Habt den Mut, eure Idee zu verteidigen

Die Gründer von drinkbetter Nahrungsergänzungsmittel die wertvolle Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffen enthalten, in der Höhle der Löwen

Stellen Sie sich und Ihr Startup doch kurz vor!

Mein Name ist Christian Monzel und ich wohne in Tangstedt – Schleswig-Holstein. Ich bin erfolgreicher Hockeyspieler und -coach (5 Deutsche Meisterschaften), Marken-, Werbe-und Trendexperte (nach dem BWL-Studium in Münster Geschäftsführer in mehreren Werbeagenturen wie z.B. Michael Schirner, Rempen & Partner und Jung von Matt. Und seit 2003 selbstständig und Gründer der Agentur NGGK, seit 2008 Geschäftsführender Gesellschafter der Strategieberatung SEE MORE in Hamburg.

Mein Name ist Johannes Bitter und ich bin wohnhaft in Hamburg und Stuttgart. Aktuell bin ich als Handballprofi angestellt beim TVB 1898 Stuttgart in der 1. Handball-Bundesliga und Nationalspieler. Davor war ich 10 Jahre beim HSV Handball in Hamburg aktiv. Sportliche Erfolge: Weltmeister 2007, CL Sieger 2013, EHF Cup Sieger 2007, Deutscher Meister 2011, Deutscher Pokalsieger 2010, 154 Länderspiele für Deutschland u.v.m., Studium Sportmanagement in Magdeburg, Lizensierter Personal Trainer.

drinkbetter entwickelt und vertreibt Nahrungsergänzungsmittel, die wertvolle Vitamine aber auch sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Dank einer innovativen Technologie können insbesondere schwer wasserlösliche sekundäre Pflanzenstoffe vom Körper gut aufgenommen werden. Unser erstes Produkt aus der drinkbetter-Familie enthält u.a. natürliches Koffein, Guarana, Ginseng, Ingwer, Grüntee und verschiedene Vitamine (u.a. Riboflavin und Vitamin B12 welche zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung beitragen können).

Besonders an unserem Produkt sind: die innovative Technologie bei der Herstellung UND der von uns gewählte Mix der Inhaltsstoffe. 

Wie ist Ihre Idee entstanden?

Wir haben uns 2014 über den Sport in Hamburg kennengelernt zu der Zeit als Johannes beim HSV Handball gespielt hat und Christian als Co-Trainer der Bundesligamannschaft von “Der Club an der Alster” tätig war. 

Da wir beide Torhüter sind, hatten wir schnell einen Draht zueinander und haben dann in Gesprächen festgestellt, dass wir in vielen Dingen eine sehr ähnliche Meinung haben. 2015 hat Christian dann für Johannes eine Marke für seine Zeit nach der aktiven Laufbahn entwickelt. Bei der Zusammenarbeit wurde schnell klar, dass beide Spaß hatten an der gemeinsamen Entwicklung und man sich auch vorstellen konnte, andere Projekte zusammen anzupacken.

Im Juli 2016 haben wir dann gemeinsam drinkbetter – zunächst als Entwicklungsunternehmen – gegründet.

Wir haben uns beide schon länger mit dem Thema „Nahrungsergänzungsmittel“ auseinandergesetzt. Dabei suchten wir nach Lösungen, mit denen es gelingt, schwer wasserlösliche sekundäre Pflanzenstoffe (wie z.B. Ingwer, Kurkuma oder Ginseng) ohne chemische Zusätze und ohne Zucker für den Körper so gut wie möglich verfügbar zu machen.

Wir haben unsere Ideen dann gemeinsam mit einem Wissenschaftsteam aus Berlin umgesetzt und auf dieser Basis das Produkt drinkbetter entwickelt und produziert.

Welche Vision steckt hinter Ihrem Produkt?

drinkbetter entwickelt und vertreibt Nahrungsergänzungsmittel, die wertvolle Vitamine aber auch sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Dank einer innovativen Technologie können insbesondere schwer wasserlösliche sekundäre Pflanzenstoffe vom Körper gut aufgenommen werden. 

drinkbetter soll zukünftig für eine ganze Produktwelt stehen. Wir haben bereits weitere Produktkonzepte entwickelt und arbeiten jetzt an den Rezepturen. Zum Beispiel einem neuen Produkt u.a. mit Kurkuma, das ja sehr schlecht wasserlöslich ist. Alle unsere Produkte basieren auf der innovativen Technologie und haben die gleiche Anwendung mit „Drehen – Drücken – Schütteln“.

Wer ist Ihre Zielgruppe?

drinkbetter ist ein Power-Drink für jede Situation. Wir sprechen eine breite Zielgruppe an und nicht nur Sportler – im Grunde alle Menschen. Anwendungsbereiche sind z.B. Arbeit, Studium, lange Autofahrten, Reisen, eine Partynacht und natürlich auch Sport und Workout.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung „Die Höhle der Löwen“ zu bewerben?

Wir sehen unsere Stärken primär in der Marken- und Produktentwicklung und waren auf der Suche nach einem strategischen Partner, der uns besonders im Vertrieb unterstützen kann. Deshalb haben wir uns in der VOX-Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ beworben, weil da absolute (Vertriebs-) Profis als Investoren sitzen.

Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Wir haben uns zwei komplette Staffeln der Show vorher angeschaut. Dabei haben wir die Fragen der einzelnen „Löwen“ notiert und dazu unsere Antworten für unseren Pitch formuliert. Dann haben wir ein Manuskript für unseren Auftritt entwickelt. 

Die Produktionsgesellschaft SONY hat uns dann geholfen, dieses Manuskript noch weiter zu optimieren. Dann haben wir natürlich viel geprobt und fühlten uns insofern schon ganz gut vorbereitet… Trotzdem waren wir natürlich vor dem Pitch sehr aufgeregt…

Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, das es in die Sendung „Die Höhle der Löwen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Wir wussten, dass es da ein hartes Auswahlverfahren gibt. Nach dem erfolgreichen Casting, zu dem wir persönlich nach Düsseldorf gereist sind, waren wir schon ein wenig euphorisch. Als wir dann die Einladung von VOX bekamen, war das für uns sehr motivierend. Wir wussten, dass wir hier ein tolle Chance haben, Feedback von Profis zu bekommen, viel zu lernen und am Ende vielleicht einen Deal zu bekommen.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch „Die Höhle der Löwen“ viele Interessenten und auch Medien auf drinkbetter aufmerksam werden?

Das war ein sehr wichtiger Schritt für uns. Diese Medienpräsenz und das Medieninteresse über „Die Höhle der Löwen“ hätte uns ansonsten sicher sehr, sehr viel Geld gekostet. Und wir erhoffen uns insgesamt, dass wir durch die Aufmerksamkeit und durch alles was wir für uns mitnehmen dürfen einen kleinen Zwischensprint in unserem Marathon hinlegen können.

Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Da wir primär nach Vertriebs- und Vermarktungskompetenz gesucht haben, haben wir natürlich schon zuerst an Ralf Dümmel gedacht. Aber jeder „Löwe“ hat seine Stärken und kann uns sicher helfen. Insofern sind wir da offen.

Wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wenn wir einen Deal bekommen sollten, wollen wir unser erstes Produkt sehr schnell deutschlandweit bekanntmachen und viele Kunden zu unseren Fans machen. Wir bereiten bereits sehr intensiv weitere Rezepturen vor und haben konkrete Pläne in den nächsten Monaten unser Angebot zu erweitern.

In fünf Jahren soll drinkbetter in allen relevanten Distributionskanälen on- und offline in DACH mit einer Produktrange von 4-7 Produkten präsent sein. Die ersten Schritte zu einer Internationalisierung in weitere europäische Märkte, Asien und die USA sind erfolgreich getan.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

1. Bleibt locker! Diese „Löwen“ beißen nur selten. 

2. Bereitet euch sehr genau vor, überlegt wer für euch als „Löwe“ am interessantesten sein könnte.

3. Lasst euch bei der Aufzeichnung nicht aus dem Konzept bringen. Habt den Mut, eure Idee zu verteidigen und gebt an geeigneter Stelle auch ruhig sachlich Contra.

Christian Monzel (l.) und Johannes Bitter aus Tangstedt präsentieren mit „drinkbetter“ ein Leistungs-Booster Elixier. Sie erhoffen sich ein Investment von 200.000 Euro für 20 Prozent der Anteile an ihrem Unternehmen.
Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Sehen Sie drinkbetter am 21.April in der Höhle der Löwen

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Christian Monzel und Johannes Bitter für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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