Arbeitet im Team!

einfachverheiratet: Online-Hochzeitsplaner für Brautpaare

Stellen Sie sich und das Startup einfachverheiratet doch kurz unseren Lesern vor!
Wir bringen Brautpaare und Dienstleister auf neuartige Weise zusammen. Die Brautpaare, die sich vielleicht keinen Hochzeitsplaner leisten können oder wollen, finden bei uns kompetente Unterstützung bei der Hochzeitsplanung:Wir liefern einen individuellen Online-Hochzeitsplaner, der neben einem individuell angepassten Hochzeitsplan auch zum richtigen Zeitpunkt die Dienstleister mit den besten Übereinstimmungen auf Basis der Angaben der Brautpaare findet. Ergänzend dazu gibt es unseren Hochzeits-Marktplatz für eigene Ausschreibungen der Brautpaare und exklusive Angebote der Dienstleister. So können die Paare ganz einfach ihre gesuchten Leistungen bekannt machen und warten, bis die Dienstleister auf sie zukommen.

Wir, das sind Cathrin Müller und Margit Hessler man nennt uns auch die „siamesichen Zwillinge“… Uns gibt es nur im Doppelpack und wenn uns eine Idee gepackt hat, lässt sie uns nicht mehr los und wir sind mit ganzer Energie, Elan und ganz viel Herzblut dabei.

Wie ist die Idee zu einfachverheiratet entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Es war einmal… alles begann vor mittlerweile knapp sieben Jahren, als meine (Cathrins) Hochzeit in Italien in der wunderschönen Toskana stattfand. Damit war die Faszination Auslandshochzeit geboren. Zwei Jahre später begann ich, gemeinsam mit jeweiligen Partnern vor Ort, in vier Destinationen Hochzeiten im Ausland zu organisieren. Später kamen dann auch noch Hochzeitsplanungen in Deutschland hinzu.

So wurde aus mir also erst einmal eine Hochzeitsplanerin. Im Laufe der Hochzeitsplanungen gab es einen Wermutstropfen: Es gab immer wieder Anfragen von Brautpaaren, welchen ich – aus welchen Gründen auch immer, nicht helfen konnte. Jedes einzelne Mal tat mir das sehr leid und das Thema lies mich nicht mehr los: Es musste doch auch für Brautpaare eine Lösung geben, die sich keinen Hochzeitsplaner leisten können oder die den Löwenanteil ihrer Hochzeit selbst planen möchten. So kam ich dann auf die Idee mit dem Anbieter-Matching und dem Hochzeits-Marktplatz. Nach vielen Gesprächen und Workshops hatten wir irgendwann ein fertiges Konzept in der Hand – unser heutiges einfachverheiratet

Und wie habe ich dann Margit gefunden? Ich musste sie gar nicht suchen, sie saß mir gegenüber.
Wir beiden arbeiten schon seit einigen Jahren zusammen, jede hat ihre eigenen Skills und diese ergänzen sich schon immer perfekt. Während Margit schon immer ihren Schwerpunkt im Bereich Vertrieb und Customer Care hatte, komme ich (Cathrin) aus der technischen Ecke. Daraus ist auch irgendwann eine Freundschaft entstanden. So haben wir heute eine wunderbare Vertrauensbasis und jede von uns kann ihre Fähigkeiten ideal einsetzen – was die eine nicht kann, ist für die andere ein Kinderspiel.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Unsere größte Herausforderung war mit Sicherheit die Idee im Kopf wirklich zu einem Plan reifen zu lassen und diesen auch aktiv umzusetzen. Der Schritt in die Selbständigkeit erfordert Mut, aber wie sagte schon Henry Ford: „Wer immer nur das tut was er schon kann, bleibt immer nur dass was er schon ist.“

Nach dem Start mit Aufnahme der Vertriebstätigkeiten kam eine weitere sehr große Herausforderung auf uns zu: Das Image der Hochzeitsportale. Es gibt viele – gute aber auch schwarze Schafe – daher hat ihr Ruf vor allem bei den Dienstleistern der Hochzeitsbranche sehr gelitten. Wir sind anders, wir sind individuell und die Qualität der Anbieter ist uns wichtig. Unser oberstes Gebot ist die Individualität eines jeden Brautpaares zu berücksichtigen – diese Botschaft gilt es zu übermitteln.

Und natürlich ist es tagtäglich eine Herausforderung, dass man immer mit neuen Dingen zu tun bekommt, die man bisher nicht kannte bzw. für die jemand da war, der sie übernimmt. Aber das ist eher eine schöne Form der Herausforderung, denn wir lernen täglich dazu, wachsen daran und haben daher viel Freude damit!

Für die Realisierung unseres Projektes war natürlich ein hoher Invest erforderlich – wir haben uns hier teils aus Eigenkapital, teils aus Unternehmenskrediten finanziert. Unser Fokus lag dabei immer auf unserer persönlichen „Schmerzgrenze“ – diese galt es einzuhalten und das haben wir geschafft!

Wer ist die Zielgruppe von einfachverheiratet?
Einfachverheiratet hat gleich zwei Zielgruppen: Zum Einen sind das alle Verlobten und angehenden Brautpaare. Aber natürlich auch alle TrauzeugInnen, die bei der Hochzeitsplanung unterstützen, sind bei uns willkommen!
Die zweite Zielgruppe sind alle Dienstleister rund um das Thema Hochzeit – nicht nur die typischen Anbieter, sondern und vor allem die Besonderen Dienstleister, an die das Brautpaar vielleicht gar nicht sofort denkt. Und Sie glauben gar nicht, welche ausgefallenen Ideen hier tagtäglich kommen – so waren wir zum Beispiel auch schon mit Zahnärzten als Hochzeitsdienstleister im Gespräch (wer sich jetzt fragt warum: Zahnreinigung / Zahnbleaching)!

Welchen Service bieten Sie an?
Wir bieten unseren Brautpaaren individuelle Unterstützung bei der Hochzeitsplanung und möchten helfen, die Hochzeitsplanung stressfreier, einfacher und übersichtlicher zu gestalten. Dabei stehen wir unseren Brautpaaren auch immer wieder persönlich zur Seite – wer mit einem Planungspunkt überhaupt nicht weiterkommt, darf uns immer gerne anrufen oder schreiben.

Für unsere Hochzeitsanbieter bieten wir eine Werbeplattform, die nicht nur daraus besteht, einen läppischen Branchenbucheintrag zu hinterlegen und einfach nur „da zu sein“, wir schlagen unsere Dienstleister aktiv unseren Brautpaaren vor, weiterhin haben sie bei uns die Möglichkeit, einfach und schnell spezielle Angebote bekannt zu machen. Zu guter Letzt können die Anbieter bei uns direkt mit den Brautpaaren in Kontakt treten und selbst auf sich aufmerksam machen – diese Möglichkeit bekommen sie sonst nicht oft.

Was unterscheidet Sie von anderen Agenturen?
Unser ganz besonderes Plus ist die Individualität: Hochzeits-Checklisten gibt es unzählige, einen Hochzeitsplan, der wirklich nur das enthält, was auch wirklich relevant ist und dann auch noch mit passend terminierten To dos gibt es nicht. Außerdem haben wir das Anbieter-Matching entwickelt, was bislang völlig neu am Markt ist: Wir kennen unsere Brautpaare und wissen, was unsere Dienstleister zu bieten haben – damit können wir unseren Brautpaaren passende Dienstleister, die natürlich auch in der Nähe sind, vorzuschlagen.

Wie ist das Feedback?
Wir erhalten durchweg positives Feedback – wir haben es geschafft, eine Plattform zu gestalten, die sowohl Bräuten, Bräutigamen als auch den Anbietern sehr gut gefällt. Die Idee kommt extrem gut an und stößt regelmäßig auf Begeisterung!

Welche Vorteile bietet einfachverheiratet?
Das ergibt sich ganz einfach aus unserem Angebot:

Wir liefern
– maßgeschneiderte Hochzeitspläne
– passende Dienstleister
– einen Marktplatz mit exklusiven Angeboten, damit die Brautpaare ihr Budget schonen können
– die einfache Möglichkeit, eigene Ausschreibungen zu machen

Und für die Dienstleister bieten wir
– eine zielgerichtete Werbemaßnahme durch ein eigenes Dienstleisterprofil
– Empfehlungen, die wir an unsere Brautpaare aussprechen
– Die einfache Möglichkeit, spezielle Angebote bekannt zu machen
– einen Messenger zur einfachen Kontaktaufnahme mit den Brautpaaren

einfachverheiratet, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Der Weg geht ganz klar in alle Richtungen…! Das meinen wir geografisch gesehen. Wir werden unseren Vertrieb, den wir momentan noch regional auf Süddeutschland beschränken, sukzessive ausweiten, bis wir in ganz Deutschland erfolgreich sind. In 5 Jahren sind wir dann nicht mehr nur in Deutschland aktiv, sondern auch international. Unser Ziel ist es, die Hochzeitsbranche bei der Digitalisierung zu unterstützen, da diese Branche doch noch sehr offline unterwegs ist.

Trotzdem werden auch wir „offline“ aktiv sein – mit kleinen Ambiente-Hochzeitsmessen mit unseren Dienstleistern. Einen großen Wunsch haben wir auch noch: Die Auslandshochzeiten, die ja die Basis der Entstehung waren, können in 5 Jahren für mindestens 3 Destinationen auch über einfachverheiratet geplant werden.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?
Unser Tipp Nr. 1:
Arbeitet im Team! Es ist ein Unterschied, ob man alles alleine entscheiden muss oder ob man einen Sparringspartner hat, mit dem man sich austauschen kann. So entstanden bei uns die besten Ideen und die finale Version von einfachverheiratet, wie sie heute online ist, ist nur durch gemeinsamen Austausch entstanden. Außerdem hilft es, wenn man einen Durchhänger hat, wenn jemand da ist, der voll motiviert ist!

Tipp Nr. 2:
Lasst Eure Idee reifen! Wenn Ihr eine Idee habt, mit der Ihr Euch selbständig machen wollt, nehmt Euch Zeit, führt Gespräche und macht Euch viele Gedanken dazu. Die Idee wird reifen und wird damit besser. Wichtig ist, dass Ihr immer die Frage im Hinterkopf behaltet, ob es ein bestehendes Problem gibt, das Ihr mit Eurer Idee lösen könnt oder ob Eure Idee noch immer eine Weiterentwicklung einer bestehenden Problemlösung ist.

Und last but not least unser Tipp Nr. 3:
Ein professioneller Außenauftritt! Eine einheitliche Außendarstellung ist wichtig, wirkt seriös, professionell und verleiht Euch ein Image. Wir sind zwar erst am Anfang, haben aber zum Beispiel seit der ersten Stunde einen Style-Guide, der uns alle Vorgaben macht, wie wir in Werbemaßnahmen nach außen auftreten. Wichtig dabei ist auch, dass Ihr Eurem Unternehmen ein Gesicht gebt. Zeigt, wer dahinter steckt und wie die Arbeit bei Euch aussieht!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Cathrin Müller für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder.

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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