gelesen haben?

Ken Follett: „Kinder der Freiheit“; Ich lese wenig, weil ich die Zeit benötige, um  Bücher zu schreiben.

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?

Ich habe eine eigene Fernsehsendung und halte Keynotes in der Olypmpiahalle in München.

Welche 3 Tipps haben Sie für Gründer?

Gründer müssen den Spagat schaffen zwischen Kreativität in der Entwicklungsarbeit und äußerster Genauigkeit in der Umsetzung.

Gründer sollten früh genug Tätigkeiten outsourcen, die sie nicht gut können oder die sie nur mit Widerwillen selbst erledigen.

Der unerschütterliche Glaube an das eigene Produkt/die eigene Dienstleistung und Niederschläge/Rückschläge als Normalität einkalkulieren. Das erleichtert den Umgang damit. Danach genau gucken, wo die Ursachen für den Rückschlag lagen, entsprechend verändern und einfach weitergehen. Frustrationstoleranz heißt das Zauberwort.

Erfolg braucht einen langen Atem!

Wir bedanken uns bei Eva Maria Popp für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Markus Elsässer

Markus Elsässer ist 43 Jahre jung, Verleger und Herausgeber des StartupValley. Seine Karriere startete er, in verschiedenen internationalen Direktvertriebsunternehmen. Er ist ein Auto und Technik begeisterter Querdenker. Verliebt in die Startup-Szene, was Ihn dazu bewogen hat, mit StartupValley ein internationales Startup Magazin aufzubauen!

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