Sich selbst und seinen Zielen treu bleiben

SolMate: Wir machen erneuerbare Energie einfach, sicher und zuverlässig für jeden!

Stellen Sie sich und das Startup EET- Efficient Energy Technology doch kurz vor!

EET – Efficient Energy Technology GmbH – wurde am 9. Mai 2017 von Florian Gebetsroither, Christoph Grimmer und Stephan Weinberger gegründet. Da die Kerntechnologie an der Technischen Universität Graz entwickelt wurde, ist EET ein Spin-Off der TU. Schon nach den ersten Monaten der Entwicklungs- und Öffentlichkeitsarbeit wurden die ersten großen Unternehmen, sowie potentielle Investoren auf EET aufmerksam. Im Dezember 2017 wurde schließlich die erste Finanzierungsrunde mit den beiden Investoren, Hr. Klaus Fronius und Hr. Michael Koncar, abgeschlossen. Mit dem Einstieg dieser Partner hat sich die Dynamik in und um EET sehr gut weiterentwickelt, vor allem kam durch sie viel wichtiges Know-how mit ins Team.

Im Frühjahr 2019 arbeiten bereits 15 Personen im jungen Unternehmen.

Stephan Weinberger hat an der TU Graz Technische Chemie studiert. In seinen Abschlussarbeiten hat er sich neben der Elektrochemie zusätzlich noch mit Elektrotechnik beschäftigt und auch beide Fächer an der Universität unterrichtet. Stephan ist Haupterfinder der Messtechnologie und technischer Kopf des Unternehmens. Er lebt in St. Barbara im Mürztal, ist Vater eines jungen Sohnes und beschäftigt sich gerne mit den Fragestellungen der modernen Elektrotechnik, der Informationstechnik und der Naturwissenschaften allgemein.

Christoph Grimmer hat ebenfalls an der TU Graz Technische Chemie und an der Karl-Franzens-Universität Wirtschaft studiert. Seine Abschlussarbeiten im Bereich der elektrochemischen Energiespeicherung wurden mit zahlreichen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet. Christoph ist der Entrepreneur des Unternehmens und kümmert sich um die unternehmerischen Belange. Er lebt in Graz, ist Ehemann und Vater einer kleinen Tochter.

Florian Gebetsroither hat an der TU Graz Elektrotechnik und an der Karl-Franzens-Universität Betriebswirtschaft studiert. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter der TU hat er sich mit Energiespeicherung in der vielversprechenden Technologie der Zink-Luft-Akkumulatoren beschäftigt. Florian ist der Konstrukteur und Umsetzer des Unternehmens. Der gebürtige Oberösterreicher lebt seit Jahren in Graz, betreibt in seiner Freizeit viel Sport und bildet intern die Schnittstelle zwischen hard skills und soft skills.

Wie ist die Idee zu SolMate entstanden?

Wir haben uns viele Jahre an der Technischen Uni in Graz mit der Thematik Erneuerbare Energien beschäftigt. Fazit ist: Es gibt längst äußerst vielversprechende Technologien, um im Kampf gegen den Klimawandel voranzukommen und sogar zu gewinnen – diese werden aber leider noch viel zu wenig eingesetzt!

Welche Vision steckt hinter SolMate?

Die Vision ist einfach: Wir machen erneuerbare Energie einfach, sicher und zuverlässig für jeden!

In erneuerbarer, grüner Energie liegt die Zukunft unseres Planeten und der Menschen, die darauf leben. Da es längst möglich ist grüne Energiequellen zu nutzen und auf fossile Rohstoffe zu verzichten, haben wir uns der Realisierung dieser Energiewende verschrieben. Um diese auch baldigst zu verwirklichen, muss jede und jeder einzelne dazu in der Lage sein einen Beitrag zu leisten. Dafür sorgen wir.

Wer ist die Zielgruppe von SolMate?

Die Zielgruppe von SolMate ist die Gesamtheit aller Menschen, denen etwas daran gelegen ist, selbst für die Energiewende einzutreten. Jede und jeder, die aktiv etwas dafür tun wollen, um mehr und mehr auf fossile Rohstoffe zu verzichten und somit den Übergang zu erneuerbaren Energien voranbringen. Aber auch Technik-Pioniere, die sog. “Early Adopters“, welche gerne neue Technologien vor allen anderen austesten und somit den Weg ebnen für die breite Masse. Natürlich immer mit dem Fokus sich für den Schutz und Erhalt unserer Erde einzusetzen und zukünftigen Generationen einen sauberen, grünen Planeten zu hinterlassen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

Die Sendung 2M2M genießt in Österreich einen sehr guten Ruf und erfreut sich an sehr hohen Einschaltquoten. Daher ist das Format optimal, um SolMate einem breiten, modernen, technik-affinem Publikum nahe zu bringen.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Eigentlich nicht besonders. Wir haben uns Gedanken über unser Bühnenbild und über den kurzen Pitch im Studio gemacht und an diesen beiden Punkten gefeilt. Gepitched selbst haben wir, wie die meisten Start-Ups, oft genug und waren darin recht sicher.

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2 Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?



Das war natürlich sehr motivierend, weil es unsere Vision – jeder und jedem eine Möglichkeit zu bieten einen Beitrag an der Energiewende zu leisten – einen gewaltigen Schritt weitergebracht hat.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf SolMate aufmerksam werden?



Wie schon gesagt, dieser Schritt war für uns von großer Bedeutung, weil gerade durch die Bekanntheit, welche 2 Minuten 2 Millionen mit sich bringt, unser SolMate viel mehr Menschen erreichen kann und wir dadurch wesentlich schneller viel mehr bewegen können.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?



Tatsächlich keinen. Wir hatten bereits lange vor 2 Minuten 2 Millionen zwei sehr interessierte, unterstützende und kooperative Investoren von uns überzeugen können und waren daher nicht auf weitere Investoren angewiesen.


SolMate, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Überallhin! Wir starten heuer im Sommer mit der Auslieferung unserer ersten Serie von 500 Stück in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Nächstes Jahr werden wir die Stückzahl hochschrauben auf 2500 Systeme und weitere Länder beliefern. Bis Ende 2020 wollen wir ganz Europa mit über 10.000 SolMates pro Jahr beliefern und uns dann weiter nach Süden, Osten und Westen vortasten.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Als GründerIn ist es in erster Linie wichtig, Durchhaltevermögen zu haben. Es gibt eine Phase bevor man ins Fliegen kommt die schwierig ist – in fast allen Fällen. Wenn man diese Phase übersteht, ist alles möglich!

Außerdem empfehlen wir jeder/m so früh wie möglich nachzudenken ob man eine Zahlungsbereitschaft für sein Produkt findet, eventuell potentielle Kunden zu befragen und nachzuschärfen falls nötig! Also sich immer am Zielkunden orientieren.

Last, but not least: sich selbst und seinen Zielen treu bleiben und an sich glauben. Wenn man selbst an etwas glaubt, fällt es anderen wesentlich leichter an dieselbe Vision zu glauben.


Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei den Gründern für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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