Seid euch bewusst, welche Skills ihr mit ins Unternehmen bringt und welche ihr sucht

Elie entwickelt maßgeschneiderte High-End-Softwarelösungen

Stellen Sie sich und das Startup Elie kurz unseren Lesern vor!
Elie wurde 2017 von Mykola “Nick” Bugaiov und mir gegründet. Wir entwickeln maßgeschneiderte High-End-Softwarelösungen für unsere Kunden, die meist ein unlösbares Problem innerhalb ihrer Geschäftsabläufe haben. Wir entwickeln dann genau auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnittene Software. Dabei arbeiten wir mit einem agilen Team, um unseren Kunden neben der reinen Problemlösung insbesondere auch das Thema Innovation in ihr Unternehmen zu bringen.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?
Nick und ich haben beide während unserer langen Zeit als Software-Freelancer in Projekt- und Teamleitungspositionen gearbeitet. Als freiberuflicher Entwickler in den beauftragenden Unternehmen stößt man situationsbedingt an Grenzen, ob kreative, finanzielle oder unternehmenspolitische.

Bei Elie können wir als Außenstehende Probleme anders lösen und haben dabei die Sicherheit, mit dem besten handverlesenen Team an Entwicklern zusammenzuarbeiten.

Welche Vision steckt hinter Elie?
Wir sehen uns als Problemlöser und Innovator. Als Beobachter sieht Elie aus neutraler Perspektive oft besser, welche Prozesse maßgeschneidert optimiert werden können. So können wir als Innovationsmotor agieren und mithilfe modernster Technologien auf den Kundenbedarf optimierte Lösungen entwickeln.

Von der Idee bis zum Start – was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Als ehemalige Freelancer mit einem großen Netzwerk besteht nun die Herausforderung darin, als eigenständiges Unternehmen am Markt aufzutreten. Unser bestehendes Netzwerk suchte nach Freelancern, wir treten aber nun als Dienstleistungsunternehmen in Erscheinung. Potentielle Geschäftspartner, die nach Freelancern suchen, wollen eigentlich einen weiteren Mitarbeiter, um ihren Ressourcenbedarf zu decken, aber niemanden dafür fest einstellen – und vor allem keine Dienstleistungsfirma beauftragen. Finanziert haben wir uns zu Beginn noch durch eigene Programmierarbeiten als Nick und Frank, dann wurden bereits größere Unternehmen auf uns aufmerksam, die Elie als eigenständigen Dienstleister sahen und daraufhin buchten.

Wer ist die Zielgruppe von Elie?
Eine klassische Zielgruppe gibt es tatsächlich nicht, denn wir sind in den verschiedensten Bereichen aktiv – Industrie, Logistik, Finanzwesen, Agrar- und Energiewirtschaft sowie Online-Plattformen. Das kommt daher, dass wir alle während der Freiberuflichkeit Geschäftskontakte aus den unterschiedlichsten Branchen kennenlernen durften und so Erfahrungen auf den verschiedensten Gebieten wie beispielsweise Cloud Computing, eingebettete Systeme bis hin zu Blockchain-Anwendungen und Business Apps sammeln konnten.

Wie funktioniert Elie? Wo liegen die Vorteile?
Nick würde sagen: „Profound base of theoretical knowledge made agile“. Wir haben einen großen Erfahrungsschatz, den wir unseren Kunden zur Verfügung stellen. Als agiles Entwicklerteam können wir dabei viel flexibler auf die Probleme von Unternehmen eingehen, als beispielsweise interne Teams. Dazu kommt der “Blick von außen”. Vor dem Erstgespräch wissen viele noch gar nicht, was sie wirklich brauchen. Außerdem sind Kunden mit unseren Lösungen länger glücklich als mit Software von der Stange.

Die Anpassungsaufwände und Wartungskosten sind im Vergleich zu konfigurierter Standardsoftware um ein vielfaches geringer – weil unsere Software ohne Kompromisse auf die Kundenbedürfnisse abgestimmt ist.

Wie ist das Feedback?
Mehr als positiv – unsere Kunden kommen mit einem Problem zu uns und bekommen eine nachhaltige Lösung. Einige Kunden wurden auch schon zu Kooperationspartnern, mit denen wir Lösungen für ihre Märkte entwickeln.

Elie, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir arbeiten als Dienstleistungsunternehmen für hochqualifizierte Lösungen und wollen, wann immer möglich, Kundenwünsche sogar übertreffen. Wir hoffen, weiterhin so hochwertige Projekte in spannenden Märkten umsetzen zu können.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Seid euch bewusst, welche Skills ihr mit ins Unternehmen bringt und welche ihr sucht. Neben euren Hardskills legt ihr mit einem passenden Netzwerk einen hervorragenden Grundstock für die zukünftigen Geschicke eures Unternehmens. Begegnet eurem Team immer auf Augenhöhe und entgegenkommend. Wenn sich Menschen wohl fühlen, geht es ihnen nicht nur gut, sie erbringen auch die besten Leistungen – Win-Win.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Frank Anderssohn für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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