Samstag, Mai 28, 2022

Wichtige Einhörner unter den Start-ups

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Die Ergebnisse der neuen Fintech-Untersuchung drĂĽcken die Stimmung in der Start-up-Szene in Deutschland. Hierbei steht es um viele jungen Unternehmen im Land nicht schlecht. Sehr viele von diesen liegen vielversprechend im Rennen, damit sie den bedeutenden Einhornstatus erreichen.

Die Fintech-Start-Ups aus Deutschland sind im letzten Jahr vor allem von den Investoren gemieden worden. Zu diesem Entschluss kam eine Studie des Kapitalgebers BlackFin auf Anordnung von Finance Forward. Die USA und China sind uneingeschränkt davongelaufen und nun befand sich im Jahre 2020 unter den 20 bedeutendsten Fintech-Finanzierungen aus Europa lediglich ein Start-up aus Deutschland darunter. Dies war die Smartphone-Bank N26. Einträchtig lässt sich auch der Kreditanbieter Iwoca dazuzählen. Dies ist deutsch- britisches Fintech, welches seinen Sitz in der Stadt London hat. Das verbündete Königreich bleibt indessen mit elf Unternehmen in diesem Ranking die Nummer Eins. Ausnahmslos wurden in Großbritannien insgesamt 274 Geschäfte abgeschlossen. In Deutschland sind es 65 gewesen, womit die Bundesrepublik zugleich das Land Frankreich hinter sich lassen musste. Das beste europäische Geschäft des Jahres 2020 schloss mit 756 Millionen Euro der Zahlungsanbieter Klarna aus Schweden ab.

Die Fintech-Branche ist jedoch weiterhin eine Ausnahme. Die Regel erzählt bei uns aber mittlerweile etwas Anderes. So erreichen in Deutschland immer mehr Start-ups den Status eines Einhorns oder sie sind auf dem direkten Weg dorthin. In ganz Europa gehörte die Bundesrepublik im letzten Jahr mit einem geworbenen Wagniskapital über insgesamt 5,4 Milliarden Euro zur Führung. Diese Summe hat sich innerhalb von vier Jahren fast verdoppelt.

Die deutschen Start-ups werden dennoch in Europa am höchsten bewertet. Hier hat lediglich Großbritannien mit 18 mehr Jungunternehmen zu bieten, welche bald den Einhornstatus erreichen könnten.

In der Tech-Tour-Untersuchung nimmt Deutschland davon mit etwa 336 Millionen Dollar den ersten Platz ein. Großbritannien folgt gleich nach der Schweiz mit 241 Millionen auf Rang Drei. Außerdem ist bemerkenswert, dass Start-ups in Europa bei internationalen Geldgebern immer beliebter werden. Das Handelsblatt publizierte vor einiger Zeit eine Analyse des Risikoinvestors Earlybird aus München, nach welchem der Kapitalgeber bei Börsengängen oder Verkäufen von Start-ups pro investiertem Euro mehr Gewinn erwirtschafteten als in den USA. Dies ist eine sehr gute Lage für günstige Finanzierungsrunden.

Das Geld möchte am Markt investiert werden. Der Weg zu einem Einhornstatus war noch nie so einfach, wie zurzeit. Entsprechend sammeln sich die Erfolge. Im Monat Januar des aktuellen Jahres schafften drei Unternehmen in Deutschland den Sprung über die Hürde. Da jüngste Mitglied in der Unicorn-Gemeinde in Deutschland ist seit einigen Wochen das HR-Software-Unternehmen Personio aus München. Nach der 103 Millionen Euro teuren Finanzierungsrunde ist dieses Start-up im Bereich Recruiting nun etwa 1,4 Milliarden Euro wert. Zugleich wächst hiermit auch das Selbstbewusstsein.

Weg zu einem Unicorn wird in Deuschland immer kürzer. Direkt vor Personio hatten das Fintech Mambu aus Berlin, welches die Cloudtechnologie beiseitestellt sowie das Logistik-Start-Up Sennder den Status des Einhorns erlangt. Experten nehmen an, dass das Jahr 2021 das Jahr der Einhörner wird. Hier hat in den vergangenen Jahren die Geschwindigkeit sehr stark angezogen und daher kann der Weg zum Unicorn schneller erreicht werden.

Die Einhörner lauern zurzeit überall und auch Orderbird und Babbel sind davon betroffen.

So gibt es viele von Unternehmen, welche im Jahre 2021 die deutsche Einhorn-Gemeinschaft erweitern könnten. Prophezeien darüber zu treffen, wer die optimalen Chancen dazu hat, ist nicht einfach uns bisweilen einfach nur spekulativ.

Generell veröffentlicht Tech-Tour jedes Jahr eine Liste mit den Top-50 aus Europa. Hierbei lag das Netzwerk oft richtig. Für das letzte Jahr bevorzugte Tech Tour die Sprach-App Babbel, den das Fitnesstechnologie-Unternehmen eGYM, App-Analytiker Adjust, die Identitätsprüfungsplattform IDnow, den Studentenjobvermittler Zenjob, die Übersetzer-App DeepL sowie das Kredit-Vergleichs-Portal. Zudem fanden sich in diesem Ranking Wefox, Signavio und Mambu, die alle den Einhorn-Status bereits erreicht haben. Eine aktuelle Liste für das Jahr 2021 ist noch nicht veröffentlicht worden.

Die Start-up-Ebene Sifted fasst den Umfang vielversprechender Kandidaten ein wenig weiter und bezieht in die Top-100 der interessantesten deutschen Start-ups jedoch auch solche ein, welche es schon zum Einhorn geschafft haben. Auf einem guten Weg dorthin betrachten die Experten viele weitere. Dazu gehören beispielsweise die Co- und Präsentationsworking-Plattform Pitch, die Coaching-Plattform Coachhub, die Bestell-App Orderbird und das Vertical Farming-Start-Up INFARM.

Die Jungunternehmen aus Deutschland stehen im europäischen Vergleich generell recht gut da. Einer Liste des Investoren-Netzwerks “Tech Tour” zufolge hat das Land Deutschland nach Großbritannien die größte Zahl an Start-ups zu bieten, die schon recht bald eine Wertung von einer Milliarde Dollar erreichen können. Somit würden diese in der Branche als Einhörner gelten, denn ein junges Unternehmen mit einer solch hohen Bewertung ist so selten, wie das Einhorn als Tier.

Die Corona-Pandemie hat besonders viele digitale Tendenzen beschleunigt und somit die Geschäftsmodelle vieler bis dahin eher kleineren Start-ups sehr schnell wertvoll gemacht. So wurde eine EPM-Software entwickelt, die den Unternehmen bei der Planung der Budgets hilft. Dies ist vor dem Hauptgrund der Pandemie ein wichtiger Helfer im Alltag der Unternehmen. Dieses Geschäft wuchs daraufhin um 60 Prozent und die Investoren steckten im Rahmen der letzten Finanzierungsrunde etwa 100 Millionen Dollar in dieses Start-up. Jedox hat somit das Potenzial, dass es ein Einhorn mit einer Milliardenbewertung werden kann.

Es fehlt generell nicht an Anwärtern für ein Rekordjahr des Einhorns in Deutschland. Eher selten sind diese Fabelwesen damit am Markt nicht. Für die ansässige Start-up-Branche sind dies sehr gute Nachrichten.

Die meisten der Einhörner in Deutschland sind Fintechs. Vor diesem Hintergrund sind die deutschen Start-ups damit führend in Europa und so flossen im letzten Jahr insgesamt 540 Millionen Dollar in die 11 Unternehmen aus Deutschland. Diese kommen aus den unterschiedlichsten Branchen: Der Markt für digitale Versicherungs- und Finanzdienstleister stellt mit Mambu, Wefox und Smava drei wichtige Vertreter dar, womit diese Branche am häufigsten vertreten ist.

Jungunternehmen aus Deutschland stehen im Vergleich mit Europa damit gut da. Einer Liste des Investoren-Netzwerks “Tech Tour” zufolge hat das Land nach Großbritannien die meisten Start-ups zu bieten, die in kurzer Zeit die Wertung von einer Milliarde Dollar erreichen können. Somit würden diese als Einhörner gelten.

Autor:

Grigori Kalinski gilt im deutschsprachigen Raum als führender Coach im Bereich des Amazon-Kindle-Publishings. Ungeachtet seines jungen Alters ist er seit einigen Jahren gern gesehener Gast in Talkshows und auf Seminaren. Seine Vision von einem besseren Leben führte ihn nach seinem abgebrochenen Studium auf den Amazon-Kindle-Markt. Mit geringem Aufwand konnte er bereits nach wenigen Wochen ein hohes passives Einkommen generieren. Heute gibt der Amazon-Kindle-Experte in Online-Seminaren und Einzel-Strategie-Gesprächen anderen Menschen sein wertvollstes Wissen an die Hand.

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

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