eightyLEO für den Startup Day der ILA ausgewählt

Breitband-Internet für die Industrie von morgen. Überall – mit Satelliten: New Space-Unternehmen eightyLEO für den Startup Day der ILA ausgewählt

Gegründet gerade einmal vor etwas mehr als 12 Monaten – und jetzt schon einer der Stars beim ersten Startup Day der renommierten ILA Berlin Air Show: eightyLEO, einer der wenigen in Europa basierten Newcomer im Bereich von New Space, wurde unter fast 150 Bewerbern vom Bundesverband für Luft- und Raumfahrtindustrie e.V. ausgewählt, um sich am 2. Juni 2016 allen anwesenden Investoren, Branchen-Experten und Journalisten in der Startup Zone in Halle 6 zu präsentieren. Darüber hinaus zählt eightyLEO zu nur fünf Teilnehmern des Startup Day, die zu einem exklusiven ILA-Lunch mit der Koordinatorin der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt eingeladen worden sind: Gemeinsam mit Brigitte Zypries (SPD), gleichzeitig auch Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie, sollen ebenfalls am 2. Juni unter anderem Chancen und Herausforderungen für New Space in Deutschland und Europa erörtert werden. eightyLEO arbeitet daran, gemeinsam mit europäischen und internationalen Partnern ein satellitengestütztes Breitband-Internet-Netzwerk für B2B-Anwendungen aufzubauen: „Weil nur so die Industrie 4.0 und das vielbeschworene ‚Internet der Dinge‘ eine Chance haben“, so Matthias Spott (46), Gründer und CEO von eightyLEO.

Die ILA in Berlin baut auf eine über 100-jährige Geschichte auf: 1912 gab es an diesem Standort die erste Ausstellung zum Thema Luftfahrt. 2016 findet zum ersten Mal ein Startup Day statt: Gründer der Szene haben die Möglichkeit, mit den Machern und Entscheidern der Branche sowie potentiellen Investoren zusammenzutreffen – um Ideen und Visionen vorzustellen und in einem einzigartigen Umfeld ganz konkret ins Gespräch zu kommen. Das Interesse im Vorfeld des Startup Day, der am zweiten Messetag (2. Juni) in der Halle 6 stattfinden wird, war gewaltig. Fast 150 junge Unternehmen haben sich beworben, nur 50 wurden ausgewählt, lediglich fünf von ihnen können am Lunch mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Brigitte Zypries teilnehmen. „Wir freuen uns sehr über diese doppelte Ehre“, so Matthias Spott. „Wir interpretieren das als einen Beleg dafür, dass unser Ansatz tatsächlich großes Potential hat – und als Motivation dafür, bei unseren Anstrengungen für den Aufbau eines eigenen, europäischen Satellitennetzwerkes speziell für B2B-Anwendungen und -Kunden nicht nachzulassen.“

Matthias Spott verfügt über langjährige Erfahrungen in der Luft- und Raumfahrtbranche. Er leitete zuletzt als Co-Geschäftsführer ein Dienstleistungsunternehmen in diesem Bereich und war dort für 170 Mio EUR Umsatz verantwortlich. Mit eightyLEO will er nicht nur der Industrie 4.0 einen Schub verpassen – sondern auch das Thema „New Space“ in Deutschland und Europa voranbringen. „Die USA und insbesondere Kalifornien sind uns hier wieder einmal deutlich voraus“, so Spott: „Es wird höchste Zeit aufzuholen – und wir denken, dass das mit unserem klar fokussierten Profil auch gelingen kann. Wir nehmen gezielt professionelle, maschinenbezogene Anwendungen in den Blick.“

Denn egal ob nun Google, Facebook, Elon Musk mit SpaceX oder Richard Branson mit Virgin Galactic: Fast alle New-Space-Pioniere wollen das Weltraum-Internet nicht zuletzt für Privatanwender rund um den Globus nutzbar machen. eightyLEO hat jedoch das Ziel, der weltweit führende Anbieter von Netzwerk-, Datenmanagement- und Anwendungslösungen zu werden: allerdings mit einem klaren Schwerpunkt im Industriebereich, im Markt für das so genannte „Internet der Dinge“. „Damit zielen wir auf die 80 Milliarden – und mehr! – Geräte und Maschinen, die in den nächsten Jahren internetfähig werden“, erklärt Matthias Spott. „Unsere Kunden werden aus allen wichtigen Branchen kommen: aus der Automobilindustrie genauso wie aus Transport und Logistik, aus Landwirtschaft, Bergbau, Infrastruktur und so weiter“, ergänzt Michael Oxfort, seit Anfang 2016 der CTO von eightyLEO, der zuvor in Führungspositionen RapidEye mit aufgebaut und betrieben hat – das erste (und bisher einzige) New-Space-Startup aus Deutschland, inzwischen erfolgreich an Planet Labs aus den USA verkauft.

Oxfort kündigt an: „Die ersten Satelliten einer Demonstratormission will eightyLEO bereits 2018 in den Orbit bringen. Dort werden innovative Kommunikationssysteme sowohl im Raum- wie auch im Bodensegment validiert – verbunden mit der Integration von konkreten Anwendungen, die mit zukünftigen Kunden vorangetrieben werden.“

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Quelle eightyLEO

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