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envuco grüne Lösung für smartere und effizientere Gebäude

Stellen Sie sich und das Startup envuco doch kurz unseren Lesern vor!
Wir sind envuco und wir entwickeln die weltweit 1. grüne Lösung für smartere und effizientere Gebäude.

Warum haben Sie sich entschlossen, ein Unternehmen zu gründen?
Wohngebäude und Nicht-Wohngebäude wie Büros, Hotels & Schulen sind für einen Großteil des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich. Alleine in den letzten 60 Jahren sind die CO2-Emmissionen um 35 Billionen Tonnen gestiegen, das ist mehr als in 350 Jahren davon in Summe und führt unter anderem zu den globalen Katastrophen, die wir sehen.

Beim Blick auf die bestehenden Lösungen im Bereich der Gebäudeautomation ist uns aufgefallen, dass es keine wirklich umweltfreundliche Lösung gibt. Wenn nicht gleich eine super teure verkabelte Lösung eingesetzt wird, dann werden zur Steuerung der Gebäude batteriebetriebene Geräte verwendet, die noch dazu aus Kunststoff bestehen.

Was war bei der Gründung ihres Unternehmens die größte Herausforderung?
Wir sind in einen Markt eingestiegen, in dem zahlreiche kapitalstarke Wettbewerber agieren. Von daher war es eine große Herausforderung auf uns als neuer Anbieter aufmerksam zu machen & erste Kunden von unserer Lösung zu überzeugen.

Welche Vision steckt hinter envuco?
Stellen Sie sich eine Lösung vor, die nahezu komplett kompostierbar ist. D.h. eine Gebäudeautomation, die in der Herstellung dank energieautarker Fabrik Sensoren, Aktoren und Zentralen produziert, die aus nachhaltigen Materialien wie Laub, Hanf oder Flüssigholz bestehen. Ebenso sollen all unsere Geräte die für den Betrieb benötigte Energie dank Energy Harvesting aus der Umwelt ziehen. Damit wollen wir einen wesentlichen Beitrag zum klimaneutralen Gebäudebestand beitragen.

Langfristig wollen wir auch anderen Industrien von den Vorteilen ökologisch freundlicher Produkte überzeugen und beweisen, dass nachhaltige Produkte noch nicht mal teurer in der Produktion sein müssen.

Wer ist die Zielgruppe von envuco?
Wir haben verschiedene Verticals, hinter denen jeweils einzelne Marktsegmente stehen. Bereits heute statten wir Stadtwerke, Verwaltungsgebäude und Bürogebäude sowie Endkunden mit unserer Lösung aus.

Zusätzlich werden wir im 1. Quartal 2019 auch im Vertikal „Hotel“ in den Markt eintreten.

Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
Wir bieten – im Gegensatz zu allen anderen Anbietern im Markt – die einzig nachhaltige Lösung für smartere und effizientere Gebäude. In den meisten Fällen bieten wir unsere Lösung zusätzlich kostenfrei dank Energiespar-Contracting an, d.h. Bestandsgebäude müssen nicht in eine Gebäudeautoamtion investieren sondern erhalten alle Komponenten von uns und wir teilen uns die Einsparungen über eine fixierte Dauer.

Sie sind für den WIWIN AWARD nominiert. Warum gerade der WIWIN AWARD? Was versprechen Sie sich davon?
Der WIWIN AWARD ist eine große Ehre und alleine in die Top 10 gekommen zu sein ist sehr motivierend für uns. Wir müssen aber auch gestehen, dass wir uns extrem auf Matthias Willenbacher freuen, den wir selbst gerne als den Elon Musk Deutschlands bezeichnen.

Wir durften Matthias bereits kennenlernen und es ist selten der Fall, dass wir Personen finden, die derart identische Werte und Visionen teilen.

Der Gewinner bekommt 500.000 Euro, was werden Sie damit machen? Wie wichtig ist das für das Wachstum ihres Unternehmens?
Wir werden damit aktiv in den Aufbau unseres Unternehmens investieren und sicherlich auch das ein oder andere Vertikal früher angehen als es der Business Plan heute hergibt. Das Wachstum unseres Unternehmens ist jedoch bereits gesichert dank zahlreicher Aufträge, die bereits im Auftragsbuch stehen und die wir in den nächsten Monaten abarbeiten müssen.

envuco, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir sind davon überzeugt, dass wir etablierter Anbieter im Bereich der Gebäudeautomation sind & dass wir zahlreichen Gebäuden dabei geholfen haben, energieeffizient zu werden.
Zusätzlich werden wir unsere Produkt dank genialer Partnerschaften spannend weiterentwickelt haben, bspw. starten wir gerade eine Kooperation mit O-Thermo und können dadurch eine noch komplettere Lösung für energieeffiziente Gebäude anbieten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden GründerInnen mit auf den Weg geben?
1. Es werden schlechte Zeiten kommen und diese könnt ihr nur überstehen, wenn Ihr wirklich für die Idee brennt. Hinterfragt Euch, ob das Thema für Euch ein Nice To Have ist oder eine absolute Passion.
2. Sucht Euch Experten, mit denen Ihr Euer Wachstum von Anfang an aufbaut. Ja, Freunde und Familie können hilfreich hier und da sein, aber für einen wirklichen Fortschritt braucht Ihr Experten.
3. Nehmt Ablehnungen und ein „Nein“ nicht als persönlich, sondern versucht abzuleiten, warum es in dem Moment nicht gepasst haben könnte, warum der Businessplan abgelehnt wurde. Fragt nach, bittet aktiv um Feedback und ihr werdet Euer Produkt & alle relevanten Unterlagen kontinuierlich verbessern.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Denis Bittner für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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