Montag, Mai 16, 2022

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Sabine Elsässer
Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

ElephantSkin Handschuhe bieten zusätzlichen und effektiven Schutz vor Bakterien und Viren im Alltag oder Berufsleben 

Stellen Sie sich und das Startup doch kurz unseren Lesern vor!

Die Susta Sustainable Merchandise Handels GmbH beschäftigt sich mit der Entwicklung von innovativen und nachhaltigen Textilien. Mit dem klaren Ziel, den Einweg-Plastikhandschuh im nichtmedizinischen Bereich weltweit abzulösen, produzieren und vertreiben wir antiviral und antibakteriell behandelte Handschuhe aus wiederverwendbaren, waschbaren Materialien. Unser Start-up verkaufte im ersten Gründungsjahr bereits über eine Million Exemplare des ElephantSkin Handschuhs, was das große Potential noch einmal unterstreicht.

Warum haben Sie sich entschieden, ein Unternehmen zu gründen?

Im Frühling 2020, zu Beginn der Covid-19-Pandemie, stellte ich eine Entwicklung im Alltag fest, die ich so nicht akzeptieren konnte: Mich haben die vielen Menschen bewegt, die zum Einkaufen, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch im Fitnessstudio Einweghandschuhe aus Plastik getragen haben. Sogar die Servicekräfte im Restaurant oder der Hotellerie tragen – auch schon vor der Pandemie – täglich solche unschönen Einweghandschuhe. Da war mir sofort klar, dass sich dringend etwas ändern muss. Mit ElephantSkin wollen wir hier einen wichtigen Beitrag leisten, viele Kunden:innen und Mitarbeiter:innen mit einem zeitgemäßen Produkt auszustatten, um so ihren Alltag nachhaltig sicherer und hygienischer zu machen.

Welche Vision steckt hinter ElephantSkin?

Mit ElephantSkin verfolgen wir die Vision, den Einweg-Plastikhandschuhe im nichtmedizinischen Bereich weltweit abzulösen.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die größte Herausforderung war und ist, sowohl Geschäftspartner:innen als auch Endkonsument:innen davon zu überzeugen, wie sinnvoll unsere nachhaltige Alternative zu Einweg-Plastikhandschuhen ist. Dass wir hier auf einem spannenden und richtigen Weg sind, zeigen dabei unsere bereits bestehenden Partnerschaften mit namhaften Handelspartnern wie den ALDI Süd und Nord Gruppen, der Metro Gruppe, dm Drogerien, Müller Drogerien sowie Firmenkunden wie Sacher Hotels oder die Salzburger Festspiele.

Wir haben keine Investoren und sind als Gründer mit unserem Eigenkapital gestartet.  Es ist mir sehr wichtig, dass dieser Punkt positiv wahrgenommen wird, weil es auch ohne Investoren und Fremdkapital einen Weg gibt, ein Startup zu gründen – der mag zwar härter und mit enormen Risiken verbunden sein, aber am Ende des Tages überwiegen die positiven Aspekte wie Flexibilität und die alleinige Entscheidungsfreiheit.

Wer ist die Zielgruppe von ElephantSkin?

Unsere Kernzielgruppe sind im Geschäftskundenbereich Entscheider:innen in der Hotellerie, Gastronomie und im Handel. Im B2C-Bereich richten wir uns an alle Menschen, denen Handhygiene wichtig ist und die eine echte Alternative zu Einweg-Plastikhandschuhen und Desinfektionsmitteln suchen.

Wie funktioniert der ElephantSkin? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Unsere ElephantSkin Handschuhe bieten zusätzlichen und effektiven Schutz vor Bakterien und Viren im Alltag oder Berufsleben – und zwar nicht nur gegen das Corona Virus. Durch die biozertifizierte Baumwolle und eine perfekte Passform in vier Größen haben die Handschuhe zudem einen hohen Tragekomfort und hinterlassen keine unangenehmen „Plastikfinger“. Die größten Vorteile, die unser nachhaltiges Material gegenüber Polyester und Nylon hat, welche derzeit vorwiegend für Arbeitshandschuhe verwendet werden, sind effektives Feuchtigkeitsmanagement und Hautfreundlichkeit. Außerdem werden wertvolle Ressourcen geschont. Wirft man einen Blick auf die Zahlen der Abfallwirtschaft, sieht man, warum es so wichtig ist, umzudenken: Seit Beginn der Pandemie wurden jeden Monat rund 65 Milliarden Einweg-Plastikhandschuhe weggeschmissen – und wir wollen alle nicht wissen, wo diese Plastikhandschuhberge gelandet sind.

Zusammen mit unseren Handelspartnern und Kund:innen haben wir schon jetzt Großartiges erreicht und konnten durch den Einsatz bzw. die Platzierung unserer nachhaltigen ElephantSkin Hygiene Handschuhe bereits im ersten Jahr 2.600 Tonnen Plastik einsparen.

Diese Müllmassen können durch die nachhaltige Lösung von ElephantSkin einfach reduziert werden. Denn ein Paar ElephantSkin Handschuhe spart mindestens 180 Paar Einweghandschuhe ein. Das sind nicht nur rund 2,6 Kilogramm Kunststoff, sondern auch viele Kosten, die vermieden werden können. Im Schonwaschgang bei 40 °C gewaschen, behalten die ElephantSkin Handschuhe auch nach mindestens dreißig Wäschen ihre Wirkung sowie ihre perfekte Passform. Auch die Produktion in Europa ist ein sehr wichtiger Baustein unserer Unternehmenskultur.

ElephantSkin, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Bereits in diesem Jahr planen wir, weitere Modelle des ElephantSkin Handschuhs auf den Markt zu bringen, da wir täglich Inspirationen von unseren Nutzer:innen und aus dem Markt bekommen. So arbeiten wir aktuell an einer Variante für das Fitnessstudio – getreu dem Motto „Mehr trainieren, weniger (Klinken) putzen“. Außerdem planen wir auf Wunsch vieler B2B Kunden Handschuhe mit einer 100 Prozent wasserabweisenden Beschichtung. Ziel ist es, irgendwann alle Lebensbereiche abzudecken. In fünf Jahren wollen wir DER Player rund um das Thema Handhygiene sein und den Handschuh auf zeitgemäße Weise wieder salonfähig machen. Wir sind davon überzeugt, dass wir so vielen Menschen ein angenehmeres Arbeiten sowie einen sicheren Alltag ermöglichen, während wir einen nachhaltigen Beitrag für die Gesellschaft leisten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1) Sei dir bewusst, dass die Umsetzung und das Verwirklichen einer Vision mit verdammt harter Arbeit verbunden ist. Die Schmerzen werden brutal sein und du darfst niemals einen Plan B haben. Wenn du dich entscheidest, zu starten, dann geh‘ ALL OUT!

2) Drehe jedes NEIN für dich in ein JA um und entwickle dich so weiter – Never listen to the Naysaysers! Es werden besonders zu Beginn viele Bedenken kommen, auch aus dem engsten Freundeskreis und dem familiären Umfeld.

3) Feiere jeden der Erfolge zum großen Ziel genau mit derselben Intensität wie die tägliche harte Arbeit!

Wir bedanken uns bei Raphael Reifeltshammer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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