elastic.io Cloud-basierte Integrations-Plattform-as-a-Service

elastic.io verbindet Cloud-Dienste miteinander und automatisiert den Datenaustausch

Stellen Sie sich und Ihr Startup Unternehmen elastic.io doch kurz vor!
elastic.io gehört zu der Generation der “Cloud-Natives” – den Unternehmen, die sozusagen aus der Cloud entstanden sind. elastic.io wurde 2012 in Bonn gegründet und ist von Anfang an auf die Integration unterschiedlicher Software-Anwendungen im Geschäftsbereich spezialisiert. Vor kurzem hat das Unternehmen eine neue Version seiner Integrationsplattform ausgerollt, mit der elastic.io das Konzept der Anwendungsintegrationen im Unternehmen revolutionieren will.

Wie ist die Idee zu elastic.io entstanden und wie haben Sie sich als Team zusammengefunden?
Igor und Renat kennen sich schon seit 2001, sie haben sich zum ersten Mal bei Nokia getroffen. Danach trennten sich zwar ihre Arbeitswege für paar Jahre, aber die Verbindung zueinander haben Renat nie verloren und nahmen an mehreren Open-Source Projekten und Veranstaltungen zusammen teil.

Die Idee von elastic.io kam als Renat und Igor realisiert haben, welche Veränderungen die Cloud und SaaS-Produkte für Einkauf und Nutzungsverhalten von Geschäftskunden bringt: Renat (zunächst bei DHL, später Sopera und anschließend bei Talend) und Igor (bei HSBC Trinkhaus) haben sich mehrere Jahre lang mit Daten- und Anwendungsintegration beschäftigt. Beide haben ihre eigene Erfahrung gemacht, wie mühsam und langwierig die Erstellung von Verknüpfungen zwischen unterschiedlichen Systemen sein kann. Gleichzeitig haben Renat und Igor früh erkannt, dass durch die Cloud und SaaS zwar neue Herausforderungen, aber auch neue Möglichkeiten entstehen. Und da die beiden von den Cloud-Technologien regelrecht fasziniert waren und darin ein großes Potenzial sahen, sind sie schlussendlich zur Entscheidung gekommen, eine rein Cloud-basierte Integrationsplattform zu entwickeln. Und so wurde elastic.io geboren.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Eine Finanzierung zu finden war eine der größten Herausforderungen die wir gehabt haben. Durch unsere Ersparnisse, aber auch durch den Gründerzuschuss konnten wir uns die ersten 12 Monate voll unserer Idee widmen. Das waren natürlich ziemlich schwere Zeiten, aber auch eine der wichtigsten Voraussetzungen und ein signifikantes Signal für uns persönlich und für die zukünftigen Investoren von elastic.io.

Wer ist die Zielgruppe von elastic.io?
Entwickler sind ganz klar unsere Ober-Zielgruppe, so zu sagen. Es geht nicht nur darum, dass unsere Nutzer selbst programmieren können sollen, sondern dass sie sich mit den betroffenen Anwendungen, ja mit der ganzen Materie gut auskennen.

Dabei adressieren wir genauer genommen drei Gruppen: Software-Hersteller, Systemintegratoren und interne IT-Abteilungen in Unternehmen. Auch wenn diese drei Gruppen unsere Lösung für unterschiedliche Anwendungsbereiche vorsehen und unterschiedliche Vorteile daraus beziehen, verfolgen doch alle drei ein gemeinsames Hauptziel – vereinzelte Systeme zu verbinden und einen nahtlosen Datenaustausch zu gewährleisten. Somit sind die Entwickler aus diesen Bereichen eine perfekte Zielgruppe für uns.

Was übrigens die Unternehmenskunden anbetrifft, spielt es keine Rolle aus welcher Branche wir kommen. Da wir mit unserer Lösung eher horizontale Märkte bedienen, sind wir an einzelne Marktsegmente oder Branchen nicht gebunden. Ob ein Automobilkonzern, ein Großhändler oder eine Apothekenkette, – jedes Unternehmen ist unser potentieller Kunde.

Welchen Service bieten Sie an?
Bei unserem Portfolio unterscheiden wir zwischen unserem Hauptprodukt und den Dienstleistungen, die mit diesem Produkt einhergehen können, aber nicht zwangsläufig müssen.

Als Produkt bieten wir eine Integrationsplattform-as-a-Service, oft abgekürzt als iPaaS. Das Konzept ist zwar nicht neu, aber der Self-Service-Ansatz und der Einsatz der modernen Technologien wie Docker-Container sind ziemlich revolutionär. Dabei haben wir die Entwicklungs- und Überwachungstools und Integrationsprozessen standardisiert, so dass Entwickler verschiedene Schnittstellen selbst programmieren und somit unterschiedliche Systeme wesentlich schneller und kostengünstiger verbinden können.

Zusätzlich bieten wir an Begleitung bei den Integrations- und Migrationsprojekten, Hosting von eigententwickelten Anwendungs-Konnektoren, Durchführung erforderlicher Wartungsarbeiten – kurzum, alles rund um die Integration unterschiedlicher on-premise sowie cloud-basierter IT-Anwendungen.

Wie viel kostet der Service?
Die Kosten für elastic.io Integrationsplattform richten sich nach dem jeweiligen gebuchten Plan, und errechnen sich je nach der Anzahl der gebuchten Features. Weitere Informationen zur Preisgestaltung von elastic.io finden Sie auf unserer Webseite unter diesem Link.

elastic.io, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir wollen Integrationen demokratisieren, d.h. es jedem Unternehmen, jedem Systemintegrator und jedem Software-Hersteller ermöglichen, eigene Integrationen in einer einheitlichen, standardisierten Umgebung und übergeordneten Infrastruktur zu programmieren – und das alles einfacher, schneller und kostengünstiger als es sich heutzutage abspielt. Mit der neuen Version unserer Integrationsplattform, mit ihren standardisierten Integrationstools und dem zentralisierten Monitoring wollen wir die ersten sein, die diesen Schritt wagt.

Zum Schluss: Welche Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Mein Lieblingszitat kommt von dem Mitgründer und Vorstandsvorsitzenden von LinkedIn Reid Hoffman: “An entrepreneur is someone who jumps off a cliff and builds a plane on the way down.” Mein Tipp an alle, die ihr eigenes Unternehmen gründen wollen, ist also – Wagen Sie den Sprung und haben Sie keine Angst Fehler zu machen. Und natürlich – immer am Ball bleiben. Wie der Mitgründer von Twitter auch gesagt hat: “Timing, perseverance, and 10 years of trying will eventually make you look like an overnight success.”

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Renat Zubairov für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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