Haltet durch es lohnt sich

EdelSalz hochwertige Kräutersalze aus frischen Zutaten

Stellen Sie sich und das Startup EdelSalz doch kurz unseren Lesern vor!

EdelSalz ist eine junge Münchner StartUp-Manufaktur, in der wir hochwertige Kräutersalze aus frischen Zutaten fertigen. 99% aller Kräutersalze haben die selbe Herstellung. Und so gut wie keins kann die Natürlichkeit der verwendeten Botanicals richtig widerspiegeln. Für unsere Salze verwenden wir frische Zutaten, die wir größtenteils von regionalen Erzeugern und Handelspartner beziehen, sowie ein hochwertiges Steinsalz, das uns eine milde Basis gibt. Wir haben eine Art Slow-Food-Prozess entwickelt, bei dem wir die natürlichen Aromen und Farbstoffe, sowie die wertvollen Inhaltsstoffe bestmöglich erhalten können, ohne jegliche Zusatz- und Konservierungsstoffe einsetzen zu müssen.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Schon in meiner Lehre zum Koch habe ich den Gedanken gehabt mal etwas eigenes zu machen, jedoch fehlte mir zu dem Zeitpunkt die Idee und die Disziplin, solch ein Projekt durchzuführen und durchzuhalten. Im Laufe meiner Jahre als Angestellter habe ich gemerkt das ich sehr viele Ideen habe, die ich jedoch nicht umsetzen kann. Auch ist nur der geringste Teil an Ideen von den Arbeitgebern umgesetzt wurden.

Für mich war es die Motivation etwas eigenes zu machen, eigene Ideen zu entwickeln, umzusetzen, daran zu arbeiten und zu verbessern. Auch Freiheit und Unabhängigkeit war ein wichtiger Punkt zu dieser Entscheidung. Eines der wichtigsten Punkte war auch das streben nach einem skalierbaren Einkommen. Mit seinem eigenen Unternehmen hat man Möglichkeiten, die man als Angestellter nicht haben kann.

Welche Vision steckt hinter EdelSalz?

Mit der Marke EdelSalz wollen wir das Bewusstsein der Menschen stärken, sich wieder mit den natürlichen Aromen auseinander zu setzen. Es geht darum Geschmack bewusst zu erleben und zu geniessen. Essen hat viel mit Gesundheit und Wohlbefinden zu tun. Wenn man etwas isst was einem schmeckt, dann werden positive Botschaften an den Körper gesendet. Das bedeutet das man sein Wohlbefinden aktiv steuern kann.

Kochen ist spielen, ausprobieren und experimentieren. Warum sollte man gerade dazu nicht auch etwas einsetzen, das mit natürlichen Noten genau das unterstützt?

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Die Herausforderungen lagen seit der Gründung bei mehreren Punkten. Anfangs wurde das Projekt neben der regulären Festanstellung aufgebaut und getestet. Hierzu wurde es im Laufe der Zeit schwerer zwischen den Prioritäten zu entscheiden und beides nicht miteinander zu verwässern. Weiterhin ist da noch die Familie, mit einem Junior, die auch ihre Zeit einfordert und benötigt. Das Zeitmanagement allgemein war die ersten 1,5 Jahre ein schwere Organisation. Die Produkte mussten entwickelt und es mussten Arbeitsprozesse gefunden werden, um effizienter zu agieren.

Die größten Herausforderungen langen jedoch wirklich in der Finanzierung, des gesamten Projekts. Anfangs wurden die privaten Reserven genommen. Später gab es Unterstützung im Freundeskreis und der Familie. Es sind die Vorfinanzierung von einzelnen Projekten, die mich oft an die Grenzen gebracht haben, sowie die teilweisen langen Zahlungsziele bei großen Unternehmen.

Da ich als Gründer das gesamte Projekt allein entwickelt habe, ist es dementsprechend eine Herausforderung alle Aufgaben unter einem Hut zu bekommen.

Wer ist die Zielgruppe von EdelSalz?

EdelSalz Kräutersalze Steinsalz Salz

Mit unseren Produkten sprechen wir die Leute an, die auf ihre Ernährung und den Geschmack viel Wert legen, experimentierfreudig und offen für Neues sind.Auch sind es Restaurants und Hotels, die ihre Gäste mit besonderen Produkten begeistern wollen. Oder auch Firmen, die ihrem Team oder ihren Geschäftspartner eine Freude mit besonderen Produkten machen möchten.

Was ist das Besondere an den Salzen? Wo liegen die Vorteile? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Der große Unterschied zwischen unseren Produkten und anderen liegt darin, dass wir als Basis frische Zutaten und ein hochwertiges, mildes Steinsalz verwenden. Mit unserem entwickelten Slow-Food-Prozess haben wir die Möglichkeit alle wichtigen Bestandteile der frischen Botanicals zu erhalten. Das Ergebnis ist ein buntes, spannendes Salz, das man in dieser Art so nicht erwartet. Die natürlichen Farbstoffe und Aromen legen sich um jedes einzelne Salzkorn. Somit bekommst man immer einen gleichbleibenden Geschmack, wenn man es in der Salzmühle oder im Mörser abreibt. Bei den regulären Produkten werden nur die getrockneten Kräuter mit dem Salz vermengt.

Wie hat sich ihr Unternehmen mit Corona verändert?

Uns geht es da wie den meisten anderen auch. Das Geschäft ist eingebrochen und die benötigten Umsätze sind ausgeblieben. Jedoch hat sich bei uns nicht sonderlich viel verändert. Natürlich wurden Kosten und die Produktion runtergefahren, aber wir haben nach vorn geschaut und diese Zeit positiv genutzt, um neue Kooperationen und Strategien zu finden. Gedanklich haben wir geschaut wie man sich besser aufstellen kann, um gerade für unerwartete Ereignisse besser gerüstet zu sein.

Wie haben Sie sich darauf eingestellt und welche Änderungen haben Sie vorgenommen?

In der Anfangszeit haben wir viel vom Home Office aus gearbeitet. Nur wenige Tage waren wir in der Firma um die Onlinebestellungen gebündelt zu bearbeiten und angefallene Aufgaben abzuarbeiten. Es wurden sich viele Gedanken über verschiedene langfristige und kurzfristige Strategien gemacht, um das Projekt nachhaltig am Laufen zu behalten.

Wo sehen Sie in der Krise die Chance?

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Die größte Chance sehe ich wirklich in der gewonnen Zeit, die allen gegeben wurde. Auch wenn es im Grunde negativ ist, kann man sich jetzt die Zeit nehmen über Projekte nachzudenken, langfristige Pläne und Entwicklungsmöglichkeiten, ohne das man großartig extern gestört wird. Ein weiterer guter Punkt ist, dass man gezwungen ist über einen Plan B oder Plan C nachzudenken, damit man sich breiter aufstellen kann, um Risiko zu verteilen. Arbeitsprozesse können gegebenenfalls optimiert werden. Die Kundenbindung kann verstärkt werden um ein Zeichen zu setzen „Hey wir sind auch weiterhin für dich da“.

EdelSalz, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Derzeit sind wir in einer Schlüsselphase das wir unser Projekt ausreichend stärken um langfristig am Markt zu bestehen. Wir sind momentan dabei neue Kooperationen einzugehen um uns nachhaltig zu vergrößern. Sobald es wieder möglich ist, werden wir wieder auf Messen gehen und neue Händler als Verkaufspartner suchen.

In Fünf Jahren wollen wir mit ganz Deutschland, Österreich und die Schweiz mit unseren Produkten begeistern. Aber auch wollen wir ein Team aufbauen, das motiviert ist und Spaß bei der Arbeit hat. Ein spannendes Arbeitsumfeld soll geschaffen werden, um unseren Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, sich so zu entwickeln, wie es für die einzelne Persönlichkeit am besten ist.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Es ist wichtig die eigene Vision im Auge zu behalten. Nur dann wird man in jeder Situation eine passende Lösung finden.

Durchhaltevermögen zahlt sich vielleicht monetär erst in ein paar Jahren aus, jedoch für die persönliche und langfristige Entwicklung schon ab dem ersten Tag.

Freunde und Bekannte haben oft eine Expertise die einem nützlich sein kann. Nehmt Wissen, konstruktive Kritik und Erfahrung von Leuten in eurer Umgebung an. Nutzt es, um euer Projekt weiterzuentwickeln und nicht um es gedanklich zerstören zu lassen.

Haltet durch, es lohnt sich!!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Stefan Erdmann für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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