Feiert und freut Euch auch über die kleinen Erfolge und lernt aus Misserfolgen.

Direct Cashmere: Cashmere Onlineshop- nachhaltige Premium Cashmere Pullover

Stellen Sie sich und das Startup Direct Cashmere doch kurz vor!

Mein Name ist Matthias Gebauer und ich bin Geschäftsführer der Direct Cashmere GmbH. Direct Cashmere ist ein Cashmere Onlineshop und wir vertreiben objektiv nachprüfbare und nachhaltige Premium Cashmere Pullover erstaunlich preiswert.

Wir starteten den Verkauf im Oktober 2017. Als neue Marke in einem Segment, das nicht einfach zu bedienen ist, konnten wir im ersten Jahr bereits 1000 Teile verkaufen. Unsere Retourenquote ist für einen Onlineshop mit 5% ausgezeichnet und spricht für unsere ausgezeichneten Schnitte und die herausragende Qualität. Durch unsere enge Beziehung zur Mongolei und den dort lebenden Nomadenfamilien können wir den gesamten Fertigungsprozess von der Ziege bis zum fertigen Pullover kontrollieren und unseren Kunden 100% Transparenz bieten.


Direct Cashmere zeichnet sich
durch die beste Qualität zum besten Preis, der Liebe zur Mongolei und dem Rohstoff Cashmere aus. Das bedeutet vor allem Nachhaltigkeit in der Produktion sowie der nötigen Infrastruktur, um diese Qualität auch noch bei hohen Stückzahlen gewährleisten zu können

Wie ist die Idee zu Direct Cashmere entstanden?

Jedes Jahr werden 4 Mal so viele Cashmere Teile produziert als überhaupt Rohstoff vorhanden ist. Nicht einmal große Unternehmen wissen noch genau was in ihren Cashmere Pullovern wirklich drinnen ist. Wie soll dies dann der Endkonsument wissen.

Diesem Negativtrend wollten wir entgegenwirken. Unser Produzent in der Mongolei ist schon jahrelang ein Freund von mir. Somit wissen wir genau, dass nur die beste Cashmere Qualität verarbeitet wird. Natürlich kann dies jeder behaupten. Deshalb arbeiten wir mit dem Prüfungslabor SGS zusammen und führen sozusagen einen „Dopingtest“ durch. SGS überprüft regelmäßig und unangekündigt unsere Cashmere Pullover. Diese Prüfungsergebnisse veröffentlichen wir auf unserer Homepage, damit diese für unsere Kunden immer einsehbar sind. So kann der Kunde anhand von objektiven Kriterien wie der Länge und der Feinheit der Faser sicher sein, dass der Pullover zu 100% aus Premium Cashmere besteht. Zusätzlich bieten wir unseren Kunden für jedes Produkt eine transparente Preisgestaltung. Somit kann man genau nachvollziehen wieviel jeder einzelne Produktionsschritt wirklich kostet.


Welche Vision steckt hinter Direct Cashmere?

Unsere Vision ist es, der größte Cashmere Importeur Europas zu werden und dabei weiterhin diese herausragende Qualität, die uns auszeichnet, zu behalten. Dazu gehört einerseits die Qualität des Rohcashmeres und die perfekte Verarbeitung. Andererseits zählt für uns zur Qualität auch die gute Beziehung zu unseren Nomaden beizubehalten und diese weiterhin zu unterstützen, sowie bei der Produktion stets die bestmöglichen Arbeitsbedingungen zu gewährleisten.

Wir möchten zeigen, dass man top Qualität zu einem fairen Preis anbieten kann, und das Ganze auch noch nachhaltig ist und aus ökonomischer Sicht Sinn macht.

Wer ist die Zielgruppe von Direct Cashmere?

Unsere Zielgruppe sind alle jene, die auf beste Qualität beim Kauf achten, bezüglich dem Produktmaterial selbst als auch den Produktionsprozess und hier auf die höchste Wertigkeit setzen, jedoch trotzdem noch auf den Preis achten. Bei uns bekommt man kein reines Fast Fashion Produkt, sondern ein Premium Cashmere Teil, an dem sie jahrelang Freude haben und dieses erstaunlich preiswert.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen sich für die Sendung 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben?

 

Es gab zwei Gründe, uns bei 2 Minuten 2 Millionen zu bewerben. Auf der einen Seite ist es natürlich eine große Plattform, um schnell vielen Leuten unser Konzept und unser Produkt vorstellen zu können. Auf der anderen Seite wollten wir natürlich versuchen, einen der Investoren an Bord zu holen. Nicht nur aus finanzieller Sicht vielmehr auch aufgrund der Expertise, welche die sehr erfahrenen und erfolgreichen Investoren mit an den Tisch bringen.

 Wie haben Sie sich auf die Sendung vorbereitet?

Selbstverständlich haben wir uns über alle Investoren ein sehr genaues Bild gemacht, um auch herauszufinden, wer am besten zu uns passen könnte.

Natürlich war dann der Hauptfokus auf der Vorbereitung des Pitches. Es ist nicht einfach, die relevanten Informationen in 2 Minuten zu verpacken und zwar in einer Art und Weise, die bei den potentiellen Investoren für Interesse sorgt. Als nächstes überlegt man sich, welche Fragen von den Investoren bei der Q&A kommen können und bereitet sich dementsprechend darauf vor. Man muss sein Unternehmen in- und auswendig kennen, um auf alle Fragen eine ehrliche Antwort zu haben, welche die Investoren auch überzeugt.

 Sie sind eines der wenigen Startup Unternehmen, dass es in die Sendung „2Minuten 2 Millionen“ geschafft hat. Wie motivierend war das für Sie?

Als wir die Nachricht bekommen haben, dass wir dabei sein dürfen, war das schon ein sehr cooler Moment. Es bestätigt einen in seiner Idee und seiner Vision. Du bekommst von neutraler Seite Feedback, dass deine Idee auch für andere spannend und interessant ist.

Diese Information beflügelt einen selbstverständlich und hilft dir dann auch die kleineren Tiefs, die es immer bei einem StartUp gibt, zu überstehen.

Wie wichtig war dieser Schritt für Sie als Startup Unternehmen? Auch unter dem Gesichtspunkt, dass durch 2 Minuten 2 Millionen viele Interessenten und auch Medien auf Direct Cashmere aufmerksam werden?

Für uns war die Teilnahme bei 2Minuten 2Millionen natürlich ein großer und wichtiger Schritt. Wir hoffen, möglichst viele Leute von unserer Idee zu begeistern und dadurch viele neue und treue Kunden gewinnen zu können.

Allerdings hatten wir die Teilnahme nur als Zusatzoption in unserem Jahresplan, da man sich natürlich nicht sicher sein kann, bei 2Minuten 2Millionen  schlussendlich ausgewählt zu werden. Deshalb freuen wir uns doppelt darüber, da wir damit gar nicht gerechnet haben und sind nun wirklich gespannt auf die Reaktionen und das Feedback, das wir erhalten werden.


Welchen Investor hatten Sie im Fokus?

Für uns kristallisierten sich nach unserer Vorbereitung 2 Investoren heraus, die unserer Meinung nach am besten zu uns passen würden. Das war einerseits Frau Katharina Schneider und auf der anderen Seite Herr Martin Rohla. Frau Schneider, da diese sich natürlich wahnsinnig gut in der Onlinevermarktung auskennt und uns hier sehr viel Knowhow bieten könnte. Herr Rohla, da dieser in der Welt der Nachhaltigkeit zuhause ist und uns hier mit seinen Kontakten und seinem Image als Nachhaltigkeitsexperte sicher sehr gut weiterhelfen könnte.

 

Direct Cashmere, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wie gesagt ist es unser erklärtes Ziel, der größte Cashmere Importeur Europas zu werden. Wir wollen in den nächsten 2 Jahren den DACH Raum mit unseren Produkten erobern und in den englischsprachigen Markt vordringen. Ein weiterer wichtiger Schritt für uns wäre der Kauf der Produktionsstätte in der Mongolei. Hierfür besteht eine Option, die wir jederzeit ziehen könnten. Damit wären wir in der Lage, ein neues Businessmodell zu realisieren. Wir könnten den P2C Vertrieb anbieten. P2C steht für Producer to Consumer. Wir hätten dadurch nicht nur keinen Zwischenhändler, sondern könnten unsere Cashmere Teile direkt vom Produzenten zu unseren Kunden bringen. Das Interesse dafür ist groß und wir arbeiten schon intensiv daran, dies zu realisieren.


Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Wenn man eine Idee hat, an die man selbst glaubt, sollte man nicht zögern und diese versuchen umzusetzen. Für mich ist es das schlimmste Szenario mich irgendwann fragen zu müssen, „was wäre gewesen, wenn?“.

 

Wichtig ist, dass man selbst zu 100% hinter seiner Idee steht. Nur wenn dem so ist, ist man in der Lage, andere Leute von seiner Idee zu überzeugen und im Endeffekt auch seine Kunden davon zu überzeugen.

 

Feiert und freut Euch auch über die kleinen Erfolge und lernt aus Misserfolgen. Das Start Up Business ist ein ständiges Auf und Ab. Deshalb genießt die Erfolgsmomente und versucht aus den negativen Momenten zu lernen und herauszufinden, warum es zu diesen gekommen ist. Dadurch wächst man und kann neue schwierige Situationen besser beurteilen und auch souveräner damit umgehen.

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Matthias Gebauer für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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