Eine genaue Analyse von Kundenbedarf und Vertriebswegen

Digiholz intuitiv bedienbare digitale Lösung vom Handwerk fürs Handwerk

Stellen Sie sich und das Startup Digiholz kurz unseren Lesern vor!

Digiholz ist die erste intuitiv bedienbare digitale Lösung vom Handwerk fürs Handwerk zur Erfassung von Baustellenprozessen per vorhandenen Smartphone/PC.

Unser Team besteht aus zwei Personen. Die Idee stammt von mir, Zimmerermeister und Zimmereiinhaber Michael Kriehn. Durch meine praktische Erfahrung kenne ich genau die Bedürfnisse und Probleme der Handwerker auf der Baustelle. Die technische Umsetzung der Webapplikation, sowie der mobilen Apps übernimmt mein Schwager Christoph Biernoth. Dadurch bündeln wir unsere fachmännische Expertise. Ich kenne die ständig auftretenden Probleme in der Praxis und Hr. Biernoth hat die Kompetenz eine digitale Lösung zu realisieren.

Warum haben Sie sich entschieden ein Unternehmen zu gründen?

Das größte Problem ist, das der analoge Informationsfluss von der Baustelle ins Büro oft mit Verlusten verbunden und ineffizient ist. Wichtige Informationen, wie die Erfassung von Stunden, Materialverbrauch und Fotodokumentation gehen auf dem Weg verloren. Die Folge ist verlorener Gewinn und im Streitfall eine ungenügende Dokumentation (Haftungsfragen, Betriebsprüfung, Unfälle). Deswegen haben wir Digiholz gegründet damit dieses Problem der Vergangenheit angehört.

Welche Vision steckt hinter Digiholz?

Unser oberstes Ziel war es von Anfang an die Einstiegsbarriere für die Handwerksbetriebe in die digitale Welt so niedrig wie möglich zu halten. Beim Testen von bereits vorhandenen Produkten, in meiner Zimmerei, stellte sich heraus, dass es keine praxistaugliche Lösung für Handwerksbetriebe gibt. Digiholz kommt aus der Praxis vom Handwerk fürs Handwerk. Weiter war es uns wichtig mit EINER Anwendung möglichst viele Baustellenprozesse sinnvoll zu digitalisieren.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?

Digholz ist eigen finanziert aus Mitteln des Zimmereibetriebs. Die größte Herausforderung war das, aus der Eigenfinanzierung folgende, doch sehr beschränkte Budget. Dies spornt einen zwar noch mehr an, es müssen aber ganz klare Prioritäten gesetzt werden.

Wer ist die Zielgruppe von Digiholz?

Alle am Bau beteiligten Handwerksbetriebe/-unternehmen. Es nutzen aber auch Garten- und Landschaftsgärtner die Lösung sowie eine Gebäudereinigung.

Wie funktioniert Digiholz? Wo liegen die Vorteile?  Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?

Digiholz ist eine Cloudlösung. Unser oberstes Ziel war es, von Anfang an die Einstiegsbarriere für die Handwerksbetriebe in die digitale Welt so niedrig wie möglich zu halten. Beim Testen von vorhandenen Produkten in meiner Zimmerei stellte sich heraus, dass es keine praxistaugliche Lösung für Handwerksbetriebe gibt. Digiholz kommt aus der Praxis vom Handwerk fürs Handwerk. Weiter war es uns wichtig mit EINER Anwendung möglichst viele Baustellenprozesse sinnvoll zu digitalisieren. Dazu zählen Zeit- und Materialerfassung, Baustellendokumentation usw.. Freikonfigurierbare Checklisten dienen als Werkzeug zur Selbstkontrolle.

Wie ist das Feedback?

Das Feedback ist durchgehend sehr positiv! Die Kunden sind dankbar, eine Lösung gefunden zu haben, die der Handwerker im Büro sowie auf der Baustelle intuitiv bedienen und nutzen kann!

Digiholz, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?

Wir wollen möglichst vielen Handwerksbetrieben den Schritt in die Digitalisierung so einfach wie möglich gestalten. Beim Thema Digitalisierung ist es fast unmöglich vorherzusagen, wie sich die Dinge in fünf Jahren entwickeln. Wir werden uns bei der Weiterentwicklung daran orientieren, was dem Handwerker das Leben erleichtert und die Funktionalität von Digiholz entsprechend erweitern und verbessern.

Zum Schluss: Welche 3 Tipps würden Sie angehenden Gründern mit auf den Weg geben?

Eine genaue Analyse von Kundenbedarf und Vertriebswegen im Vorfeld erspart Nachkorrekturen.

Wenn man gründet, dann muss das gesamte „Herzblut“ darin stecken

Nicht alles selbst machen wollen, bei Manchem ist es einfach besser und kostengünstiger (unterm Strich), wenn es vom Profi gemacht wird!

Weitere Informationen finden Sie hier

Wir bedanken uns bei Michael Kriehn für das Interview

Aussagen des Autors und des Interviewpartners geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion und des Verlags wieder

Sabine Elsässer

Sabine Elsässer is founder and chief editor of the StartupValleyNews Magazine. She started her career at several international direct sale companys. Since 2007 she works main time as a journalist. While that time she learned more about the Startup Scene, what made her start her own Startup Magazine the StartupValleyNews.

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