Treffen Sie Eric-Oliver Mächler von Eric Mächler Solutions auf dem FoodSummit19

Eric-Oliver Mächler von Eric Mächler Solutions  wird auf dem FoodSummit19 ein Referat zum Thema „How to eCommerce halten

Stellen Sie sich doch unseren Lesern kurz vor!

Mein Name ist Eric-Oliver Mächler, bin seit 2003 Selbständig unterwegs. Anfangen habe ich 2003 mit einfachem Webdesign, als dann 2005 die ersten Blogs aufgetaucht sind habe ich mich von diesem Virus anstecken lassen. Seit 2008 betreibe ich auch eigene Online Shops und betreue welche für Kunden.

Stellen Sie uns die Firma Eric Mächler Solutions  kurz vor!

Ich bin der digitale Feuerwehrmann der Schweiz. Zu mir kommen kleine KMU bis Konzerne wenn sie vor einem digitalen Problem stehen, dass sie selbst nicht mehr lösen können. Das kann zum Beispiel eine Online Marketing Kampagne die nur Geld kostete, Eine Social Media Kampagne die niemand interessiert hat oder ein Online Shop sein der nichts verkauft.
Ich komm dann hin und analysiere von A bis Z alles und löse Ihre Probleme.

Welchen Service bieten Sie an? Was unterscheidet Sie von anderen Agenturen?

Ich bin keine eigentliche Agentur, ich habe keine Angestellte, sondern wenn ich Hilfe brauche arbeite ich mit anderen Spezialisten zusammen.

Meine Hauptaufgabe hat sich in den letzten Jahren geändert, weg vom normalen Webseiten bauen hin zum digitalen Feuerwehrmann der bei Problemen kommt und diese löst. Wenn ein Online Shop nichts mehr verkauft, dann muss das nicht unbedingt ein kaputter Shop das Problem sein, sondern es können auch Inhouse Probleme sein die keine Kunden anzieht oder eine Design / Kampagnen Problem.

Gibt es den richtigen Zeitpunkt um ein Startup zu gründen?

Ein eignes Unternehmen zu gründen, dafür gibts keinen richtigen Zeitpunkt, denn man kann diesen Zeitpunkt nicht in Worte fassen. Ein Unternehmen zu führen heisst auch danach zu leben. Wer Gründet muss sich bewusst sein, dass es kein 9-17 Uhr Job ist sondern eine Berufung und ein 24h Job. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass man wirklich durch und durch bereit ist ein Chef zu werden. Wer diesen inneren Drang nicht spürt, oder kein Bock hat auch an einem Sonntag zu arbeiten, der sollte die Finger davon lassen und lieber als Angestellter glücklich werden.

Was waren bei der  Gründung die größten Hürden die Sie bewältigen mussten?

Die Gründung war einfach und auch die ersten Kunden zu haben, das war ebenfalls nicht schwer. Was ich aber lernen musste ist, dass man seine Produkte und seine Dienstleistungen regelmässig überprüfen sollte und sich dann evtl auch neu ausrichten muss. Man darf nicht stur an was festhalten sondern muss sich anpassen.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag von Ihnen aus?

Es gibt Menschen die haben einen 5 oder 10 Jahresplan. Ich weiss nicht einmal was morgen ist. Ich habe keinen normalen Arbeitstag, denn Anrufe von Firmen die ein Problem haben, sind jederzeit möglich. Auch bin ich nicht auf ein Büro beschränkt, sondern kann im Zug oder in einem CoWorkingspace arbeiten und wann ich will. Ein Teil meines Arbeitstages beschäftige ich mich mit langfristigen Projekten und Kunden und ein anderer Teil da lösch ich Feuer / löse ich Probleme. Aus diesem Grund ist jeder Tag immer anders und aufregend.

Über welches Thema werden Sie auf dem FoodSummit19 referieren?

Mein Referat ist in 2 Teile gegliedert. Zuerst gibts ein Referat zum Thema „How to eCommerce“ Was man dazu braucht, Ideen Tipps und Tricks und dann am Schluss gibts eine offene FAQ Runde wo ich versuche die Fragen aus dem Publikum direkt zu beantworten..

Wie hat sich die Startup-Szene in den letzten Jahren verändert?

Früher gabs viele neue Startups die sich viel Zeit genommen haben und oft kein fremdes Geld aufgenommen haben. Heute haben viele Startups nur noch ein Ziel vor Augen und zwar den schnellen Exit zu erreichen. Heute gehts oft nicht mehr darum, dass man noch in 10 Jahren am Unternehmen arbeitet, sondern möglichst schnell die Firma zu verkaufen. Das finde ich sehr schade.

Welches sind die größten Fehler Junger Gründer?

Sie wissen nicht, wann ihr Produkt oder ihre Dienstleistung nicht mehr ankommt. Viele Gründer halten so lange an ihren Produkten / Dienstleistungen fest, dass sie viele gute Möglichkeiten aus den Augen verlieren. Auch Ungeduld ist eine Problem bei den Gründern, sie wollen sofort alles anstatt was aufzubauen.

Wo sehen Sie sich in den nächsten fünf Jahren?

Ich denke „Probleme zu lösen“ wird mich auch noch die nächsten 5 Jahre begleiten. Probleme in Unternehmen sind vielfältiger Natur und darum extrem spannend zu finden und zu lösen. Bei jedem Kunde gibt es etwas zu lernen und das hört hoffentlich niemals auf. Aber wie ich schon sagte – wir leben in einer schnellen Zeit – ich habe keine Ahnung was mich „morgen“ erwartet also weiss ich auch nicht was mich in 5 Jahre erwartet.

Welche 3 Tipps haben Sie für Gründer?

  • Als erstes muss man das Unternehmen selbst leben, man darf nicht von 9-17 Uhr im Büro sitzen und danach in eine andere Rolle schlüpfen – man ist 24/7 Unternehmer.
  • Denkt nicht „Was kann ich dem Kunde anbieten“ sondern „Was sind die Probleme des Kunden die ich lösen kann“ Also immer den Kunde im Fokus haben, nicht den schnellen Exit oder das neue Firmenauto…
  • Lernt täglich was Neues und behalte die Augen offen. Als Gründer ist man von seinem Produkt natürlich total überzeugt, aber man muss regelmässig diese Produkte überprüfen und anpassen und wenn man sieht, dass es nichts mehr bringt, muss man den Mut haben das Produkt neu zu machen oder komplett einzustampfen.

Fotograf: Boris Baldinger

Wir bedanken uns bei Eric-Oliver Mächler für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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