Vertraut dem eigenen Bauchgefühl

emma & noah Babyprodukte aus natürlichen Materialien mit Fokus auf Nachhaltigkeit

Stellen Sie sich und das Startup emma & noah kurz unseren Lesern vor!

Wir sind Aline Gallois (29) und Fabian Bitta (24) von emma & noah. emma & noah steht für liebevoll designte Babyprodukte aus natürlichen Materialien mit Wohlfühlgarantie. Ob Krabbeldecken, Schlafsäcke oder Mullwindeln – durch den Einsatz hochwertiger, zertifizierter Baumwolle sind alle unsere Produkte besonders weich, atmungsaktiv und damit optimal für Babys zarte Haut geeignet. Beste Qualität, individuelle Designs und ein Fokus auf Nachhaltigkeit stehen für uns an oberster Stelle. 

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Mit emma & noah bringen wir unsere zwei Leidenschaften unter einen Hut: Wir können Unternehmertum und unseren ausgeprägten Familiensinn miteinander verbinden. 

Bei Aline standen bereits im Studium alle Zeichen auf Unternehmerin: Nach dem International-Management-Studium in Reutlingen ging es in die USA für ein Business-Administration-Studium, bevor sie ihren Master in Management an der WHU machte. Im Anschluss hat sie bei verschiedenen Startups wie Springlane und Lesara das Category und Merchandise Management verantwortet. Dort hat sie wertvolle Erfahrungen im eCommerce Bereich gesammelt, von denen wir bei emma & noah jetzt sehr profitieren.

Fabian verschlug es nach dem Business-Administration-Studium an der WHU in die Textilbranche, erst zu tigha, wo er in Los Angeles für den Unternehmensausbau in den USA verantwortlich war, und anschließend zu FOND OF als Country Head für die USA. Dort war er u. a. für Affenzahn verantwortlich und hatte so die ersten Berührungspunkte mit dem Baby- und Kleinkindbereich, der ihn sofort in seinen Bann zog. Aber auch unsere Familien, unter denen sich selbst Gründer befinden, sind wichtiger Bestandteil unserer Motivation und Leidenschaft – vor allem die allerkleinsten Familienmitglieder, für die das Beste gerade gut genug ist.

Welche Vision steckt hinter emma & noah?

Wir wollen durch unsere individuell und liebevoll designten Babyprodukte aus hochwertigen und natürlichen Materialien und einem Fokus auf Nachhaltigkeit eine Wohlfühlgarantie für alle Eltern und Babys liefern. Wir wollen, dass emma & noah das Synonym für die besten Babyprodukte wird. Unsere qualitativ hochwertigen und individuell designten Babyprodukte aus Naturmaterialien sollen ständige Begleiter in den emotionalen Lebenssituationen werden und schon Schwangere bei der Vorfreude auf das Baby begleiten. 

Aber nicht nur die Kunden stehen bei uns im Fokus – die Auswahl der Produzenten und deren Arbeitsbedingungen sind für uns elementarer Bestandteil der Unternehmensphilosophie. 

Und last but not least setzen wir uns kontinuierlich damit auseinander, wie wir bei steigender Unternehmensgröße ein nachhaltiges Unternehmen aufbauen können.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war es, Produzenten zu finden, die unseren nachhaltigen Ansatz mitgehen und sich kontinuierlich, mit uns gemeinsam in diese Richtung weiterentwickeln möchten. Das fängt bei nachwachsenden natürlichen Rohstoffen an, geht über die Weiterverarbeitung der Stoffreste aus dem Herstellungsprozess bis hin zu einer CO2 neutralen Produktion und Transportkette. Wir sind sehr froh, dass wir solche Partner für unsere Mission von stylischen und nachhaltigen Babyprodukten gefunden haben.

Bei der Finanzierung war es uns wichtig, dass wir nicht nur Geld einsammeln, sondern erfahrene Investoren an Bord holen, die uns mit starkem Know-How aus unterschiedlichen Fachbereichen, wie z.B. D2C, Brand-Building, Sourcing etc. zur Seite stehen. Auch das haben wir geschafft und sind sehr dankbar für den intensiven fachlichen Austausch.

Wer ist die Zielgruppe von emma & noah?

Auf den ersten Blick ist wahrscheinlich für jeden ganz klar, dass Schwangere und junge Eltern unsere Hauptzielgruppe sind. Aber auch das Umfeld, also Großeltern, Freunde und Kollegen, sind für uns spannend, weil sich unsere Produkte natürlich auch hervorragend als Geschenke zur Babyshower oder Geburt eignen.

Wie funktioniert emma & noah? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Wenn man nur auf unsere Produkte schaut, fällt sicherlich direkt unser modernes Design ins Auge. Allerdings sind die zentralen Punkte bei emma & noah vielmehr als das. Nämlich, dass wir die beste Produktqualität für die Kleinsten liefern und gleichzeitig ein kompetenter Partner an der Seite von (werdenden) Eltern sein wollen, der mit Rat und Tat zur Seite steht.
Deswegen ist unsere Website auch kein reiner Shop mit FAQ zu Produkten, Versand etc., sondern wir liefern mit unserem Blog fundiertes Wissen rund um die Themen Schwangerschaft, Geburt und das Leben mit Baby und Kleinkind. Dafür ziehen wir auch immer wieder Experten wie Hebammen zu Rate. Auf das Expertenwissen bauen wir auch bei der Entwicklung der Produkte, um Eltern im Alltag bestmöglich unterstützen zu können. Und weil junge Eltern besonders sensibel sind, wenn es um Produkte für das eigene Kind geht, legen wir größten Wert auf die Qualität der Naturmaterialien und sind maximal transparent, wenn es um unsere Wertschöpfungskette geht.

Und nicht zuletzt sollen unsere Produkte schön aussehen und dem Designanspruch moderner Eltern genügen.

Wie ist das Feedback?

Das Feedback unserer Kunden zeigt, dass wir unsere hohen Ansprüche erfolgreich in die Tat umsetzen. An den Designs haben nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern Spaß und die flauschig weichen Materialien sorgen für Wohlfühlmomente. 

Aber auch der Servicegedanke wird an vielen Stellen gelobt: Die Bundles, die wir im Shop anbieten, ersparen hin und her überlegen, was bspw. für die Kliniktasche gebraucht wird, und Kunden bekommen alles aus einer Hand. Die vielen fachlichen Infos rund um Schwangerschaft und Geburt sowie unser Kundenservice, der auch Fragen über die reinen Produkte hinaus individuell beantwortet, geben Orientierung in einer Zeit voller Unsicherheit.

Und wenn wir nur auf die Zahlen schauen, sprechen auch die eine ganz deutliche Sprache: So waren unsere neuen Schlafsäcke mit Füßen schon wenige Tage nach dem Launch ausverkauft, obwohl wir äußerst großzügig kalkuliert hatten. 

emma & noah, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Mit inzwischen acht Mitarbeitern stieg unser Umsatz von 2017 auf 2018 in den sechsstelligen Bereich. 2019 knackt emma & noah unser erklärtes Ziel mit einem siebenstelligen Umsatz. Wenn wir wie geplant weiterwachsen, wird sich auch unser Team deutlich vergrößern, und wir machen uns aktuell schon viele Gedanken, wie wir als Unternehmen ein guter und nachhaltiger Arbeitgeber sein können. Hier gibt es so viele Stellschrauben, und wir sind voller Tatendrang, von Anfang an den richtigen Weg zu gehen und mit den richtigen Partnern zusammenzuarbeiten. 

In fünf Jahren stellen sich Eltern hoffentlich nicht mehr die Frage, ob sie emma & noah Produkte für ihren Nachwuchs kaufen, sondern nur noch, welches Design sie nehmen.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Sprecht mit so vielen Personen wie möglich über die eigenen Ideen – auch wenn es dabei Gegenwind gibt. So findet ihr Schwachpunkte, die ihr noch optimieren oder zumindest im Kopf haben könnt.

Sucht einen Co-Founder mit den gleichen Werten und komplementären Fähigkeiten. Wenn ihr als Gründerteam möglichst viele Fachbereiche abdecken könnt und die gleiche Vision habt, lassen sich harte Phasen und Rückschläge besser durchstehen.

Vertraut dem eigenen Bauchgefühl. Je mehr Leute ihr fragt, desto mehr Meinungen bekommt ihr, aber am Ende müsst ihr euch mit den Entscheidungen wohl fühlen und sie vertreten.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Aline Gallois und Fabian Bitta für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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